29Jul/150

So nutzen Sie den Contabo Backup-Speicherplatz

Falls Sie sich für unsere FTP-Backuplösung entschieden haben, können Sie diese in ein paar Schritten einfach und bequem auf Ihrem System einbinden.

Es gibt viele Möglichkeiten um Dateien auf den Backup-Speicherplatz zu verschieben, im Anschluss werden die Einfachsten besprochen.

Generell gilt, dass unser Backup-Speicherplatz nur von einer IP aus unserem Rechenzentrum angesteuert werden kann, daher muss die Verbindung zwingend direkt zwischen Ihrem Server und dem FTP-Server geschehen.

Die Nutzung des Backupdienstes ist nur möglich, wenn Sie auf Ihrem Server unsere Resolver eingetragen haben. Diese werden von uns standardmäßig gesetzt, sofern Sie sie nicht geändert haben, sollte alles funktionieren. Ob alles richtig konfiguriert ist, kann man mit einem schnellen ping vom Server aus testen: ping backup.contabo.net, wird eine IP aufgelöst, dann ist der richtige Resolver eingetragen.

Windows:

Da man mit unserer Windows Lösung automatisch Zugriff auf RDP und somit eine grafische Oberfläche hat, bietet sich hier ein kostenloser FTP-Client wie z.B. Filezilla an. Nach dem Start kann man in Filezilla folgende Daten eingeben:

Server: ftps://backup.contabo.net
Benutzername:
Passwort:

Jetzt ist man verbunden und man kann alle zu sichernden Daten hochladen.

winfilezilla

Alternativ kann man den Backup-Speicherplatz auch direkt per FTP als Laufwerk einbinden, hierfür öffnet man "Dieser PC" beziehungsweise die Ansicht, in der die Festplattenlaufwerke angezeigt werden, anschließend wählt man nach einem Rechtsklick "Netzwerkaddresse hinzufügen".

In der folgenden Ansicht "eine benutzerdefinierte Netzwerkaddresse auswählen" anklicken. Für den nächsten Schritt benötigt man lediglich noch die Logindaten zum Backup-Speicherplatz, als Adresse gibt man die folgenden Daten an:
ftp://<Nutzername>:<Passwort>@backup.contabo.net

winftp1
Windows unterstützt hierbei leider keine Verschlüsselung über FTP, daher empfehlen wir die Nutzung eines FTP-Clients.

Linux:

Wie auch bei Windows, empfehlen wir die Nutzung eines FTP-Clients. Hierfür ist lftp sehr geeignet, da dieser die implizite Verschlüsselung unterstützt. Je nach Distribution kann man das notwendige Paket einfach z.B. mit apt-get install lftp installieren.

Vorab sollte man die zu sichernden Dateien in ein Archiv packen, hier ein Beispiel:
tar -czf backup.tar.gz /home/Datei_1 /home/Datei_2

Jetzt kann man einfach und bequem mittels lftp die Dateien hochladen.

:~# lftp
lftp :~> set ftp:ssl-force true
lftp :~> set ssl:verify-certificate no
lftp :~> connect backup.contabo.net
lftp backup.contabo.net:~> login <Username>
Password:

Mit dem Befehl mkdir kann man auf dem Backup-Speicherplatz einen Ordner erstellen, z.B.
mkdir backups

Wir wechseln in das soeben erstellte Verzeichnis:
cd backups

Durch den Befehl put kann man nun die Datei hochladen:
put /pfad_zur_datei/backup.tar.gz .

Ähnlich wie bei Windows gibt es auch unter Linux die Möglichkeit, den Backup-Speicherplatz direkt per FTP in die lokale Dateisystemstruktur einzubinden. Hierfür benötigt man das Programm curlftpfs, dieses installiert man direkt aus der Repo, z.B. per
apt-get update && apt-get install fuse fuse-utils curlftpfs

Ab Debian 8 bzw. Ubuntu 16.04 ist das Paket "fuse-utils" nicht mehr verfügbar, in der Regel installiert folgender Befehl alle Abhängigkeiten automatisch mit :

apt update && apt install curlftpfs

Für CentOS 7 muss man zunächst die EPEL Repository aktivieren, anschließend kann "curlftpfs" installiert werden.

yum install epel-release
yum install curlftpfs

Jetzt erstellen wir einen Ordner in dem wir das entfernte Dateisystem mounten:
mkdir /mnt/ftp
curlftpfs <Name>:<Passwort>@backup.contabo.net /mnt/ftp

Falls die Übertragung verschlüsselt werden soll, mounten wir es mit folgendem Befehl (alles in einer Zeile):
curlftpfs -o ssl,no_verify_peer ftps://<Name>:<Passwort>@backup.contabo.net /mnt/ftp

Von einer Einbindung in die /etc/fstab raten wir ab; einige Tests ergaben, dass hierbei der Server nach einem Neustart nicht mehr erreichbar sein könnte.

Damit das Passwort nicht einfach über die Prozessauflistung im Klartext lesbar ist, kann man die Logindaten in die Datei .netrc schreiben. Diese befindet sich im jeweiligen Homeverzeichnis des Nutzers, eventuell muss man sie vorher mit folgendem Inhalt anlegen:

machine backup.contabo.net
login <Nutzername>
password <Passwort>

Der neue Befehl zum Mounten des Backup-Speicherplatzes lautet dann wie folgt:
curlftpfs -o ssl,no_verify_peer backup.contabo.net /mnt/ftp

Falls Sie unter CentOS 7 Schwierigkeiten beim schreiben in das FTP-Verzeichnis haben, können Sie den FTP-Speicher ohne Verschlüsselung neu einbinden:

umount /mnt/ftp/ && curlftpfs -o no_verify_peer backup.contabo.net /mnt/ftp

Alternativ kann man curlftpfs auch im Vordergrund starten (Parameter "-f"), es scheint sich hier um einen Fehler zu handeln, der aktuell nur CentOS betrifft. Folgender Befehl kann verwendet werden :

curlftpfs -o ssl,no_verify_peer backup.contabo.net /mnt/ftp -f -v

Posted by: Gianni-Donato | Tagged as: , , No Comments
11Jan/130

Upgrades: Günstiger und neue Optionen!

Vor wenigen Tagen haben wir unsere VPS- und Serverpreise drastisch reduziert und damit unseren Kunden noch mehr Leistung zu gnadenlos günstigen Preisen bereitgestellt.

Nun sind die Serverupgrades an der Reihe. Während des Bestellvorgangs eines neuen Servers können unsere Kunden mittels unseres hauseigenen Produktkonfigurators auf beliebige Art und Weise ihren Wunschserver aufrüsten: Eine zusätzliche Festplatte gefällig? Kein Problem! Diese Festplatte gleich zusammen mit der Standard-Platte an einen Raid-Controller anschließen und die Inhalte spiegeln? 1 Klick, und auch der Raid-Controller ist "an Bord".

Diese und viele weitere Optionen stehen ab heute zu noch günstigeren Konditionen als bisher zur Verfügung. Genau wie Neukunden via Produktkonfigurator können unsere Bestandskunden selbstverständlich ebenfalls nachträglich auf alle aktuellen Upgrades zurückgreifen: Eine kurze Email an support@contabo.de reicht, und Sie erhalten im Regelfall noch am gleichen Tag das von Ihnen gewünschte Serverupgrade!

Nachfolgend ein Überblick über die Upgrades, deren Preise reduziert wurden:

  • + 400 GB Festplatte: Nur noch 6,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • + 1000 GB Festplatte: Nur noch 7,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • + 2000 GB Festplatte: Nur noch 9,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • + 3000 GB Festplatte: Nur noch 12,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • + Intel X25-M (Postville)-SSD 80 GB: Nur noch 11,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • + 256 GB SSD (Samsung 830): Nur noch 19,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • 1 Gbit/s-Port: Nur noch 39,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • Hardware-RAID 1: Nur noch 12,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • 100 Mbit/s garantierte Bandbreite (ohne Drosselung): Nur noch 79,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • KVM over IP: Nur noch 29,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • Backupspeicherplatz (wahlweise 50 - 250 - 500 - 1000 GB): Nur noch 3,99 - 11,99 - 19,99 - 31,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!

Darüber hinaus bieten wir ab sofort, insbesondere für Hosting-Reseller, drei verschiedene, fix und fertig aufeinander abgestimmte Festplatten-Pakete an.
Jedes Paket besteht aus vier jeweils gleich großen Festplatten und einem Hardware-Raid-Controller, der ganz nach Ihrem Wunsch wahlweise auf das Raid-Level 5 oder 10 eingestellt wird.

Gerade Anwendungen mit vielen gleichzeitigen Festplattenzugriffen profitieren von diesen Paketen: Die Festplatten bieten aufgrund ihrer RAID-Konfiguration hervorragende I/O-Werte, verfügen also über eine besonders hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit.
Wer auf seinem dedizierten Server selbst mehrere virtuelle Server betreiben will, profitiert von dieser Zusammenstellung enorm und kommt eigentlich an diesem Upgrade kaum vorbei.

Und auch für diejenigen, denen das immernoch nicht genug ist, haben wir ab heute das passende Upgrade im Angebot: Eine BBU (Battery Unit), die wir auf Wunsch in den Raid-Controller für Sie einbauen. Entscheiden Sie sich für diese BBU, so kann im Raid-Controller der sog. Write-Cache aktiviert werden, was nochmals zu einer deutlichen Steigerung der I/O-Performance führt.

Nachfolgend ein Überblick über die neuen, auf Geschwindigkeit optimierten Festplattenpakete:

  • 4 x 1 TB HDD 24/7, RAID 10 oder 5: Nur 54,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • 4 x 2 TB HDD 24/7, RAID 10 oder 5: Nur 69,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • 4 x 3 TB HDD 24/7, RAID 10 oder 5: Nur 84,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!
  • BBU zur Write-Cache Aktivierung: Nur 29,99 EUR / Monat. Keine Setupgebühr!

Bei Fragen zu den Serverupgrades oder auch zu unseren anderen Produkten steht Ihnen unser Support-Team jederzeit gern zur Verfügung!

10Dec/120

♡★♡ Tag 10: Motto “Back it up” ♡★♡

Unsere Adventsaktion geht heute in die zehnte Runde. Mit dem 10. Türchen ist die Sicherung Eurer Daten ab sofort ein Kinderspiel:

Zu jedem bestellten Dedicated Server gibt es nämlich heute 50 GB Backup-Speicherplatz kostenlos dazu.

Nur heute profitiert Ihr von unserem exklusiven Backupserver in unserem Rechenzentrum, der mit dutzenden Festplatten im RAID6-Verbund ausgestattet ist.

Mit diesem kostenlosen Upgrade bekommt Ihr einen eigenen FTP-Zugang, über den Ihr direkt von Eurem Server aus Backups in belebiger Größe und Anzahl auf unseren Backupserver laden könnt. Der Traffic ist außerdem intern und selbstverständlich unlimited.