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25Mar/200

Plesk-Schulung bei Contabo

Viele von Euch nutzen bereits das beliebte Administrationspanel Plesk Obsidian, bietet es doch etliche Vorteile und Möglichkeiten, Eure Server spielend einfach und effizient zu verwalten.

In Kooperation mit unserem Partner Plesk bieten wir Euch darüber hinaus die einmalige Möglichkeit, Plesk Obsidian einen Monat lang kostenlos und unverbindlich zu testen - das Angebot ist für alle unsere VPS und dedizierten Server verfügbar!

Die Tatsache, dass Plesk Obsidian sehr viele Features besitzt, Euren Server und alles drum herum zu managen, führt dazu, dass unser Kundensupport auch immer wieder Anfragen von Euch dazu erhält - vollkommen normal und nachvollziehbar.

Um Eure Anliegen auch weiterhin kompetent und zügig lösen zu können, hatten wir deshalb Ende Januar Plesk bei uns zu Besuch. An beiden Standorten - in München und in Nürnberg - wurde von den Experten eine eintägige Schulung abgehalten, mit anschließender Prüfung und Aushändigung eines offiziellen Plesk Zertifikats! Die Kollegen sind nun also echte Experten und haben so einige Tipps & Tricks in Plesk auf Lager 🙂

Plesk Schulung in unserem Büro in München
Plesk Schulung in unserem Büro in Nürnberg

Natürlich konnten bei Weitem nicht alle interessierten Kollegen an diesem einen Termin pro Standort teilnehmen (unser Support sollte schließlich nicht darunter leiden), sodass wir uns bereits heute darauf freuen, Plesk in Zukunft noch öfters bei uns im Haus begrüßen zu dürfen! Wir halten Euch darüber gerne auf dem Laufenden - schaut einfach immer mal wieder bei uns vorbei.

27Feb/200

Das “Managed Server” Upgrade

Grundsätzlich bieten wir unseren Kunden vollen root bzw. Administrator Zugriff auf Ihre Server, damit Sie Ihr System nach eigenen Anforderungen, Wünschen und Vorstellungen einrichten können. Natürlich bieten wir zusätzlich auch technische Unterstützung an, wir verstehen uns als ein Dienstleister für alle Eventualitäten. In der Regel werden kleine technische Anfragen und Aufgaben, welche nur wenige Minuten benötigen, von uns kostenfrei erledigt. Wenn es sich aber ein Problem oder eine Aufgabe mit höherem Bearbeitungsaufwand handelt, wird unser technischer Support kostenpflichtig.

Mit dem "Managed Server" Upgrade zahlen Sie einen monatlichen Festpreis von 49,99 EUR und können zwei Stunden umfangreichen technischen Support beanspruchen. Unsere Techniker kümmern sich um die Sicherheit, Aktualisierung und - soweit es möglich ist - Stabilität des Server-Systems. Außerdem steht Ihnen ein erweiterter Kundenservice im Rahmen von technischer Unterstützung bei Problemen zur Verfügung. Dabei richten wir uns ganz nach Ihren Wünschen:

Sie teilen uns einfach nach Bestellung des Upgrades mit, welche technischen Leistungen Sie im Detail einmal oder auch monatlich von uns wünschen. Diese setzt sodann unser Experten-Team für Sie auf Ihrem Server um, so gut es möglich ist. Enthalten im Upgradepreis ist eine Arbeitszeit von zwei Techniker-Stunden pro Monat. Sollten unsere Techniker für die Umsetzung Ihrer Wünsche einmal mehr Zeit benötigen, wird Ihnen dies umgehend mitgeteilt und Sie können selbst entscheiden, ob Sie hierfür eine separate Berechnung wünschen oder beispielsweise den Umfang einschränken wollen.

Bei Bestellung des Upgrades "Managed Server" können Sie unsere Techniker beispielsweise mit den folgenden Leistungen beauftragen, es werden alle gängigen Linux- und Windowssysteme unterstützt:

  • Optimierung des Systems und der Hardware
  • Softwareinstallation und -konfiguration
  • Einspielen von Sicherheitsupdates
  • Kernelupgrades
  • Aktualisierung der Software, des Panels, etc.
  • Einrichtung von regelmäßigen Backups

Das "Managed Server" Upgrade ist lediglich für den Server nutzbar, für welchen Sie es geordert haben. Wenn Sie mehrere Server besitzen, können Sie die monatlichen zwei Stunden nicht unter Ihren Servern verteilen.

16Jan/200

Automatische Backups in cPanel und Plesk

Das Erstellen von Backups ist eine sehr wichtige Aufgabe für jeden Serveradministrator. Ein Datenverlust tritt oft plötzlich und ohne Vorwarnung auf. Man kann Backups manuell erzeugen, wir empfehlen aber, dass automatische Backups eingerichtet werden. Die folgenden Schritte wurden getestet, aber Sie sollten immer von Zeit zu Zeit selbst überprüfen, ob die Backups noch laufen und ob es auch möglich ist, die benötigten Daten daraus wiederherzustellen! Ein Backup sollte außerhalb des Systems gespeichert werden. In den folgenden Beispielen verwenden wir den Contabo Backup Space, den Sie zusätzlich zu Ihrem Server bestellen können.

Geplante Backups in cPanel

Um automatische Backups in cPanel zu konfigurieren, gehen Sie bitte zu WHM > Sicherung > Sicherungskonfiguration. Zuerst müssen Sie das Häkchen bei "Enable Backups" setzen. Dann empfehlen wir Ihnen, das Backup auf "Komprimiert" einzustellen. Inkrementelle Backups kann cPanel leider nicht über FTP speichern. Die übrigen globalen Einstellungen sollten so bleiben, wie sie sind.

In dem Abschnitt "Planung und Aufbewahrungszeitraum", ist es in den meisten Fällen sinnvoll, jeden Tag in der Woche für ein Backup auszuwählen und immer die letzten sechs dieser täglichen Backups aufzubewahren. Den Sonntag wählen Sie nicht aus. Außerdem sollten Sie die wöchentlichen Backups aktivieren, und davon immer vier aufbewahren, für den Fall, dass ein Problem erst mit etwas Verzögerung auffällt. Bitte erstellen Sie die wöchentlichen Backups am Sonntag, dem Tag, den wir im Abschnitt für die täglichen Backups ausgelassen haben.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie im nächsten Abschnitt sichern sollen, können Sie einfach alles auswählen, wie im Bild unten gezeigt. Wenn Sie Speicherplatz sparen müssen, können Sie die Systemdateien vom Backup ausschließen und die Datenbanksicherungen von "Pro Konto und gesamtes MySQL-Verzeichnis" auf "Nur pro Konto" ändern. Normalerweise enthalten die Dateien und Datenbanken der cPanel Accounts die wichtigsten Daten und die anderen Backup Optionen sind für Einstellungen, die im Falle eines vollständigen Datenverlustes neu konfiguriert werden könnten.

Die daraufhin folgenden Einstellungen sollten so bleiben, wie sie sind. Insbesondere die Option "Mount Backup Drive as Needed" sollte ohne Häkchen bleiben, da dies zu Problemen führt, falls /backup kein Einhängepunkt für eine separate Partition oder ein separates Laufwerk ist.

Abschließend klicken Sie bitte oben auf "Zusätzliche Ziele". Dort können Sie einen externen Speicher für Ihr Backup konfigurieren. Die richtigen Einstellungen für den Contabo Backup Space finden Sie im unteren Bild. Leider unterstützt cPanel kein ftps, daher sollten Sie das Häkchen für "Transfer System Backups to this Destination" nicht setzen. Bitte bestätigen und speichern Sie Ihre Daten mit der Option "Ziel speichern und überprüfen".

Backups können in WHM > Sicherung > Sicherungswiederherstellung wiederhergestellt werden. Sie können dort beispielsweise "Nach Datum wiederherstellen" auswählen und sehen dann alle verfügbaren Backups im Kalender. Bitte wählen Sie das Datum mit dem letzten bekannten guten Zustand aus und verschieben Sie die Benutzer, die Sie wiederherstellen möchten, in die Wiederherstellungswarteschlange. Mit "Wiederherstellen" stellen Sie alle aufgeführten Konten wieder her.

Geplante Backups in Plesk

Um automatische Backups in Plesk zu konfigurieren, gehen Sie bitte zu Tools & Einstellungen > Tools & Ressourcen > Backup-Manager > Planen.
In dem Menü setzen Sie bitte den Haken bei "Diese Backup-Aufgabe aktivieren". Wählen Sie dann einen angemessenen Zeitpunkt für Ihre Backups aus. Da Datensicherungen Ihr System verlangsamen können, sollten Sie Ihr Backup in der Nacht, zum Beispiel um 02:00 Uhr, durchführen. Für die meisten Konfigurationen ist es eine gute Idee, tägliche inkrementelle Backups zu konfigurieren und einmal pro Woche ein Voll-Backup durchzuführen. Inkrementelle Backups speichern nur die Änderungen, sodass es möglich ist, eine Sicherung von jedem Tag wiederherzustellen. Der verwendete Backup-Speicher ist aber kleiner als bei einem täglichen Voll-Backup. Im Abschnitt "Backup settings" können Sie einen Remote-FTP-Backupspeicher hinzufügen. Dies ist sinnvoll, da die Sicherung dann unabhängig von Ihrem System gespeichert wird. Bitte geben Sie Ihre Zugangsdaten auf der sich öffnenden Seite wie unten gezeigt ein. Zusätzlich aktivieren Sie bitte den passiven Modus und FTPS.

Nachdem der FTP-Backupspeicher hinzugefügt wurde, müssen Sie das Fenster für das Planen der Backups eventuell neu öffnen. In dem Fall müssen Sie die Einstellungen neu setzen, aber der FTP-Speicher bleibt konfiguriert. Wählen Sie bitte aus, dass die Backups lokal und auf dem gerade hinzugefügten FTP-Speicher gesichert werden sollen. Es ist auch sinnvoll, eine E-Mail-Adresse hinzuzufügen, worüber der Server Sie erreichen kann, falls während eines Backups etwas schief geht. Bitte überprüfen Sie Ihre Einstellungen mit Hilfe des unteren Bildes und bestätigen Sie alles mit "Übernehmen".

Nachdem das erste Backup durchgeführt wurde, sollten Sie eine Liste der verfügbaren Backups unter Tools & Einstellungen > Tools & Ressourcen > Backup-Manager sehen. Die Backups sind in einer Liste nach Tag und Uhrzeit sortiert. Um ein Backup herunterzuladen oder wiederherzustellen, klicken Sie bitte auf das gewünschte Backup. Im Abschnitt "Backup-Inhalt" können Sie zwischen der Wiederherstellung von "Ausgewählte Objekte" und "Alle Objekte" wählen. In "Ausgewählte Objekte" haben Sie mehrere Optionen. Beispielsweise können Sie nun bestimmte Inhalte wie E-Mail-Konten von der ausgewählten Domain einzeln wiederherstellen. Sie müssen alle Einheiten, die Sie wiederherstellen möchten, vom linken Fenster nach rechts verschieben und den Vorgang mit "Wiederherstellen" bestätigen.

28Nov/190

Black Friday Deal: Keine Setupgebühren auf VPS!

Falls Du uns schon kennst, weißt Du bestimmt, dass unsere Angebote ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis bieten. Manche sagen sogar, dass sich deswegen bei Contabo jeder Tag nach Black Friday anfühlt!

Doch in diesem Jahr gehen wir noch einen Schritt weiter und bieten Euch erstmals einen speziellen Black Friday Deal an:

Wir streichen die Einrichtungsgebühr auf alle VPS Bestellungen!

Black Friday 2019 bei Contabo

Das Angebot ist unbegrenzt gültig, d.h. Du kannst so viele VPS bestellen, wie Du möchtest!

Los geht es am Black Friday um 08:00 Uhr und die Aktion läuft bist nach dem Cyber Monday, genau gesagt bis Dienstag, 03. Dezember, 08:59 Uhr!

Mit anderen Worten: 4 Tage lang gibt es bei uns die günstigsten Preise für VPS, ohne Einrichtungsgebühren! So erhältst Du beispielsweise einen VPS mit 100% SSD Speicher, vier Intel® Xeon® Kernen, 8 GB RAM und 200 GB SSD für nur 4.99€/Monat. Ohne weitere Bedingungen.

Klingt gut? Super! Dann besuche einfach unsere Website und bestelle so viele vServer wie Du möchtest - natürlich ohne Einrichtungsgebühr!

13Nov/190

Plesk Obsidian: Neue Features bei Contabo kostenlos testen!

Das neue Plesk Obsidian ist nun schon eine Weile verfügbar. Zeit für uns, es Euch auch noch einmal kurz vorzustellen und, wie der Titel schon sagt, auf unsere exklusive Promotion mit Plesk hinzuweisen:

Ihr könnt zu jedem virtuellen oder dedizierten Server Plesk Obsidian einen Monat lang kostenlos testen! Einfach im Bestellprozess auf contabo.de im Bereich "Administrationspanel" die gewünschte Edition auswählen. Weitere Informationen findet Ihr immer auch auf unserer Plesk Infoseite.

Doch was gibt es nun für neue und interessante Features bei Plesk Obsidian? Ziemlich viel, um ehrlich zu sein! Hier alle aufzuführen, würde glatt den Rahmen sprengen, daher konzentrieren wir uns auf ein paar ausgewählte:

Neues Design!
Dank Verbesserungen der Benutzeroberfläche ist Plesk nun noch intuitiver zu bedienen und deutlich benutzerfreundlicher!

PHP Composer v2.0
Weniger SSH Interaktionen dank dem neuen PHP Composer: composer.json editieren oder Install/Update Befehle einfach ausführen!

Verbesserter File Manager
Der Massenupload von Dateien und eine neue Dateiensuche vereinfachen das Arbeiten mit Plesk ungemein.

Repair Kit
Probleme mit Plesk gehören der Vergangenheit an. Das Repair Kit identifiziert und löst sie automatisch. Es zeigt Dir alle laufenden Prozesse an und Du kannst sie einzeln deaktivieren.

Domains zwischen Abos verschieben
Organisiere Deine Projekte, so wie es Dir gefällt und ordne Domains einfach verschiedenen Abos zu.

Personalisierte HTML Benachrichtigungen
...sind nun als E-Mail verfügbar und einfacher zu lesen als reine Textnachrichten. Darüber hinaus gibt es nun auch Benachrichtigungen direkt im Plesk Interface. So behältst Du die Dinge immer im Blick!

Bei Fragen rund um Plesk oder allgemein zu unseren Produkten steht Dir unser ausgezeichneter Kundenservice täglich von 8 bis 23 Uhr zur Verfügung!

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17Oct/190

Cent OS 8 ab sofort bei Contabo!

Wer uns bereits kennt, weiß auch, dass wir stets die neuesten Versionen der gängigen Linux Betriebssysteme im Angebot haben. Dazu gehört ab sofort auch das erst kürzlich veröffentlichte Cent OS 8!

Ab sofort könnt Ihr für Euren neuen virtuellen oder dedizierten Server Cent OS 8 als Betriebssystem auswählen, Bestandskunden können über unser Kundenlogin auf Cent OS 8 wechseln.

Kombinierbar ist Cent OS 8 derzeit mit Webmin und dem Software RAID. Die Administrationspanel Plesk und cPanel unterstützen Cent OS 8 aktuell noch nicht, beide arbeiten aber an einer entsprechenden Integration, die bald verfügbar sein sollte - wir bitten Euch noch um ein klein wenig Geduld.

Bei Contabo erhaltet Ihr für alle virtuellen und dedizierten Server eine große Auswahl der aktuellen Betriebssysteme: Cent OS, Debian, Ubuntu, Fedora, Windows Server, uvm. Vorbeischauen lohnt sich!

Bei allen Fragen steht Euch unser Kundenservice an 365 Tagen im Jahr zur Seite - einfach melden!

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18Sep/190

LEMP: Debian, NGINX + Certbot, MariaDB, PHP

In diesem Tutorial zeigen wir, wie man sein Debian System für das Hosten von einer oder mehreren Webseiten vorbereitet.
Wir werden keine Optimierungen der Konfigurationen durchführen, es gibt je nach Art der Webseite oder Servertyp verschiedene Möglichkeiten die Konfigurationen weiter zu optimieren. NGINX, MySQL bzw. MariaDB und PHP (LEMP) erhalten lediglich die Grundkonfiguration, die für unsere Webseite (eine phpinfo Datei) benötigt werden.

1. Installation der Software

NGINX, Certbot, PHP Installation:

:~# apt install nginx python3-certbot-nginx php-fpm php-mysql zip unzip pwgen

MariaDB kann mit folgendem Befehl installiert werden:

:~# apt install mariadb-server

Eine Installation über die bereits konfigurierten Standard-Paketquellen installiert nicht zwingend die aktuelle stable MariaDB Version. Falls Sie die aktuellen MariaDB Pakete benötigen, besuchen Sie bitte: Official MariaDB Repo und folgen Sie der Anleitung.

2. Konfiguration der Software

Nach der Installation der Software sollte zunächst die Datenbank abgesichert und konfiguriert werden:

:~# mysql_secure_installation && mysql_upgrade
:~#mysql

 Welcome to the MariaDB monitor.  Commands end with ; or \g.
 Your MariaDB connection id is 55
 Server version: 10.4.6-MariaDB-1:10.4.6+maria~buster mariadb.org binary distribution
 Copyright (c) 2000, 2018, Oracle, MariaDB Corporation Ab and others.
 Type 'help;' or '\h' for help. Type '\c' to clear the current input statement. 

Anschließend starten wir den Certbot, welcher für unseren default vmXXXX.contaboserver.net Hostnamen ein Zertifikat beantragen wird.
Man kann hier auch jede andere Webseite konfigurieren.

Wichtig: Falls Sie weitere Domains absichern möchten, dann einfach mit der "-d" Option direkt hinterm dem Befehl, Certbot muss und sollte nicht mehrmals ausgeführt werden.

:~# certbot --nginx -d $(hostname) -d vmXXXX.contaboserver.net

Certbot wird eine Konfiguration der abgesicherten Website in /etc/nginx/sites-enabled/ erstellen.

Als nächstes konfigurieren wir PHP, damit der NGINX Webserver weiß, wo der PHP-Interpreter lauscht. Wir prüfen nun, wie PHP konfiguriert ist und wo es verfügbar ist:

:~# grep "listen =" /etc/php/7.3/fpm/pool.d/www.conf
listen = /run/php/php7.3-fpm.sock

In diesem Fall ist PHP über UNIX Socket konfiguriert, Änderungen nehmen wir keine vor. Die oben geprüfte php-pool Konfiguration bietet sehr viele Möglichkeiten PHP zu optimieren.
Öffnen Sie nun die /etc/nginx/sites-enabled/default Datei mit einem Editor, eine PHP-Sektion ist bereits sichtbar, diese muss für jede Webseite welche PHP benötigt, hinzugefügt werden. Außerdem muss folgende Zeile um "index.php" erweitert werden:

index index.php index.html index.htm;
location ~ .php$ {
include snippets/fastcgi-php.conf;
fastcgi_pass unix:/run/php/php7.3-fpm.sock;
}

:~# systemctl restart nginx

Wir werden nun phpMyAdmin herunterladen und verfügbar machen.
phpMyAdmin ist unter Debian 10 leider nicht einfach über "apt install phpmyadmin" verfügbar, vermutlich wird das Paket verfügbar werden, sobald die aktuelle Alpha Version zu "Stable" wird.
Für den Download besuchen Sie Official phpMyAdmin Website. Unter Debian 10 ist PHP 7.3 Standard, daher benötigen wir die Alpha Version von phpMyAdmin für volle Kompatibilität. Diese Version ist noch in der Testphase.

:~# mkdir /var/www/phpmyadmin
:~# cd /var/www/phpmyadmin/
:~# wget https://files.phpmyadmin.net/phpMyAdmin/5.0.0-alpha1/phpMyAdmin-5.0.0-alpha1-all-languages.zip
&& unzip phpMyAdmin-5.0.0-alpha1-all-languages.zip
:~# mv phpMyAdmin-5.0.0-alpha1-all-languages/* .

Wir importieren nun die Datenbank und erstellen einen Nutzer.
Passwörter können mittels "pwgen" erstellt werden:

:~# mysql < sql/create_tables.sql
:~# mysql

CREATE USER 'phpmyadminuser'@'localhost'  IDENTIFIED BY 'USE ONLY SECURE PASSWORDS !!';
GRANT SELECT, INSERT, UPDATE, DELETE ON phpmyadmin.* TO 'phpmyadminuser'@'localhost'
IDENTIFIED BY 'USE ONLY SECURE PASSWORDS !!'; FLUSH PRIVILEGES;

Jetzt konfigurieren wir phpMyAdmin in der config.inc.php Datei, folgende Zeilen müssen angepasst werden:

/* User used to manipulate with storage */
  $cfg['Servers'][$i]['controlhost'] = 'localhost';
  $cfg['Servers'][$i]['controlport'] = '3306';
  $cfg['Servers'][$i]['controluser'] = 'phpmyadminuser';

:~# cp -p config.sample.inc.php config.inc.php
:~# pwgen 32 1 #Copy the password for blowfish secret
:~# chown www-data: /var/www/phpmyadmin -R

Abschließend können wir die Seite über NGINX erreichbar machen, wir nutzen hier wieder den Hostnamen unseres Servers und tragen in der server {} Sektion folgende Konfiguration ein:

    location /phpmyadmin {
           root /var/www/phpmyadmin/;
           index index.php index.html index.htm;
           location ~ ^/phpmyadmin/(.+\.php)$ {
                   try_files $uri =404;
                   root /var/www/phpmyadmin/;
                   fastcgi_pass unix:/run/php/php7.3-fpm.sock;
                   fastcgi_index index.php;
                   fastcgi_param SCRIPT_FILENAME $document_root$fastcgi_script_name;
           }
           location ~* ^/phpmyadmin/(.+\.(jpg|jpeg|gif|css|png|js|ico|html|xml|txt))$ {
                   root /var/www/phpmyadmin/;
           }
    }

Posted by: Gianni-Donato | Tagged as: , , , , , , No Comments
15Jul/190

Debian 10 ab sofort verfügbar!

Vergangene Woche erst veröffentlicht, ab heute bei uns verfügbar: Debian 10, Codename Buster! Ihr könnt das neue Betriebssystem bei allen vServern und dedizierten Servern dazu bestellen. Bestandskunden haben die Möglichkeit, über unser Kundenlogin auf die neue Version zu wechseln.

Wenn gewünscht, könnt Ihr Debian 10 mit Webmin, Lamp, Webmin+LAMP und dem Software Raid 1 kombinieren. Für Plesk ist es momentan noch nicht verfügbar, wird aber voraussichtlich bald (von Plesk) bereitgestellt werden - wir bitten um etwas Geduld.

Neben Debian 10 erhaltet Ihr bei uns eine große Auswahl aktueller Linux Betriebssysteme sowie Windows Server 2012 und 2016 - schaut einfach mal vorbei und wählt den gewünschten (virtuellen) Server aus 🙂 !

26Jun/190

Fedora 30 ab heute verfügbar

Wir wollen Euch am heißesten Tag des Jahres gar nicht lange aufhalten, an unserem Standort in Nürnberg zeigt das Thermometer gerade 37 Grad (wir haben uns für Euch mal vor die Tür gewagt, das muss ein Zahlendreher sein 😀 ) und wir hoffen ihr schleckt lieber ein leckeres Eis anstatt Euch mit Betriebssystemen zu beschäftigen. Dennoch soll es nicht untergehen:

Ab sofort könnt Ihr bei uns Fedora 30 für Eure VPS und dedizierten Server bestellen bzw. über unser Kundenlogin auf die neueste Version upgraden. Kombinieren könnt Ihr es mit dem Software RAID 1 und Webmin!

Wir bieten Euch stets eine große Auswahl der aktuellen Linux-Distributionen sowie Windows Server 2012 und 2016 an - schaut einfach mal bei uns vorbei und überzeugt euch selbst 🙂

Im Übrigen: Keine Sorge, Eure Server sind auch bei der aktuellen Tropenhitze perfekt gekühlt - u.a. Dank unserer ausgezeichneten Brunnenkühlung!

Posted by: Markus | Tagged as: , , , , , No Comments
6Jun/190

Migrationen mit Plesk

Der Umzug einer Website ist für jeden Website Betreiber ein Schreckgespenst. Neben Rankingverlusten in Suchmaschinen, fehlerhaften Verlinkungen oder der berühmten 404-Fehlermeldung lauern weitere Gefahren. Allerdings ist es oftmals viel gefährlicher nicht zu migrieren und die Website, zum Beispiel aufgrund veralteter Software, zu einem Sicherheitsrisiko werden zu lassen.

Plesk Migrator

Wenn Sie von einem bestehenden Plesk-Server mit einem älteren Betriebssystem oder einer EOL-Plesk Version, cPanel, Confixx, Helm oder DirectAdmin-Server migrieren wollen, stellt Plesk den sogenannten Plesk Migrator zur Verfügung.

Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung, die installiert werden muss. Bei Plesk geht man dafür unter „Erweiterungen“, sucht nach Plesk Migrator und installiert diesen dann.

Nach Abschluss der Installation kann der Plesk Migrator dann über den Reiter „Meine Erweiterungen“ aufgerufen werden.

Im nächsten Schritt kann man über „Neue Migration starten“ den Panel-Typen auswählen, von dem man migrieren möchte. Wichtig: Man benötigt hierbei den root-Zugriff zu dem Server. Alternativ kann man auch den SSH-Key hinterlegen.

Falls man nur den FTP-Zugriff hat, bitte zum nächsten Absatz springen und bei Site Importer weiterlesen.

Nachdem man die Zugangsdaten eingegeben hat, wird der Quell-Server eingelesen und – je nach Server – die verschiedenen Migrations-Möglichkeiten angezeigt.

Bei einer Plesk-zu-Plesk Migration stehen im nächsten Schritt die Abonnements, Kunden, Reseller und Hosting Pläne zur Verfügung.

Man kann darüber hinaus entweder die Kunden in der Reseller-Struktur übernehmen oder einem neuen Reseller zuweisen. Mit einem abschließenden Klick auf „Migrieren“ kann die Migration angestoßen werden. Im ersten Schritt wird dann eine Prüfung durchgeführt, wo z.B. auf unterschiedliche Apache-Module oder PHP-Versionen geprüft wird. Werden keine Probleme gefunden (oder man möchte die Hinweise ignorieren) kann man die Migration starten. Im Anschluss kann man den aktuellen Status der Migration einsehen.

Möchte man nach einigen Tagen eine erneute Synchronisiering anstoßen, kann man dies ebenfalls mit einem Klick auf „Erneut synchronisieren“ durchführen.

In der Plesk-eigenen Dokumentation gibt es darüber hinaus weitere Informationen im Plesk Migration Guide sowie in einem Support-Artikel.

Site Importer

In vielen Fällen verfügt man bereits über eine Website und möchte diese gerne mit wenigen Klicks migrieren; entweder weil man neu mit Plesk anfängt und die Website über ein anderes Admin-Panel wie cPanel oder DirectAdmin oder auch über gar keine eigene Oberfläche, sondern direkt über eine reine LAMP-Installation verwaltet wurde.

Hierzu bietet Plesk eine Erweiterung namens Site Import an.

Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung, die installiert werden muss. Bei Plesk geht man dafür unter „Erweiterungen“, sucht nach Site Import und installiert diesen dann.

Im Anschluss kann man nun auf zwei verschiedenen Wegen zum Ziel kommen:

Wenn man als Server-Admin über „Erweiterungen“ und dort „Meine Erweiterungen“ auf den Site Importer geht, kann man im Anschluss das Ziel-Abonnement auswählen. Alternativ kann man auch als Admin oder als der Customer über das jeweilige Abonnement „Website import“ auswählen. Im nächsten Schritt muss man dann die Zugangsdaten eingeben; entweder SSH oder FTP.

Anschließend wird die Verbindung zum Quellserver aufgebaut und die benötigten Informationen abgefragt.

Wenn die Datei-Struktur nicht automatisch erkannt werden kann, kann man zusätzliche Verbindungsoptionen sowie das Hauptverzeichnis angeben.

Anwendungen wie WordPress, Joomla, Drupal und PrestaShop werden automatisch erkannt und können problemlos importiert werden. Weitere Informationen gibt es in der Plesk-Dokumentation.

Neben Webseiten können über diese nützliche Erweiterung auch Mailimporte angestoßen werden. Hierfür muss über das jeweilige Abonnement „Mail Importing“ ausgewählt werden. Dann über den Klick auf „Import mail messages“ werden die notwendigen Daten sowie das Ziel-Postfach abgefragt. Falls über den Login nicht der Mail-Server herleitbar ist, kann dieser (und andere Zusatzoptionen) über Advanced Settings angegeben werden. Mit „OK“ kann der Import gestartet werden.

Zusätzliche Informationen sind ebenfalls in der Plesk Doku aufgeführt.

Fazit

Mit Plesk können wir die Risiken eines Umzugs nicht eliminieren aber minimieren, denn Plesk bietet einige Hilfsmittel, die eine Migration vereinfachen und die Fehlerquelle Mensch reduzieren. Dennoch ist der Garant für eine erfolgreiche Migration detaillierte und durchdachte Planung im Vorfeld.

Bestellen Sie einen unserer virtuellen Server und Sie erhalten dazu die Plesk Edition Ihrer Wahl einen Monat lang kostenlos zur Verfügung gestellt! Weitere Informationen haben wir für Sie auf unserer Plesk-Seite zusammengestellt.

Posted by: Torsten | Tagged as: , , , , , No Comments