17Oct/190

Cent OS 8 ab sofort bei Contabo!

Wer uns bereits kennt, weiß auch, dass wir stets die neuesten Versionen der gängigen Linux Betriebssysteme im Angebot haben. Dazu gehört ab sofort auch das erst kürzlich veröffentlichte Cent OS 8!

Ab sofort könnt Ihr für Euren neuen virtuellen oder dedizierten Server Cent OS 8 als Betriebssystem auswählen, Bestandskunden können über unser Kundenlogin auf Cent OS 8 wechseln.

Kombinierbar ist Cent OS 8 derzeit mit Webmin und dem Software RAID. Die Administrationspanel Plesk und cPanel unterstützen Cent OS 8 aktuell noch nicht, beide arbeiten aber an einer entsprechenden Integration, die bald verfügbar sein sollte - wir bitten Euch noch um ein klein wenig Geduld.

Bei Contabo erhaltet Ihr für alle virtuellen und dedizierten Server eine große Auswahl der aktuellen Betriebssysteme: Cent OS, Debian, Ubuntu, Fedora, Windows Server, uvm. Vorbeischauen lohnt sich!

Bei allen Fragen steht Euch unser Kundenservice an 365 Tagen im Jahr zur Seite - einfach melden!

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8Aug/190

Installation einer grafischen Nutzeroberfläche in Linux

Alle Linux-Server-Betriebssysteme werden standardmäßig ohne eine grafische Nutzeroberfläche (GUI) ausgeliefert. Eine GUI kann auf einem dedizierten Server nur mit einer angeschlossenen KVM genutzt werden. Der KVM Zugang ist nicht standardmäßig verfügbar für unsere dedizierten Server, dieser muss zusätzlich bestellt werden. Dieses Tutorial ist eine einfache Anleitung zur Installation der zwei verbreitetsten GUIs für Debian, CentOS und Ubuntu. Um diese anschließend nutzen zu können, müssen Sie sich per VNC auf Ihren VPS verbinden oder via KVM bei einem dedizierten Server. Bitte beachten Sie, dass Sie einen neuen Benutzer für das Login ins GUI anlegen müssen, da ein Login als root nicht möglich ist.

Bitte beachten Sie auch, dass VNC KEINE verschlüsselte Verbindung erlaubt. Wenn Sie Ihren Sevrer ausschließlich über eine GUI administrieren wollen, nutzen Sie bitte xRDP stattdessen.

Ubuntu 16.04 / 18.04

Bitte verbinden Sie sich per SSH als root auf Ihren Server, erstellen Sie einen neuen User und vergeben Sie ein Passwort:

useradd -m NewUserName && passwd NewUserName

Jetzt können Sie mit folgendem Befehl die Ubuntu-Desktop GUI installieren (es werden Updates installiert, die GUI installiert und der Server automatisch neu gestartet):

apt update && apt upgrade -y && apt install ubuntu-desktop -y && init 6

Als Alternative können Sie mit folgendem Befehl die Kubuntu-Desktop GUI installieren (es werden Updates installiert, die GUI installiert und der Server automatisch neu gestartet):

apt update && apt upgrade -y && apt install kubuntu-desktop -y && init 6

Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS, oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können.

Ubuntu (ab Version 18.10)

Bitte verbinden Sie sich per SSH als root auf Ihren Server, erstellen Sie einen neuen User und vergeben Sie ein Passwort:

useradd -m NewUserName && passwd NewUserName

Sie können mit Hilfe des "tasksel" Tools aus diversen GUIs wählen und diese bequem installieren.

apt update && apt upgrade -y && tasksel

Installieren Sie bitte nicht mehrere Desktop Umgebungen parallel zueinander. Starten Sie Ihren Server nach erfolgreicher Installation neu. Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können.

CentOS 6

Bitte verbinden Sie sich per SSH als root auf Ihren Server, erstellen Sie einen neuen User und vergeben Sie ein Passwort:

useradd -m NewUserName && passwd NewUserName

Sie müssen Ihre "/etc/inittab" anpassen, damit Ihr Server nach dem reboot automatisch Runlevel 5 startet:

nano /etc/inittab

Bitte ändern Sie folgende Zeile:

id:3:initdefault:  ->  id:5:initdefault:

Speichern Sie die Datei und schließen Sie den Editor mit strg+o, enter, strg+x.

Um die GNOME GUI zu installieren, nutzen Sie bitte folgenden Befehl (es werden auch Updates installiert und der Server wird neu gestartet):

yum update -y && yum -y groupinstall "Desktop" "X Window System" "Fonts" && init 6

Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS, oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können. Alternativ können Sie auch die KDE GUI mit folgendem Befehl installieren:

yum update -y && yum -y groupinstall "KDE desktop" "X Window System" "Fonts" && init 6

Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS, oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können.

CentOS 7

Bitte verbinden Sie sich per SSH als root auf Ihren Server, erstellen Sie einen neuen User und vergeben Sie ein Passwort:

useradd -m NewUserName && passwd NewUserName

Sie können die KDE GUI mit folgendem Befehl installieren (es werden auch Updates installiert und der Server wird neu gestartet):

yum update -y && yum -y groupinstall "KDE Plasma Workspaces" && ln -sf /lib/systemd/system/runlevel5.target /etc/systemd/system/default.target && init 6

Alternativ können Sie die GNOME GUI mit folgendem Befehl installieren (es werden auch Updates installiert und der Server wird neu gestartet):

yum update -y && yum -y groupinstall "GNOME Desktop" "Graphical Administration Tools" && ln -sf /lib/systemd/system/runlevel5.target /etc/systemd/system/default.target && init 6

Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS, oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können.

Debian (ab Version 8)

Bitte verbinden Sie sich per SSH als root auf Ihren Server, erstellen Sie einen neuen User und vergeben Sie ein Passwort:

useradd -m NewUserName && passwd NewUserName

Sie können die KDE GUI mit folgendem Befehl installieren (es werden auch Updates installiert und der Server wird neu gestartet):

apt update && apt upgrade -y && apt install kde-standard -y && init 6

Alternativ können Sie die GNOME GUI mit folgendem Befehl installieren (es werden auch Updates installiert und der Server wird neu gestartet):

apt update && apt upgrade -y && apt install gnome -y && init 6

Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS, oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können.

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15Jul/190

Debian 10 ab sofort verfügbar!

Vergangene Woche erst veröffentlicht, ab heute bei uns verfügbar: Debian 10, Codename Buster! Ihr könnt das neue Betriebssystem bei allen vServern und dedizierten Servern dazu bestellen. Bestandskunden haben die Möglichkeit, über unser Kundenlogin auf die neue Version zu wechseln.

Wenn gewünscht, könnt Ihr Debian 10 mit Webmin, Lamp, Webmin+LAMP und dem Software Raid 1 kombinieren. Für Plesk ist es momentan noch nicht verfügbar, wird aber voraussichtlich bald (von Plesk) bereitgestellt werden - wir bitten um etwas Geduld.

Neben Debian 10 erhaltet Ihr bei uns eine große Auswahl aktueller Linux Betriebssysteme sowie Windows Server 2012 und 2016 - schaut einfach mal vorbei und wählt den gewünschten (virtuellen) Server aus 🙂 !

26Jun/190

Fedora 30 ab heute verfügbar

Wir wollen Euch am heißesten Tag des Jahres gar nicht lange aufhalten, an unserem Standort in Nürnberg zeigt das Thermometer gerade 37 Grad (wir haben uns für Euch mal vor die Tür gewagt, das muss ein Zahlendreher sein 😀 ) und wir hoffen ihr schleckt lieber ein leckeres Eis anstatt Euch mit Betriebssystemen zu beschäftigen. Dennoch soll es nicht untergehen:

Ab sofort könnt Ihr bei uns Fedora 30 für Eure VPS und dedizierten Server bestellen bzw. über unser Kundenlogin auf die neueste Version upgraden. Kombinieren könnt Ihr es mit dem Software RAID 1 und Webmin!

Wir bieten Euch stets eine große Auswahl der aktuellen Linux-Distributionen sowie Windows Server 2012 und 2016 an - schaut einfach mal bei uns vorbei und überzeugt euch selbst 🙂

Im Übrigen: Keine Sorge, Eure Server sind auch bei der aktuellen Tropenhitze perfekt gekühlt - u.a. Dank unserer ausgezeichneten Brunnenkühlung!

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9May/190

Neues Betriebssystem: Ubuntu 19.04

Seit Kurzem gibt es bei uns Ubuntu 19.04 (ersetzt Ubuntu 18.10), und diese Neuigkeit wollen wir insbesondere allen Linux-Fans nicht vorenthalten 🙂

Ihr könnt Ubuntu 19.04 mit dem Software RAID 1, Webmin, LAMP und Webmin+LAMP kombinieren.

Falls Ihr bereits einen Linux-Server bei uns habt, könnt Ihr problemlos über unser Kundenlogin auf die neue Version wechseln.

Für all diejenigen interessant, die gerade mit dem Gedanken spielen, sich bei uns einen Server zu bestellen: Wir bieten Euch jederzeit eine Vielzahl an gängigen Linux-Distributionen sowie Windows Server 2012 und 2016 an - für eine Übersicht, klickt einfach unter dem gewünschten (virtuellen) Server auf "Konfigurieren & Bestellen" und scrollt zu "Betriebssystem".

Bei weiteren Fragen dazu steht Euch unser ausgezeichneter Kundenservice gerne zur Seite - meldet Euch einfach per E-Mail oder Telefon bei uns!


8Nov/180

Neues Betriebssystem verfügbar: Fedora 29

Vielleicht habt Ihr schon sehnsüchtig drauf gewartet 😀 jetzt ist es auf jeden Fall soweit: Wir bieten Euch das neue Fedora 29 für eure virtuellen und dedizierten Server an, es ersetzt die bisherige Version 28.

Kombinieren könnt Ihr Fedora 29 mit dem Software RAID 1 und Webmin, eine Installation via VNC ist ebenso möglich.

Seid Ihr bereits Kunde bei uns, so könnt Ihr bequem über unseren Kundenlogin auf die neue Version wechseln.

Insbesondere für alle anderen Leser und Interessenten wissenswert: Bei uns erhaltet Ihr jederzeit eine große Auswahl der aktuellen Linux-Distributionen (sowie Windows Server 2012 und 2016). Klickt einfach bei Eurem gewünschten (virtuellen) Servermodell auf "Konfigurieren & Bestellen" und wählt im Abschnitt "Betriebssystem" Euer bevorzugtes Betriebssystem!

Alle weiteren Infos und eine Produktübersicht findet Ihr natürlich auch auf unserer Homepage!

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28Jun/180

Wie stelle ich eine RDP-Verbindung zu meinem Windows Server her?

Mit diesem Tutorial möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie von verschiedenen Betriebssystemen aus eine RDP-Verbindung zu Ihrem Windows Server (VPS bzw. Dedicated Server) bei Contabo herstellen können.

Folgende Szenarien werden behandelt:

Verbindungsaufbau von Desktop-Systemen:

  • Aufbau einer RDP-Verbindung von einem Windows-Betriebssystem (z.B. Windows 7, 8, 10)
  • Aufbau einer RDP-Verbindung von einem Linux-Betriebssystem (z.B. Debian, Ubuntu)
  • Aufbau einer RDP-Verbindung von einem Macintosh-Betriebssystem (z.B. Apple MacBook)

Verbindungsaufbau von Mobilgeräten:

  • Aufbau einer RDP-Verbindung von einem Android-Betriebssystem (z.B. Samsung Galaxy)
  • Aufbau einer RDP-Verbindung von einem iOS-Betriebssystem (z.B. Apple iPhone)
RDP-Verbindung von einem Windows-Betriebssystem
  • bei Windows 7: Navigieren Sie bitte auf Ihrem Desktop unten links zur Schaltfläche "Start" und geben Sie in der Suchzeile das Wort "Remotedesktopverbindung" ein.
  • bei Windows 8/10: Navigieren Sie bitte auf Ihrem Desktop unten links zur Schaltfläche "Windows-Symbol" und klicken Sie oben rechts auf das "Suchen"-Symbol. Hier geben Sie nun "Remotedesktopverbindung" ein.

Nun sollte sich der RDP-Client wie folgt öffnen:

Hier können Sie entweder einen Hostnamen (z.B. bei einem VPS "vmdXXXXX.contaboserver.net" oder bei einem dedizierten Server "mXXXX.contaboserver.net") oder eine IP-Adresse (z.B. "173.xxx.xxx.xxx") eingeben, um sich anschließend mit Ihrem Server zu verbinden. Das RDP-Fenster sollte sich nun selbstständig öffnen/laden, sodass die Verbindung ab sofort erfolgreich etabliert ist.

Alternativ zur Standard-Verbindungsmethode können Sie vorher auch noch ein paar individuelle Einstellungen (z.B. Bildschirmauflösung und Audioeinstellungen) festlegen, bevor Sie die RDP-Verbindung aufbauen. Klicken Sie hierzu bitte auf die Schaltfläche "Optionen einblenden":

Erläuterungen:

  • die Bildschirm-Auflösung kann mithilfe des Schiebereglers individuell und benutzerdefiniert angepasst werden
  • wenn Sie das Audiosignal von Ihrem RDP-Server auf Ihren lokalen PC durchschleifen möchten, ist die "Remoteaudiowiedergabe" auf "Auf diesem Computer wiedergeben" zu setzen
  • wenn Sie Ihren lokalen Drucker auch auf Ihrem RDP-Server verfügbar machen möchten, setzen Sie bitte den Haken bei "Drucker" in den lokalen Geräten (Achtung: Der Druckertreiber muss dann jedoch auch zwingend auf dem Server installiert werden!)
  • die Zwischenablage (kopieren mit STRG + C / einfügen mit STRG + V) kann durch Setzen des entsprechenden Hakens ebenfalls in der RDP-Sitzung verwendet werden

Troubleshooting / Fehlerbehebung:

Sollten während des Verbindungsaufbaus etwaige Fehlermeldungen auftreten, so könnten ggf. die folgenden Informationen weiterhelfen:

1. "Der Remotedesktop kann aus einem der folgenden Gründe keine Verbindung mit dem Remotecomputer herstellen":

Hintergründe / mögliche Lösung:

2. "Die Verbindung mit der Remotesitzung wurde getrennt, da keine Lizenzserver für Remotedesktop vorhanden sind. Wenden Sie sich an den Serveradministrator":

Hintergründe / mögliche Lösung:
Offensichtlich wurde auf Ihrem Server ein Terminalservice installiert und diesem noch kein aktivierter Lizenzserver zugewiesen. Nach einer vorübergehenden Kulanz-Nutzungsperiode von  90 bzw. 120 Tagen erlöschen dann die temporären Nutzungslizenzen, sodass ab diesem Zeitpunkt kein RDP-Login mehr möglich ist.

Um diesen Fehler nun zu beheben ist es entweder erforderlich, den Terminalservice oder den Registry-Key zu löschen bzw. zu deaktivieren.

  • Bei einem VPS können Sie sich nun über VNC zu Ihrem Server verbinden:

https://contabo.de/?show=tutorials&tutorial=wie-stelle-ich-eine-verbindung-zu-meinem-vps-mit-vnc

  • Bei Nutzung eines Dedicated Servers wenden Sie sich bitte an support@contabo.de, sofern Sie noch kein KVM-over-IP-Gerät für Ihren Server gebucht haben

* Die nötige Server-Rolle "Remote Desktop Services" kann im Server-Manager bequem deinstalliert werden.
* Der Registry-Key kann unter folgendem Pfad gelöscht werden:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server\RCM\GracePeriod

Achtung: Bitte gehen Sie mit der Registry vorsichtig um! Wir können leider keine Haftung für Schäden übernehmen, die am Betriebssystem wegen unsachgemäßer Handhabung entstehen! Wir empfehlen daher, vor jedem Löschen ein Backup des jeweiligen Keys bzw. der gesamten Registry anzulegen.

* Bitte führen Sie nun einen Neustart Ihres Servers durch und loggen sich erneut per RDP ein, es sollte nun keine Fehlermeldung mehr auftreten.

RDP-Verbindung von einem Linux-Betriebssystem

Alternativ zu Windows können Sie sich natürlich auch von einem Linux-OS zu Ihrem Server per RDP verbinden. Hierfür gibt es das kommandozeilen-basierte Programm "rdesktop", welches auf allen gängigen Distributionen (u. a. Debian/Ubuntu, CentOS) eingesetzt werden kann (dieses Programm ist bereits in den standardmäßigen Paketquellen vorhanden!):

- Installation der Software (am Beispiel Debian/Ubuntu):

sudo apt-get install rdesktop

- Starten der RDP-Verbindung:

rdesktop <IP-ADRESSE>

Die RDP-Sitzung ist nun etabliert und Sie können sich mit Ihren erhaltenen Windows-Zugangsdaten an Ihrem Server anmelden.

Wichtige Hinweise:

  • um eine RDP-Verbindung von einem Linux-Betriebssystem aus erfolgreich etablieren zu können, ist ein X11-Server erforderlich! Dieser ist in den meisten Fällen bereits vorinstalliert, wenn Sie eine GUI (grafische Oberfläche) nutzen (z.B. 'gnome' oder 'KDE')
  • bitte beachten Sie, dass es generell nicht empfohlen wird, über eine aufgebaute SSH-Verbindung zu einem entfernt stehenden Linux-Server wiederum die RDP-Verbindung aufzubauen
  • alternativ zum 'rdesktop'-Client können Sie auch 'freeRDP' verwenden, für weitere Informationen bzw. Download klicken Sie bitte auf diesen Link: http://www.freerdp.com/
RDP-Verbindung von einem MacOS

Um eine RDP-Verbindung von einem MacOS (z.B. Apple MacBook/Tablet) aufbauen zu können, ist ebenfalls ein RDP-Client erforderlich. Die aktuellste Client-Version können Sie sich immer hier herunterladen:

https://itunes.apple.com/us/app/microsoft-remote-desktop/id715768417?mt=12&ign-mpt=uo%3D4

Anschließend starten Sie diesen RDP-Client und geben Ihre Windows-Zugangsdaten von Ihrem Server ein (im Feld "Domäne:" können Sie entweder die IP-Adresse oder den Hostnamen Ihres Servers verwenden):

Bitte achten Sie stets darauf, die aktuellste Client-Version zu verwenden, da es sonst zu Verbindungsproblemen kommen kann!

Troubleshooting / Fehlerbehebung:

1. "Die Remote-Desktop-Verbindung kann die Vertrauenswürdigkeit des Ziel-Computers nicht bestätigen":

=> Diese Fehlermeldung ist die häufigste Ursache für die Verwendung eines veralteten RDP-Clients.

Hintergründe / Mögliche Lösung:

  • Bitte stellen Sie sicher, dass Sie die aktuellste Client-Version nutzen (siehe Download-URL oben)

RDP-Verbindung von einem Android-Betriebssystem

Von einem Google-Android-System (z.B. Samsung Galaxy) verbinden Sie sich mithilfe des folgenden RDP-Clients, dieser kann in der jeweils aktuellsten Version im Google-Play-Store heruntergeladen werden:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.rdc.android&hl=de

RDP-Verbindung von einem iOS-Betriebssystem

Zuletzt möchten wir Ihnen noch die Möglichkeit aufzeigen, sich von einem iOS-Gerät (z.B. Apple iPhone mit der Mindestversion iOS 8.0!) zu Ihrem Windows-Server zu verbinden.

Hierzu laden Sie sich bitte hier den aktuellsten RDP-Client herunter und geben auch hier Ihre Server-Zugangsdaten ein:

https://itunes.apple.com/de/app/microsoft-remotedesktop/id714464092?mt=8


Sollten Sie abschließend noch weitere, bisher nicht erwähnte Probleme beim Verbinden per RDP zu Ihrem Server haben, so können Sie uns gerne unter support@contabo.de kontaktieren.

7Mar/180

RAID-Controller administrieren unter Linux

Wichtige Information vorab: Dieses Tutorial befasst sich mit Linux. Sollten Sie stattdessen Windows verwenden, schauen Sie bitte in unser entsprechendes Tutorial zur RAID-Controller Administration unter Windows.

Überwachung eines RAID Arrays

Ein Hardware RAID hat bestimmte Vorzüge, aber auch ein Hardware RAID muss regelmäßig überprüft werden. Wir setzen stets auf bewährte Markenhardware, um Defekte möglichst auszuschließen. Es besteht jedoch immer ein bestimmtes Restrisiko, einen Festplattenausfall kann man nicht immer vorhersagen oder gar verhindern. Es ist daher wichtig, auch funktionierende Hardware kritisch zu überwachen.

Bei einem Software RAID generiert das Betriebssystem Meldungen über das RAID, bei einem Hardware RAID macht das der Controller selbst - man benötigt jedoch eine spezielle Software um diese Meldungen auszulesen.

Dieser Blogeintrag zeigt die Installation und Nutzung der Software für Adaptec und LSI Controller auf Linux Betriebssystemen.
Für die Verwaltung von RAID-Controllern stehen ebenfalls grafische Oberflächen zur Verfügung - bspw. ein Webinterface.

Falls Sie nicht genau wissen welcher RAID-Controller verbaut ist, kontaktieren Sie bitte unseren Support per E-Mail.

Bitte installieren Sie keine neue Firmware auf dem Controller oder Treiber im Betriebssystem - das kann unter Umständen zu einem kompletten Datenverlust führen!

In diesem Tutorial werden zusätzliche Software-Tools benutzt, zur Vorbereitung des Betriebssystems (in unserem Fall Ubuntu 17.10) installieren Sie diese mit "apt install zip unzip net-tools"

1. Adaptec

Eine Übersicht der verfügbaren Adaptec Software findet man unter https://storage.microsemi.com/en-us/support/series6/index.php

1.1 Installation des arcconf Binary

Das "arcconf" Binary kann unter Linux sehr einfach installiert werden. Über die Linux Commandline kann man den RAID-Controller dann verwalten.

Zunächst wird das Binary heruntergeladen, dieses befindet sich im Menü "Storage Manager Downloads" auf der oben genannten Webseite des Herstellers.
Generell ist das "arcconf" Binary bei allen Adaptec RAID-Controllern identisch. Für unseren Testserver laden wir folgendes Binary herunter: https://storage.microsemi.com/en-us/speed/raid/storage_manager/arcconf_v2_03_22476_zip.php

wget http://download.adaptec.com/raid/storage_manager/arcconf_v2_03_22476.zip && unzip arcconf_v2_03_22476.zip

Nun verschieben wir das entsprechende Binary und machen dieses ausführbar:

mv linux_x64/cmdline/arcconf /usr/sbin/ && chmod +x /usr/sbin/arcconf

Man hat nun den Befehl "arcconf" zur Verfügung und kann diesen jederzeit nutzen.

root@contabo:~# arcconf


Controllers found: 1
| UCLI |  Adaptec by PMC uniform command line interface
| UCLI |  Version 2.03 (B22476)
| UCLI |  (C) Adaptec by PMCS 2003-2016
| UCLI |  All Rights Reserved

1.2 Überwachung des RAID Controllers

Im Normalfall wird das RAID als "OPTIMAL" angezeigt, falls eine Festplatte ausfällt ertönt automatisch ein akustisches Signal. Dieses Signal wird von unseren Technikern im Rechenzentrum wahrgenommen. In einem solchen Fall informieren wir Sie über den Alarm.

Mit den Parametern "arcconf GETCONFIG 1" bekommt man sämtliche Daten vom 1. Controller der erkannt wurde. Falls mehr als ein Controller verbaut wurde, kann man den zweiten mit "arcconf GETCONFIG 2" ansteuern.

Eine Übersicht der Optionen bekommt man mit dem Befehl "arcconf getconfig" aufgelistet.

Die wichtigsten Status kann man mit "arcconf getconfig 1 | grep Status" auflisten.

root@contabo:~# arcconf getconfig 1 | grep Status


Controller Status                        : Optimal
Status                                   : ZMM not installed
Status of Logical Device                 : Optimal

"ZMM not installed" signalisiert, dass keine BBU (Battery Backup Unit) vorhanden ist, eine BBU kann selbstverständlich auch nachträglich bestellt werden.

Eine ausgefallene Festplatte erkannt man am "Degraded".

root@contabo:~# arcconf getconfig 1 | grep Status


Controller Status                        : Optimal
Status                                   : ZMM not installed
Status of Logical Device                 : Degraded

Die defekte Festplatte (in unserem Fall ist es eine SSD) findet man mit folgendem Befehl:

root@contabo:~# arcconf getconfig 1 PD


Controllers found: 1
----------------------------------------------------------------------
Physical Device information
----------------------------------------------------------------------
Device #0
Device is a Hard drive
State                              : Failed
Block Size                         : 512 Bytes
Failed logical device segments     : True
Supported                          : Yes
Transfer Speed                     : Failed
Reported Channel,Device(T:L)       : 0,0(0:0)
Reported Location                  : Connector 0, Device 0
Vendor                             :
Model                              : Crucial_CT275MX3
Firmware                           :  M0CR040
Serial number                      : 11111111111111
World-wide name                    : 500A075116639956
Total Size                         : 262321 MB
Write Cache                        : Enabled (write-back)
FRU                                : None
S.M.A.R.T.                         : No
S.M.A.R.T. warnings                : 0
Power State                        : Full rpm
Supported Power States             : Full power,Powered off,Standby
SSD                                : Yes
Temperature                        : Not Supported
NCQ status                         : Enabled

Um die Festplatte auszutauschen, benötigt unser Support die entsprechende Seriennummer und den Port. Der Port entspricht der Device ID, in diesem Fall ist es Port 0.

Sobald die Festplatte getauscht wurde, beginnt der Rebuild.

root@contabo:~# arcconf getconfig 1 | grep Status


Controller Status         : Optimal
Status                    : ZMM not installed
Status of Logical Device  : Degraded, Rebuilding ( Rebuild : 1 % )

Je nach RAID Setup kann dies einige Stunden dauern.

1.3 Installation des Webinterface

Hierfür muss der MaxView Storage Manager heruntergeladen werden, der Download für Linux befindet sich unter https://storage.microsemi.com/de-de/speed/raid/storage_manager/msm_linux_x64_v2_03_22476_tgz.php

wget http://download.adaptec.com/raid/storage_manager/msm_linux_x64_v2_03_22476.tgz && tar -xzf msm_linux_x64_v2_03_22476.tgz

Es wird ein Ordner "manager" angelegt, in diesem befinden sich die Installer.
Auf dem für das Testsystem genutzte Betriebssystem (Ubuntu 17.04) führen wir folgenden Befehl aus:

dpkg -i manager/StorMan-2.03-22476_amd64.deb

Anschließend ist das Webinterface unter https://<SERVERIP>:8443 erreichbar.

2. LSI

2.1 Installation des StorCLI Binary

Download des Commandline Binary :

wget https://docs.broadcom.com/docs-and-downloads/raid-controllers/raid-controllers-common-files/1.21.16_StorCLI.zip --no-check-certificate && unzip 1.21.16_StorCLI.zip && cd versionChangeSet/univ_viva_cli_rel/ && unzip storcli_All_OS.zip

dpkg -i storcli_All_OS/Ubuntu/storcli_1.21.06_all.deb
ln -s /opt/MegaRAID/storcli/storcli64  /usr/sbin/storcli

2.2 Überwachung des Raidcontrollers

Anschließend kann man mit dem Befehl

root@contabo:~#storcli /c0 show

den Status des RAID-Controllers anzeigen lassen.

TOPOLOGY :
========
-----------------------------------------------------------------------------
DG Arr Row EID:Slot DID Type  State BT       Size PDC  PI SED DS3  FSpace
-----------------------------------------------------------------------------
0 -   -   -        -   RAID1 Optl  N  255.656 GB dflt N  N   dflt N
0 0   -   -        -   RAID1 Optl  N  255.656 GB dflt N  N   dflt N
0 0   0   64:4     12  DRIVE Onln  N  255.656 GB dflt N  N   dflt -
0 0   1   64:5     13  DRIVE Onln  N  255.656 GB dflt N  N   dflt -
----------------------------------------------------------------------------

Beispiel einer ausgefallenen HDD:

TOPOLOGY :
========
----------------------------------------------------------------------
DG Arr Row EID:Slot DID Type  State BT Size PDC  PI SED DS3  FSpace
----------------------------------------------------------------------
0 -   -   -        -   RAID1 Dgrd  N  255 GB dflt N  N   dflt N
0 0   -   -        -   RAID1 Dgrd  N  255 GB dflt N  N   dflt N
0 0   0   -        -   DRIVE Msng  -  255 GB -    -  -   -    -
0 0   1   64:5     13  DRIVE Onln  N  255 GB dflt N  N   dflt -
---------------------------------------------------------------------

root@contabo:~#storcli /c0 /sall show

Controller = 0
Status = Failure
Description = No drive found!
Detailed Status :
===============
----------------------------------------
Drive    Status  ErrCd ErrMsg
----------------------------------------
/c0/sALL Failure   255 Drives not found
----------------------------------------

Den Rebuild Status kann man mit folgendem Befehl anzeigen lassen:

root@contabo:~#storcli /c0 /eall /sall show rebuild


Controller = 0
Status = Success
Description = Show Drive Rebuild Status Succeeded.
---------------------------------------------------------
Drive-ID   Progress% Status          Estimated Time Left
---------------------------------------------------------
/c0/e64/s4         0 In progress     -
/c0/e64/s5         - Not in progress -
---------------------------------------------------------

2.3 Installation eines Webinterfaces

Ein Webinterface für Linux ist leider nicht verfügbar.

 

Posted by: Gianni-Donato | Tagged as: , , , , , No Comments
13Feb/180

Neues Betriebssystem: Fedora 27

Kurzes Update zu unseren Linux-Betriebssystemen: Wir bieten Euch ab jetzt Fedora 27 für Eure virtuellen und dedizierten Server an, es löst Fedora 26 ab.

Kombinierbar ist Fedora 27 mit dem Software RAID 1 und Webmin, eine Installation via VNC ist ebenso möglich.

Nutzt Ihr aktuell noch den Vorgänger, so könnt Ihr problemlos über den Kundenlogin auf die neue Version upgraden.

Unsere Bestandskunden wissen es natürlich schon, für Interessenten ist es ein wichtiger Hinweis:
Bei uns erhaltet Ihr eine große Auswahl der aktuellen Linux-Distributionen sowie Windows Server 2012 und 2016. Klickt einfach im Bestellvorgang bei Eurem gewünschten (virtuellen) Servermodell auf "Konfigurieren & Bestellen" und wählt im Bereich "Betriebssystem" das gewünschte aus.!

Alle weiteren Infos und eine Produktübersicht gibt's auf unserer Homepage!

Posted by: Markus | Tagged as: , , , , No Comments
24Aug/170

Volle Platten – Was belegt meinen Speicherplatz?

Egal ob Webseiten Hosting, Gameserver oder bei der Nutzung sonstiger Dienste, volle Festplatten/SSDs werden zu Problemen führen. Webseiten sind mit nicht immer eindeutigen Fehlermeldungen nicht mehr erreichbar, Spieler können sich nicht mehr zu den Gameservern verbinden oder wichtige Unternehmensdienste sind einfach nicht mehr zugänglich.

Hier gilt es nun schnell zu handeln, das Problem zu lokalisieren und wieder Platz auf der Festplatte zu schaffen. Heute zeigen wir Ihnen, wie das einfach und unkompliziert geht:

Linux:

1. Verbinden Sie sich via SSH

2. Führen Sie folgenden Code aus:

# Ins root Verzeichnis wechseln
cd /

# Herausfinden der 10 größten Dateien. Dies kann eine Weile dauern.
find -type f -exec du -Sh {} + | sort -rh | head -n 10

Es wird nun eine Liste der zehn größten Dateien auf Ihrer Festplatte angezeigt. Oftmals sind es alte Downloads oder riesige Logfiles. Nicht mehr benötigte Dateien können natürlich ohne Probleme einfach gelöscht werden. Logfiles sollten vor dem Löschen geprüft werden, damit man die Ursache für die große Datei beheben kann.

3. Mit dem unten stehenden Befehl kann die große Datei nun gelöscht werden:

rm <PFAD_ZUR_DATEI>

Windows:

Unter Windows sind es weniger die Logfiles als vergessene Dateien. Um diese zu finden, eignet sich hervorragend folgende Freeware:

http://www.jam-software.de/treesize_free/?language=DE

Nach Download und Ausführung des Programms kann eine Partition zum Scannen ausgewählt werden. Je nach Größe der Partition und der Dateien kann dies etwas dauern. Anschließend wird übersichtlich ausgegeben, wo sich große Dateien zum möglichen Löschen befinden. Hier bitte nicht die Windows Systemdateien löschen 😉 .