17Aug/120

Making business with domains including typing-errors!

Lately I found an article in the "c't magazine" with the title „Abfischen unerwünscht“ (in english: "undesired dry fish"). It´s about the possible judicial repercussion of „typosquatting”.

A “typosquatting” also called as URL-highjacking is a form of cybersquatting and possibly brandjacking which relies on mistakes such as typological errors made by internet users when inputing a website address into a web browser. Should an user accidentally enter an incorrect address, he may be led to an alternative website owned by a cybersquatter (also known as domain squatter).

Generally there are a few different ways possible:
1. The owner of a website saves beside the „real“ domain other domains with typing mistakes, but links it to the original domain.
2. Somebody buys a typing-error-domain to sell it the real company.
3. Somebody buys a typing-error-domain to profit from the huge number of visitors of the website.

But be careful regarding the last topic. You easily violate the trademark or competition law or the right to a name. If you can´t for example clearly differ the domain from the original domain, the company could sue for deformation.
So the new thing is, that you also violate the law, even if you´re not in direct competition, but take advantage of the „real“ domain and as a result get a financial gain with advertising and forwarding people to other homepages.
The reason is quiet simple: the owner of the real domain fears, the internet user doesn´t make himself responsible for the fault and is so angry about being at the wrong page, that he decides look into the competitor’s page.
If you want to know whether a domain with or without typing-error is still available, you can test it at http://www.paderbutze.de/typosquat. It is also very entertaining to see, which typing-errors some typosquatter wants to exploit. The c´t magazine for example tested therefore the domain „heise.de“ (a famous german website). Because of the different IPs it isn´t very difficult to forecast, that there´s a typosquatter behind the typing-error-domain.

Typosquatting

--------------------- The same text in german / Der gleiche Text auf deutsch -------------------

Das Geschäft mit Tippfehler-Domains

Letztens bin ich im "c't Magazin" über einen Artikel gestolpert. Titel: „Abfischen unerwünscht“. Es ging um mögliche rechtliche Folgen von „Typosquatting“, d.h. wenn man versucht, sich einen Vorteil zu verschaffen, indem man hofft, dass der Besucher sich beim Eingeben einer bestimmten Domain vertippt.

Generell gibt es da mehrere Möglichkeiten:
1. Der Website-Inhaber sichert sich neben der „echten“ Domain noch weitere Domains, die Tippfehler enthalten und schickt den User auf die eigentliche Seite.
2. Jemand kauft eine Tippfehler-Domain, um sie dem ursprünglichen Unternehmen weiter zu verkaufen.
3. Jemand kauft eine Tippfehler-Domain, um von der großen Besucherzahl einer vielgeklickten Webseite zu profitieren.

Aber gerade beim Letzteren ist Vorsicht geboten. Da ist schnell mal gegen das Namens-, Marken- oder Wettbewerbsrecht verstoßen. Wenn z.B. die Domain nicht eindeutig von der Original-Domain unterscheidbar ist, kann das Unternehmen auf Rufschädigung plädieren.

Neu ist jetzt, dass man auch gegen das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) verstößt, selbst wenn man keine direkte Konkurrenz darstellt, aber durch die Bekanntheit der „echten“ Domain und die daraus folgenden Besucherzahlen, mit Werbung oder Weiterleitung profitiert.
Der Grund dafür ist, dass die Seitenbetreiber befürchten, dass der User den Fehler nicht bei sich sieht und sich so darüber ärgert, auf einer anderen Seite gelandet zu sein, dass er zur Konkurrenz wechselt.

Wer wissen möchte, ob eine Domain mit oder ohne Tippfehler vergeben ist, kann das auf http://www.paderbutze.de/typosquat testen. Auch unterhaltsam zu sehen, welche Tippfehler mancher Typosquatter auszunutzen versucht.
Das c´t-Magazin testet dazu die Domain „heise.de“. Die unterschiedlichen IPs deuten schon an, dass sich hinter den Tippfehler-Domains ein Typosquatter verbirgt (siehe Abbildung oben).

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Quelle: c't Magazin für Computer und Technik, Ausgabe 17,  Seite 150 ff.