27Sep/170

Rezension über Contabo bei HostingAdvice

Heute haben wir eine schöne Neuigkeit: Die Experten von HostingAdvice haben uns und unsere Angebote einmal genau unter die Lupe genommen und eine Rezension über uns geschrieben.

Neben unseren Produkten, also den Webspace-Paketen, unseren vServern und dedizierten Servern wurden dabei auch allgemeine Features, unsere Preise und die Usability genauer betrachtet. Alles in allem freuen wir uns über ein Ergebnis von 4,6/5 Punkten!

Ihr könnt den englischsprachigen Artikel unter folgendem Link nachlesen:

Rezension über Contabo

 

11Sep/170

Dedizierte Server: 10 Gbit/s-Port verfügbar

Ab sofort sind unsere dedizierten Server des Typs Dual Xeon und 10-Core auf Wunsch auch mit einer Internetanbindung von 10 Gbit/s (je Server) verfügbar.

Bei diesem Upgrade erhält Euer Server anstatt des serienmäßigen Ports einen Internet-Uplink von 10 Gbit/s (= 10.000 Mbit/s). Wir nutzen hochwertige Netzwerkkarten von Intel, um Euch diese Anbindung bereitzustellen.

Das Upgrade eignet sich vor allem für Nutzer, deren Server im Betrieb einzelne Trafficspitzen generieren, die über die Standardanbindung von 1 Gbit/s hinausgehen.

Buchen könnt Ihr den 10Gbit/s-Port für 99,99 € / Monat zuzüglich einer einmaligen Einrichtungsgebühr in gleicher Höhe. Er kann von Neukunden bei Bestellung des entsprechenden dedizierten Servers auf Contabo.de während des Bestellvorganges als Upgrade ausgewählt werden.

Habt Ihr schon einen dedizierten Server und möchtet das Upgrade trotzdem? Kein Problem! Auch Bestandskunden können dies jederzeit nachträglich dazu bestellen. Kontaktiert dafür bitte einfach unseren Kundenservice.

5Sep/170

Impressionen unserer Kälteversorgung am Standort Nürnberg

In diesem Jahr sind wir, wie Anfang Mai berichtet, mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis für unseren Standort in Nürnberg ausgezeichnet worden - eine große Ehre für uns! Eine unabhängige Fachjury verlieh uns dabei in der Kategorie 6 - Energieeffizienzsteigerung durch Umbau in einem Bestandsrechenzentrum - den ersten Platz.

Heute möchten wir Euch einige Impressionen unserer Kälteversorgung zeigen. Sie liefert Tag und Nacht zuverlässig kühle Temperaturen für tausende Server in unserem Nürnberger Rechenzentrum. 🙂

Diese drei Bilder zeigen unsere redundant ausgelegten Kältemaschinen; sie arbeiten hocheffizient, entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und nutzen auch die Außenluft zur Kühlung - und sorgen so für signifikante Energieeinsparungen!

Auf diesem Bild seht Ihr unsere Doppelpumpenanlage. Sie befördert das Kühlwasser ins Rechenzentrum; sollte eine einmal ausfallen, springt sofort die andere ein, sodass jederzeit die optimale Kühlung Eurer Server sichergestellt ist.

Übrigens, auf unserer Homepage findet Ihr weitere Informationen zu unseren Rechenzentren!

24Aug/170

Volle Platten – Was belegt meinen Speicherplatz?

Egal ob Webseiten Hosting, Gameserver oder bei der Nutzung sonstiger Dienste, volle Festplatten/SSDs werden zu Problemen führen. Webseiten sind mit nicht immer eindeutigen Fehlermeldungen nicht mehr erreichbar, Spieler können sich nicht mehr zu den Gameservern verbinden oder wichtige Unternehmensdienste sind einfach nicht mehr zugänglich.

Hier gilt es nun schnell zu handeln, das Problem zu lokalisieren und wieder Platz auf der Festplatte zu schaffen. Heute zeigen wir Ihnen, wie das einfach und unkompliziert geht:

Linux:

1. Verbinden Sie sich via SSH

2. Führen Sie folgenden Code aus:

# Ins root Verzeichnis wechseln
cd /

# Herausfinden der 10 größten Dateien. Dies kann eine Weile dauern.
find -type f -exec du -Sh {} + | sort -rh | head -n 10

Es wird nun eine Liste der zehn größten Dateien auf Ihrer Festplatte angezeigt. Oftmals sind es alte Downloads oder riesige Logfiles. Nicht mehr benötigte Dateien können natürlich ohne Probleme einfach gelöscht werden. Logfiles sollten vor dem Löschen geprüft werden, damit man die Ursache für die große Datei beheben kann.

3. Mit dem unten stehenden Befehl kann die große Datei nun gelöscht werden:

rm <PFAD_ZUR_DATEI>

Windows:

Unter Windows sind es weniger die Logfiles als vergessene Dateien. Um diese zu finden, eignet sich hervorragend folgende Freeware:

http://www.jam-software.de/treesize_free/?language=DE

Nach Download und Ausführung des Programms kann eine Partition zum Scannen ausgewählt werden. Je nach Größe der Partition und der Dateien kann dies etwas dauern. Anschließend wird übersichtlich ausgegeben, wo sich große Dateien zum möglichen Löschen befinden. Hier bitte nicht die Windows Systemdateien löschen 😉 .

11Aug/170

Die gängigsten RAID-Varianten im Überblick

In diesem Betrag befassen wir uns mit einer Thematik rund um die Datensicherheit.
Einigen wird es schon passiert sein: Die Festplatte ist plötzlich ausgefallen - alle Daten sind weg. Eine Datenrettung ist meist extrem teuer und kann nur in einem speziellen Labor durchgeführt werden.

"Später ist man immer schlauer", das muss so nicht sein - wir erklären Ihnen, wie man einen kompletten Datenverlust aufgrund von Hardware-Fehlern umgehen kann.

Diese Übersicht findet keine Anwendung auf VPS-Systeme, die Daten Ihrer VPS sind natürlich auf einem RAID-Speicher abgelegt und werden entsprechend von geschultem Personal überprüft und gewartet.

Das Erstellen von Backups ist auch mit einem redundantem RAID sehr wichtig!

Weitere Informationen hierzu findet man in folgendem Tutorial: Datenverlust und wie er vermieden werden kann

Es gibt verschiedene Punkte, die individuell abgearbeitet werden müssen.

  1. Spielt die Performance des RAIDs eine Rolle?
  2. Wie hoch soll die Datensicherheit sein?
  3. Dürfen Systemressourcen verwendet werden (CPU/RAM)

Je nach Auswertung und Budget kommt man hier zu unterschiedlichen Ergebnissen, ob nun ein Software-RAID oder Hardware-RAID, RAID 0, 1, 10 oder 5 bzw. 6 die passende Wahl ist.
Ein Hardware-RAID ist teurer, stellt aber oft die performantere Lösung dar und die Datensicherheit lässt sich durch die Verwendung einer Batteriepufferung weiter erhöhen.
Ein Software-RAID ist die einfachste Methode, um fast beliebige RAID-Varianten schnell aufzusetzen.

Untenstehend folgt eine Übersicht der verfügbaren RAID-Varianten, nach benötigter Anzahl der Festplatten sortiert.


RAID 0

Bei einem RAID 0 werden die Daten gleichmäßig auf mindestens zwei Festplatten aufgeteilt. Da hierbei keinerlei Redundanz gegeben ist, entsteht ein kompletter Datenverlust bei einem Ausfall einer einzelnen Festplatte. Die Lese- und Schreibrate ist bei einem RAID 0 erhöht.

  • Mindestens zwei Festplatten benötigt
  • Keine Ausfallsicherheit
  • Der maximale (komplette) Speicherplatz steht zur Verfügung
  • Erhöhte Schreib-/Leserate


RAID 1

Bei einem RAID 1 werden sämtliche Daten auf eine zweite Festplatte gespiegelt, bei einem Ausfall eines einzelnen Datenträgers sind alle Daten noch auf dem zweiten Datenträger vorhanden. Die Leserate ist bei einem RAID 1 erhöht. Es ist ebenfalls möglich, die Daten auf mehr als einer Festplatte zu spiegeln, dieses RAID nennt sich dann RAID 1E.

  • Mindestens zwei Festplatten benötigt
  • n-1 HDDs dürfen ausfallen
  • 1/n an Speicher steht zur Verfügung (n = Anzahl der Festplatten, bei zwei Festplatten also die Hälfte des Gesamtspeichers)
  • Erhöhte Leserate


RAID 5

Bei einem RAID 5 werden auf zwei Datenträgern die Daten gespeichert, ein dritter Datenträger speichert entsprechend die daraus berechneten Paritätsdaten. Die Berechnung ist sehr CPU intensiv, gerade bei hoher Schreiblast kann die CPU stark ausgelastet werden. Durch die Speicherung einer Parität bleiben auch bei einem Ausfall eines Datenträgers die Daten intakt. Die Lese- und Schreibrate ist je nach verbauten RAID-Controller oder CPU erhöht.

  • Mindestens drei Festplatten benötigt
  • Eine HDD darf ausfallen
  • n-1/n an Speicher steht zur Verfügung (n = Anzahl der Festplatten, bei drei Festplatten also 2/3 des Gesamtspeichers)
  • Erhöhte Lese-/Schreibrate
  • Benötigt viel Rechenleistung


RAID 6

Bei einem RAID 6 werden auf zwei Datenträgern die Daten gespeichert, ein dritter und vierter Datenträger speichern entsprechend die daraus berechneten Paritätsdaten. Die Berechnung ist sehr CPU intensiv, gerade bei hoher Schreiblast kann die CPU stark ausgelastet werden. Durch die Speicherung einer Parität bleiben auch bei einem Ausfall eines Datenträgers die Daten intakt. Die Leserate ist erhöht. Im Gegensatz zu einem RAID 5 können hier zwei Festplatten ausfallen, die Berechnung der Parität ist jedoch umso aufwendiger.

  • Mindestens vier Festplatten benötigt
  • Zwei HDDs dürfen ausfallen
  • n-2/n an Speicher steht zur Verfügung (n = Anzahl der Festplatten, bei vier Festplatten also 2/4 (die Hälfte) des Gesamtspeichers)
  • Erhöhte Leserate
  • Benötigt sehr viel Rechenleistung


RAID 01

Ein RAID 01 ist die Kombination von zwei oder mehr RAID 0 Volumengruppen in einem RAID 1. In einer Volumengruppe können beide Datenträger problemlos ausfallen, ein Datenverlust wird in diesem Fall vermieden. Auch können in unterschiedlichen Volumengruppen Datenträger mit verschiedenen Bestandsdaten ausfallen.

  • Mindestens vier Festplatten werden benötigt
  • Zwei HDDs dürfen ausfallen, solange sich diese in der gleichen logischen Laufwerksgruppe befinden
  • Die Hälfte an Speicher steht zur Verfügung
  • Erhöhte Lese-/Schreibrate


RAID 10

Ein RAID 10 ist die Kombination von zwei oder mehr RAID 1 Volumengruppen in einem RAID 0. Je Volumengruppe kann ein Datenträger problemlos ausfallen, ein Datenverlust wird in diesem Fall vermieden.

  • Mindestens vier Festplatten werden benötigt
  • Zwei HDDs dürfen ausfallen, solange sich diese in unterschiedlichen logischen Laufwerksgruppen befinden
  • Die Hälfte an Speicher steht zur Verfügung
  • Erhöhte Lese-/Schreibrate


 

Der Unterschied zwischen einem RAID 01 oder 10 wird erst ab sechs Festplatten wirklich sichtbar, ab sechs Festplatten hat man in einem RAID 10 eine statistisch erhöhte Ausfallsicherheit, daher empfehlen wir in jedem Fall ein RAID 10. Die RAID 5+6 Varianten arbeiten mit Checksummen, diese müssen aufwendig berechnet werden. Ein RAID 5 bzw. RAID 6 wird nicht von jedem RAID-Controller unterstützt und benötigt selbst in einem Software-RAID einiges an CPU Ressourcen.

Zu unseren dedizierten Servern kann man natürlich jederzeit zusätzliche Festplatten oder RAID-Controller hinzu buchen, die aktuellen Preise und Angebote kann man jederzeit auf unserer Homepage einsehen. Bei spezielleren Konfigurationen können Sie gerne unseren Support täglich zwischen 08:00 Uhr und 23:00 Uhr kontaktieren.

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3Aug/170

Ab sofort verfügbar: Fedora 26 und Suse Leap 42.3

Wir bieten Euch ab jetzt Fedora in der neuen Version 26 an, ebenso gibt es Suse Leap nun in der aktualisierten Version 42.3.

Die beiden neuen Betriebssysteme sind mit dem Software RAID 1 und Webmin kombinierbar. Fedora 26 kann via VNC installiert werden.

Unsere Bestandskunden können problemlos über den Kundenlogin auf die neuen Versionen wechseln.

Bei uns erhaltet Ihr eine große Auswahl der aktuellen Linux-Distributionen (sowie Windows Server 2012 und 2016). Klickt einfach im Bestellvorgang bei Eurem gewünschten (virtuellen) Servermodell auf "Konfigurieren & Bestellen"!

Alle weiteren Infos und eine Produktübersicht gibt's auf unserer Homepage!

Posted by: Markus | Tagged as: , , , , No Comments
19Jul/170

Auslesen von Log-Dateien unter Linux und Windows

Jeder kennt es, man möchte ein Problem auf dem Server oder dem Heimcomputer genauer untersuchen, doch wo findet man die relevanten Informationen?

Im Folgenden werden wir auf spezifische Log-Dateien in Linux und auf den Windows Event Viewer näher eingehen. Ein weiterer Abschnitt wird die Log-Analyse unter Linux via Systemd behandeln.

Linux Log-Dateien

Leider ist es von Distribution zu Distribution unterschiedlich, welche Informationen aus welcher Log-Datei bezogen werden können. Wir werden im folgenden speziell die Struktur anhand von Debian 8 und CentOS 7.2 behandeln. Im Prinzip kann man sehr viele nützliche Log-Dateien unter dem Verzeichnis /var/log/ finden. Je nachdem, wie Apache, Nginx oder ähnliche Programme konfiguriert wurden, loggen diese ebenfalls in das /var/log/ Verzeichnis. In der Datei unter /etc/rsyslog.conf ist genau spezifiziert, welche Art von System-Logs in welche Datei geloggt werden.

Debian 8:

  • /var/log/auth.log

Hier können erfolgreiche und nicht erfolgreiche Login-Versuche auf Ihrem System eingesehen werden. Ebenfalls wird hier geloggt, wenn ein Benutzer via sudo Befehle ausführt.

  • /var/log/messages

In dieser Datei werden allgemeine Systeminformationen geloggt, unter anderem ist hier auch der Systemstart geloggt.

  • /var/log/dmesg bzw dmesg

Via dmesg kann der "Kernel ring buffer" ausgelesen werden. Hier finden sich Informationen über den Systemstart, Kernel-Nachrichten die zur Laufzeit - zum Beispiel von Kernel -Modulen - geschrieben wurden und viele weitere nützliche Informationen über Hardware und Software des Systems. Standardmäßig wird via dmesg der gesamte "ring buffer" ausgegeben. Man kann allerdings die Ausgabe nach eigenen Wünschen manipulieren, indem man weitere Parameter übergibt. Eine vollständige Dokumentation finden man auf der Manual Page (man dmesg).

  • /var/log/syslog

Dies ist eine der wichtigsten Log-Dateien, da hier im Prinzip jeder Linux-Prozess seine Logs anhängen kann.  Man kann hier ebenfalls die Kernel-Logs des Systemstarts, ausgeführte cron-jobs und Logs von jedem weiteren Prozess welcher die syslog Schnittstelle implementiert, einsehen.

CentOS 7.2:

Die Logging-Struktur von CentOS ist der von Debian 8 sehr ähnlich, weshalb wir hier nur die Unterschiede beleuchten werden.

  • /var/log/secure

Diese Datei ist das Äquivalent zu /var/log/auth.log auf Debian-Systemen. Authentifizierungen jeglicher Art werden hier aufgezeichnet.

  • /var/log/messages

In CentOS gibt es keine Trennung zwischen /var/log/messages und /var/log/syslog, alle systemweiten Logs von Prozessen, welche die syslog Schnittstelle implementieren, kann man hier finden.

  • /var/log/cron

Cron-spezifische Logs sind nicht Teil des syslogs wie in Debian, sondern werden in die obige Datei separat geloggt.

 

Loganalyse via Systemd

Systemd ist mittlerweile auf fast allen "Major" Linux-Distributionen das Standard Init System. Spätestens seit April 2015, als es ebenfalls standardmäßig auf Debian und Ubuntu eingeführt wurde, kommt jeder Administrator oder auch Benutzer mit Systemd in Berührung. Da Systemd ein sehr komplexes System ist, werden wir hier nur speziell auf die von Systemd bereitgestellte Log-Analyse eingehen. Im Prinzip sind alle via Systemd verwalteten Prozesse in sogenannte "Units" eingeteilt. Man kann alle aktiven Units mit folgendem Befehl auflisten:

systemctl list-units

Mit dem Parameter --all kann man auch alle inaktiven Units mit ausgeben.

Logs, welche via Systemd erfasst werden, werden im sogenannten Journal verwaltet. Diese Logs kann man mit dem binary journalctl einsehen.

Wenn man journalctl ohne Parameter aufruft, wird das gesamte Journal ausgegeben. Es ist aber auch ohne Probleme möglich, nur Logs von spezifischen Units auszugeben. Im folgenden Beispiel sollen die Logs des Apache-Webservers genauer untersucht werden.

journalctl -u httpd

Man kann diese Logs mit den Parametern --since und --until sehr fein granulieren.

journalctl -u httpd --since "2016-11-01 20:00:00" --until "2016-11-03 20:00:00"

Obiger Befehl würde die Apache-Logs zwischen 2016-11-01 20:00:00 und 2016-11-03 20:00:00 ausgeben. Es sind auch Schlagwörter wie "today" und "yesterday" möglich.

Man kann sich ebenfalls die Logs von mehreren Units gleichzeitig ausgeben lassen. Im folgenden Beispiel werden alle Apache- und Nginx-Logs ausgegeben, welche seit gestern geschrieben wurden.

journalctl -u httpd -u nginx --since yesterday

Wenn man den Parameter -f benutzt, kann man die gewünschten Logs live einsehen.

Dies waren nur ein paar nützliche Parameter um die Logs feiner zu granulieren, es gibt noch zahlreiche weitere nützliche Möglichkeiten, welche auf der Manual Page genauer beschrieben sind (man journalctl).

 

Loganalyse via Windows Event Viewer

Windows Event Viewer Übersicht

Im obigen Bild gibt es in der linken Navigation den Punkt "Windows Logs". Hier sind vor allem folgende Punkte interessant:

  • Application

Unter diesem Punkt werden Ereignisse von lokal installierten Anwendungen angezeigt.

  • Security

Hier werden erfolgreiche und fehlgeschlagene Anmeldungen protokolliert.

  • System

Unter diesem Punkt kann man betriebssysteminterne Ereignisse und Fehler einsehen.

Unter dem Punkt "Custom Views" -> "Server Roles" -> "Remote Desktop Services" werden RDP Verbindungen und Probleme protokolliert.

Eventuelle Hardware-Probleme kann man über "Application and Service Logs" -> "Hardware Events" identifizieren.

Hilfreich bei einer Problemanalyse ist auch der Punkt "Overview and Summary" -> "Summary of Administrative Events", welcher einen sehr guten Überblick über den derzeitigen Systemstatus gibt.

7Jul/170

vServer: 100 Mbit/s – kein Limit, keine Drosselung

Für die Internetanbindung unserer V-Server galt noch bis vor Kurzem: 100 Mbit/s-Port, bei Überschreitung eines bestimmten Trafficlimits wurde der Port jedoch auf 10 Mbit/s limitiert.

Diese Limitierung auf weniger als 100Mbit/s haben wir ab sofort für Euch und damit für all unsere Kunden aufgehoben.

Wie bei unseren dedizierten Servern gilt nun auch für alle unsere V-Server:
100 Mbit/s sind ab sofort jederzeit verfügbar - ohne Volumenbegrenzung, ohne Port-Drosselung, egal wieviel Traffic Ihr nutzt!

Diese neue Regelung gilt ab sofort für alle Neu- und Bestandskunden bei Contabo, ohne, dass Ihr hierfür noch etwas tun müsst. Ganz einfach gesagt: Wir haben das Limit für Euch dauerhaft entfernt.

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3Jul/170

Jetzt verfügbar: Auswahl der aktuellen PHP-Versionen auf den Webspace Paketen

Seit heute ist es möglich, auf sämtlichen Webspace Paketen die PHP Version selbst zu bestimmen.

Künftig hat man die freie Wahl zwischen:

  • PHP 5.6 (oldstable)
  • PHP 7.0 (stable)
  • PHP 7.1 (testing)

Hierfür ist im cPanel Login fortan die Option "Multi PHP Manager" unter der Rubrik Software freigeschaltet.

Außerdem kann man nun bequem über den cPanel Login die PHP.INI mit dem "MultiPHP INI Editor" bearbeiten, dieser ist ebenfalls unter der Rubrik "Software" zu finden.

Hier geht's zu unseren aktuellen Webspace Angeboten.

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29Jun/170

Die ersten Schritte mit Plesk Onyx

Plesk ist eine kommerzielle Webhosting-Plattform, welches vom Hersteller Parallels sowohl für Linux als auch für Windows Server entwickelt wurde. Es steht damit für praktisch jedes bei uns bestellbare Betriebssystem zur Verfügung.

In Kooperation mit unserem Partner Plesk bieten wir Ihnen derzeit an, eine der drei nachfolgend aufgeführten Editionen von Plesk Onyx einen Monat lang vollkommen kostenlos zu testen. Diese Aktion gilt nur in Kombination mit unseren vServern: Plesk Onyx bei Contabo ein Monat gratis.

Nachfolgend geben wir Ihnen einen ersten Überblick über die verschiedenen Editionen und die ersten Schritte mit Plesk.

Aktuell steht Plesk in der Version 17 (Onyx) zur Verfügung und wird in dieser Version auch von uns in mehreren Editionen angeboten:

  • Web Admin Edition: Diese Edition ist für Kunden interessant, die ausschließlich Ihre eigenen Seiten auf ihrem Server hosten wollen. Für diese Zwecke überflüssige Features wie zum Beispiel Kunden-/Resellerverwaltung sind in dieser Edition nicht aktiv.
  • Web Pro Edition: Mit dieser Edition können bis zu 30 verschiedene Domains gehostet werden. Außerdem stehen bis auf das Reseller Management alle Features von Plesk zur Verfügung.
  • Web Host Edition: Mit dieser Edition können unlimitiert viele Domains gehostet werden, seitens Plesk gibt es keine Limitierung.  Die Web Host Edition ist die umfangreichste aller Plesk-Editionen - vom Reseller Management über die Security Core Features bis hin zum automatischen Outbound Spamschutz bietet sie alle Features.

In diesem Tutorial wollen wir uns jedoch auf die absoluten Basics beschränken. Wir werden Ihnen zeigen, wie Sie Domains mit dazugehörigen FTP-Accounts und Datenbanken einrichten und Mailaccounts anlegen, über welche Sie E-Mails senden und empfangen können.

Zunächst einmal melden wir uns im Plesk-Webinterface an. Dies geschieht über den Browser mit unserer IP-Adresse und dem Port 8443 (zum Beispiel https://198.51.100.3:8443).

Wir melden uns mit den Daten aus der Zugangsdatenmail an...

... und landen auf der Hauptseite des Plesk-Webinterfaces. In unserem Fall ist bereits eine Domain angelegt, in Ihrem Plesk sieht das Fenster gegebenenfalls etwas anders aus.

Nun, da die Grundvoraussetzungen - nämlich der Zugriff auf das Panel - geschaffen sind, kommen wir zum ersten Punkt unseres Tutorials:

Domain anlegen:

Wir klicken auf "Domain hinzufügen" auf der Hauptseite unseres Plesk-Interfaces und landen auf der entsprechenden Seite.

Hier füllen wir die entsprechenden Felder aus. Bei "Domainname" tragen wir unsere Domain (ohne "www") ein. In unserem Fall heißt die Domain "example.com". Als Speicherort wählen wir "Neuer Webspace".

Bei der Auswahl der IPv4/IPv6-Adressen wählen wir die entsprechenden IP-Adressen aus, unter welcher unsere Website später erreichbar sein soll. Der Benutzername sowie das Passwort sind selbstverständlich frei wählbar.

Der erste Schritt ist hiermit schon getan, die Domain ist nun auf unserem Server angelegt.

Nun können unsere Homepagedaten auf den Server hochgeladen werden. Üblicherweise geschieht dies per FTP. Glücklicherweise legt Plesk beim Anlegen einer neuen Domain automatisch einen FTP-User an. Wir nehmen also einfach einen FTP-Client unserer Wahl (z.B. FileZilla), und verbinden uns mit den gerade festgelegten Zugangsdaten. So können wir im Ordner "httpdocs" unsere Homepagedaten hochladen.

Was nun noch fehlt, ist eine Datenbank für unsere Website. Mit einem Klick auf "Datenbanken" landen wir auf der entsprechenden Seite:

Durch Klick auf "Datenbank hinzufügen" landen wir im nächsten Assistenten:

Hier füllen wir die Felder entsprechend aus. Um auf die Datenbank zugreifen zu können, muss unbedingt ein Nutzer mit Name und Passwort angelegt werden. Wir notieren uns diese Zugangsdaten! Unter Zugriffssteuerung wählen wir "Nur lokale Verbindungen zulassen".

Nachdem die Datenbank angelegt wurde, erscheint folgendes auf unserem Bildschirm:

Hier könnten wir unter "Abbild importieren" eine bereits bestehende Datenbank importieren. Dies würde jedoch den Rahmen dieses Tutorials sprengen.

E-Mail-Account anlegen:

Nun fehlt uns noch ein E-Mail-Account für unsere soeben erstellte Domain. Auch hier bietet Plesk eine komfortable Möglichkeit, dies mit wenigen Klicks zu realisieren.
Wir klicken im Hauptmenü auf der linken Seite auf "E-Mail" und auf der Folgeseite auf "E-Mail-Adresse erstellen":

Der Assistent ist selbsterklärend; wir füllen die Felder aus und klicken auf "OK". Auch hier notieren wir uns Mailadresse und Passwort! Der Mailaccount ist nun angelegt. Mit den notierten Zugangsdaten können wir uns nun unter "webmail.example.com" in unser Webmailinterface einloggen und Mails versenden und empfangen.

Klingt gut? Super! 🙂

Wenn Sie jetzt bereit sind, in die Welt von Plesk Onyx einzutauchen, möchten wir Sie nochmals auf unsere aktuelle Aktion hinweisen. Sichern Sie sich Plesk Onyx in Kombination mit einem unserer vServer einen Monat lang kostenlos. Entscheiden Sie sich in unserer vServer Übersicht für Ihr gewünschtes Modell und wählen Sie bei der Konfiguration Plesk Onyx in der bevorzugten Edition aus.