19Jun/150

Einbinden zusätzlicher Festplatten unter Windows

In diesem Tutorial binden wir eine zusätzliche Festplatte unter Windows ein. Wir arbeiten im Folgenden mit Windows Server 2012, das Vorgehen ist bei Windows Server 2008 jedoch gleich.

Zunächst öffnen wir mit einem Rechtsklick auf den Startbutton ein Auswahlmenü:

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Wir wählen Disk Management, um das Festplattenverwaltungstool zu öffnen. Erkennt Windows eine neu angeschlossene Festplatte ohne Partitionstabelle, öffnet sich zugleich ein Dialogfenster:

mbrgpt

Hier wählen wir für Festplatten, die kleiner als 2000 GB sind, MBR aus. Für Festplatten, welche die Kapazität von 2 TB übersteigen, benutzen wir GPT, um die gesamte Kapazität nutzen zu können.
Da die Festplatte in unserem Beispiel lediglich 100 GB groß ist, wählen wir MBR. Mit Klick auf OK wird die gewählte Partitionstabelle auf die Festplatte geschrieben und wir landen nach Abschluss dieser Prozedur im Hauptmenü der Festplattenverwaltung. Alternativ erreicht man diese Übersicht über die Computerverwaltung ("Computer Management") in der Systemsteuerung ("Control Panel").

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Hier sehen wir unsere neue Festplatte als Disk 1 aufgelistet. Um diese jedoch für das Verwalten von Daten verwenden zu können, müssen wir sie zuerst partitionieren und formatieren. Dazu klicken wir mit der rechten Maustaste auf das Rechteck mit dem schwarzen Balken und wählen New Simple Volume.

haupt2

Wir klicken uns durch das sich öffnende Fenster. Größe der zu erstellenden Partition, zugewiesener Laufwerksbuchstabe sowie Filesystem können variabel gewählt werden. Für Windows ist NTFS empfohlen.

ntfs

Der Name unserer neuen Partition ist im Beispiel STORAGE, kann aber selbstverständlich frei gewählt werden.

Mit weiteren Klicks auf Next und Finish schließen wir die Partitionierung und Formatierung der Festplatte ab. Die Festplatte ist nun im Explorer aufgelistet und kann mit Daten gefüllt werden:

explorer

9Oct/130

Neues vom ASI

Unsere Server- und VPS-Kunden mit Windows Server Betriebssystem können sich über ein neues Installationsverfahren freuen, das heute freigegeben wurde. Die deutlichste Verbesserung ist die stark verkürzte Installationsdauer. Ein Dedicated Server X mit 1 Gbit/s-Port ist in gerade mal fünf Minuten installiert. Weitere technische Verbesserungen erleichtern außerdem die Verwaltung für uns.

Selbstverständlich bleiben alle Vorzüge unseres automatisierten Installationssystems (ASI) erhalten. Es ist keinerlei Interaktion während der Installation nötig. Der Server erhält automatisch die zugewiesene IPv4 und IPv6-Adresse und ist sofort nach der Installation per RDP erreichbar. Wichtige Sicherheitsupdates werden ohne Aufforderung heruntergeladen und über Nacht installiert.

Mit dem neuen Verfahren sind wir ausgezeichnet für die Zukunft gerüstet. Das kommende Windows Server 2012 R2 wird voraussichtlich kurz nach dem offiziellen Erscheinungstermin auch bei uns verfügbar sein.

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16Oct/122

Windows Server 2012 available now!

Just right after the official completion of MICROSOFT's new operating system for server applications - entitled Windows Server 2012 - our technicians have started with working on its evaluation. We have performed numerous functionality tests for our customers and in particular the integration of this new system into our "ASI" (Automatic System Installer) System. We take pride in reporting today:

Windows Server 2012 is now available as an 'upgrade' for all our rootservers and virtual servers alike.

New customers can order Windows Server 2012 directly during the ordering process on our homepage while existing clients simply need to send an email.

Microsoft took the opportunity, given by the launch of this new operating system, to substantially simplify their licensing model and versions offered. Different from it's predecessors Windows Server 2003 and Windows Server 2008 it is only available in two versions: The 'standard' and the 'datacenter' edition.

Our customers who rent dedicated servers can now chose between the new version and its fomer predecessors of the 2008 version, and all that in addition to a wide selection of Linux operating systems. Windows Server 2012 Standard Edition is available at only 19.99 EUR per month, the Datacenter Edition costs 99.99 EUR, but is worth every penny as it provides countless advantages.
And what applies to our Windows Server 2008 operating systems is true for Windows Server 2012 as well: Our customers can test the system free of charge for two months during which no additional costs will accumulate.

Clients who rent our virtual machines will be provided with the bigger Datacenter Edition which will be installed upon request at a rate of 6.99 EUR per month. And likewise our virtual servers can be operated with a wide selection of various Linux distributions.

Finally we have taken the opportunity of the launch of Windows Server 2012 to make a concession to all Windows Server 2008 fans out there. The new price for Windows Server 2008 Standard Edition has been reduced from 29.99 EUR to 19.99 EUR per month, when freshly ordered.

 

-------------------- The same text in german / der gleiche Text auf deutsch: --------------------

 

Nachdem Microsoft sein neuestes Betriebssystem für Serverumgebungen, Windows Server 2012, im vergangenen Monat offiziell fertig gestellt hat, haben sich unsere Techniker umgehend an die Arbeit gemacht. Wir haben für unsere Kunden zahlreiche Funktionstests und insbesondere auch die Integration des neuen Systems in unser "ASI" (Automatic System Installer) System durchgeführt, so dass wir heute mit Erfolg melden können:

Windows Server 2012 ist ab sofort für all unsere Rootserver und V-Server als Upgrade erhältlich!

Es kann von Neukunden direkt während des Bestellvorganges auf unserer Homepage, von Bestandskunden jederzeit via Email als Upgrade hinzu bestellt werden.

Microsoft hat die Einführung von Windows Server 2012 genutzt, um das Versions- und Lizenzmodell radikal zu vereinfachen. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, Windows Server 2003 und 2008, ist Windows Server 2012 nur noch in zwei Versionen erhältlich, nämlich in der Standard Edition und in der Datacenter Edition.

Kunden unserer dedizierten Server können - neben der üblichen, breiten Auswahl an Linux-Systemen - frei zwischen den beiden neuen Versionen sowie den Vorgänger-Versionen der 2008er Reihe wählen. Windows Server 2012 Standard Edition kostet lediglich 19,99 € pro Monat, die Datacenter Edition schlägt mit 99,99 € etwas teurer zu Buche, bringt allerdings auch zahlreiche Vorteile mit sich.
Genau wie für Windows Server 2008 gilt auch für das neue Windows Server 2012: Unsere Kunden können das System in den ersten beiden Monaten kostenfrei testen, während der ersten beiden Monate fallen keine Zusatzkosten an!

Unseren V-Server-Kunden stellen wir von Haus aus die größere Datacenter Edition zur Verfügung, die auf Wunsch für nur 6,99 € / Monat installiert wird. Auch für unsere V-Server steht daneben weiterhin die übliche, breite Auswahl an Linux-Systemen zur Verfügung.

Schließlich haben wir die Neueinführung von Windows Server 2012 noch genutzt, um auch den Liebhabern von Windows Server 2008 etwas Gutes zu tun: Der Preis für die Windows Server 2008 Standard Edition beträgt für neue Bestellungen ab sofort nur noch 19,99 € / Monat statt bisher 29,99 € / Monat.

13Apr/121

Windows versus Linux

Die Computerwelt ist in zwei große Lager gespalten - der Windows-Benutzer auf der einen und das der Linux-Gemeinde auf der anderen Seite. Und diese beiden Lager liefern sich traditionell schon fast so etwas wie einen Glaubenskrieg, wenn man es etwas überspitzt ausdrücken wollte. Und selbstverständlich hat jeder der beiden recht, wenn er sein System als das bessere anpreist - und nicht nur aus seiner Sicht.

Immer wieder tritt die Frage auf: Windows oder Linux? Was ist besser? Was kann Linux, das Windows nicht kann? Oder: Kann mir Linux den Komfort bieten, den mir Windows bietet?
Fragen über Fragen, mit denen unser Support Team tagtäglich konfrontiert ist.

Wie alles im Leben hat jedoch auch die Frage nach den Vor- und Nachteilen eines Betriebssystems immer zwei Seiten. Doch schauen wir uns zunächst an, welche Vorteile Linux besitzt.

Linux:
• Freies Betriebssystem: Die Verwendung von Linux ist kostenlos. Für den Privatanwender ist Linux - aus Sicht der Anschaffungskosten - die weitaus günstigere Alternative, da zahlreiche Distributionen kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden können. In den meisten Fällen werden so zusätzliche Lizenzkosten vermieden.
• Sicherheit: Durch die Veröffentlichung des Quellcodes werden Sicherheitslücken schnell behoben
• Linux ist ein Gemeinschaftsprojekt: Durch die riesige Zahl von Programmierern, die aktiv an Linux arbeiten, werden ebenso Programmfehler schneller gefunden und behoben ("Hundert Augen sehen mehr als zwei"), was wirksam zur Vermeidung oder schnellen Behebung von Sicherheitslücken beiträgt. Durch eine Vielzahl an Benutzern sowie durch Unterstützung von Großkonzernen wie z.B. IBM wird die Entwicklung sowie Verbesserung voran getrieben
• Software: Mittlerweile gibt es so gut wie alles was man auch von Windows/Microsoft kennt für Linux. Auch umfangreiche Office-Pakete, die denen von Microsoft in nichts nachstehen, gehören zu den meisten Distributionen
• Linux ist herstellerunabhängig: Linux-Nutzer haben es hier eindeutig besser getroffen, als Windows-Nutzer. Wenn die eingesetzte Distribution nicht die gewünschten Eigenschaften besitzt, ist die Auswahl an Alternativen groß und es wird gewechselt. Wenn Microsoft im Gegensatz dazu beschließt, eine bestimmte Windows-Version nicht mehr zu unterstützen, dann ist es halt so. In der Folge wird eine kostenpflichtige Aktualisierung auf das Folgesystem notwendig.

Und nun zu den Vorteilen von Windows.

Windows:
• Windows kann fast alles und ist recht einsteigerfreundlich und kommt Anwendern in vielerlei Hinsicht sehr entgegen. Bei Installationen ist hier kaum größeres Anwenderwissen gefragt und vieles lässt sich, auch wenn viele erfahrene Benutzer darüber stöhnen würden, einfach realisieren. Es gibt fast kein Programm, was nicht ohne weiteres auf Windows funktioniert.
• Software-Auswahl: für Windows-Systeme gibt es jede Menge Software-Angebote: Viele Applikationen sind kostenlos im Web verfügbar, einige kosten eine geringe Lizenzgebühr, solange sie nur privat eingesetzt werden.
• Ausgefeilte Hardware-Erkennung
• Hervorragendes Gamer Betriebssystem
• Sehr gute Soft- und Hardwareunterstützung
• Aufgrund höherer Verbreitung kennen sich mehr Nutzer mit Windows aus.
• Preis: Glaubt man den Marketing-Sprüchen von Microsoft, sind Windows-Computer von Haus aus sparsam, kostengünstig und daher sehr wirtschaftlich - gerade in schwierigen Zeiten ein Pluspunkt sowohl für Unternehmen als auch für Privatanwender.

Ich hoffe, ich habe im Großen und Ganzen die wichtigsten Vorteile beider Betriebssysteme aufgezählt. Oder fällt euch noch etwas ein? Gerne könnt ihr meine Aufzählung in Form eines Kommentares erweitern.

Und hier zum Abschluss noch zwei Videos, die sich ebenfalls mit dieser Thematik spielerisch befassen:

RUNDE 1
Tux in the ring

RUNDE 2
Killer Tux ( Linux vs Windows )

 

 

Posted by: Katharina | Tagged as: , , 1 Comment