30Oct/190

Webspace: Kostenloses SSL-Zertifikat nutzen

Ein kostenloses SSL-Zertifikat kann jederzeit über cPanel aktiviert werden. In der Regel sollte dies bereits automatisch passiert sein.

Bekommt man folgende Meldung, dann ist das Zertifikat noch nicht installiert.
Ein häufiger Grund hierfür ist eine gerade erst hinzugefügte Domain. Auto-SSL wird regelmäßig ausgeführt, daher kann es einige Zeit dauern (etwa 12-24 Stunden), bis das Zertifikat automatisch von uns installiert wurde.

Es ist auch möglich, selbst einen Antrag an Let's Encrypt stellen, hierfür muss man sich in cPanel einloggen, die Zugangsdaten hat man bereits per E-Mail von uns erhalten.

Anschließend unter "SSL/TLS Status" die Domain oder Subdomain auswählen und oben rechts auf "Run AutoSSL" klicken.

Wichtig: Sollte es zu einem Fehler kommen, dann muss dieser geprüft werden - zu viele fehlgeschlagene Abfragen führen zu einer Sperrung von bis zu 14 Tagen beim SSL Provider Let's Encrypt.

In unserem Fall ist die letzte Anfrage fehlgeschlagen, die Domain wurde gerade erst erstellt, ein DNS Eintrag ist noch sehr neu und noch nicht überall propagiert. Anpassungen an den DNS-Zonen können bis zu 24-48 Stunden dauern.

Wir haben einige Minuten nach Hinzufügen des DNS-Eintrages gewartet und Auto-SSL erneut manuell ausgeführt, das Zertifikat funktioniert nun ordnungsgemäß.

Die Webseite ist nun per https:// erreichbar, eine Zertifikatswarnung wird fortan nicht mehr erscheinen.

Damit künftig alle Anfragen über die unsichere Verbindung "http://" auf "https://" umgeleitet werden, bietet es sich an folgende Regel in cPanel unter "Umleitungen" zu erstellen:

Bekannte Probleme sind hier statische HTML-Seiten, unter Umständen muss die Webseite (html Dateien) angepasst und dort sämtliche http:// Verlinkungen durch https:// ersetzt werden. Anschließend wird das Schloss im Browser wieder grün und es sind keinerlei Warnungen mehr auf der Webseite zu erkennen.

Bei Fragen dazu steht Ihnen unser ausgezeichneter Kundenservice auch jederzeit gerne unterstützend zur Seite.

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18Sep/190

LEMP: Debian, NGINX + Certbot, MariaDB, PHP

In diesem Tutorial zeigen wir, wie man sein Debian System für das Hosten von einer oder mehreren Webseiten vorbereitet.
Wir werden keine Optimierungen der Konfigurationen durchführen, es gibt je nach Art der Webseite oder Servertyp verschiedene Möglichkeiten die Konfigurationen weiter zu optimieren. NGINX, MySQL bzw. MariaDB und PHP (LEMP) erhalten lediglich die Grundkonfiguration, die für unsere Webseite (eine phpinfo Datei) benötigt werden.

1. Installation der Software

NGINX, Certbot, PHP Installation:

:~# apt install nginx python3-certbot-nginx php-fpm php-mysql zip unzip pwgen

MariaDB kann mit folgendem Befehl installiert werden:

:~# apt install mariadb-server

Eine Installation über die bereits konfigurierten Standard-Paketquellen installiert nicht zwingend die aktuelle stable MariaDB Version. Falls Sie die aktuellen MariaDB Pakete benötigen, besuchen Sie bitte: Official MariaDB Repo und folgen Sie der Anleitung.

2. Konfiguration der Software

Nach der Installation der Software sollte zunächst die Datenbank abgesichert und konfiguriert werden:

:~# mysql_secure_installation && mysql_upgrade
:~#mysql

 Welcome to the MariaDB monitor.  Commands end with ; or \g.
 Your MariaDB connection id is 55
 Server version: 10.4.6-MariaDB-1:10.4.6+maria~buster mariadb.org binary distribution
 Copyright (c) 2000, 2018, Oracle, MariaDB Corporation Ab and others.
 Type 'help;' or '\h' for help. Type '\c' to clear the current input statement. 

Anschließend starten wir den Certbot, welcher für unseren default vmXXXX.contaboserver.net Hostnamen ein Zertifikat beantragen wird.
Man kann hier auch jede andere Webseite konfigurieren.

Wichtig: Falls Sie weitere Domains absichern möchten, dann einfach mit der "-d" Option direkt hinterm dem Befehl, Certbot muss und sollte nicht mehrmals ausgeführt werden.

:~# certbot --nginx -d $(hostname) -d vmXXXX.contaboserver.net

Certbot wird eine Konfiguration der abgesicherten Website in /etc/nginx/sites-enabled/ erstellen.

Als nächstes konfigurieren wir PHP, damit der NGINX Webserver weiß, wo der PHP-Interpreter lauscht. Wir prüfen nun, wie PHP konfiguriert ist und wo es verfügbar ist:

:~# grep "listen =" /etc/php/7.3/fpm/pool.d/www.conf
listen = /run/php/php7.3-fpm.sock

In diesem Fall ist PHP über UNIX Socket konfiguriert, Änderungen nehmen wir keine vor. Die oben geprüfte php-pool Konfiguration bietet sehr viele Möglichkeiten PHP zu optimieren.
Öffnen Sie nun die /etc/nginx/sites-enabled/default Datei mit einem Editor, eine PHP-Sektion ist bereits sichtbar, diese muss für jede Webseite welche PHP benötigt, hinzugefügt werden. Außerdem muss folgende Zeile um "index.php" erweitert werden:

index index.php index.html index.htm;
location ~ .php$ {
include snippets/fastcgi-php.conf;
fastcgi_pass unix:/run/php/php7.3-fpm.sock;
}

:~# systemctl restart nginx

Wir werden nun phpMyAdmin herunterladen und verfügbar machen.
phpMyAdmin ist unter Debian 10 leider nicht einfach über "apt install phpmyadmin" verfügbar, vermutlich wird das Paket verfügbar werden, sobald die aktuelle Alpha Version zu "Stable" wird.
Für den Download besuchen Sie Official phpMyAdmin Website. Unter Debian 10 ist PHP 7.3 Standard, daher benötigen wir die Alpha Version von phpMyAdmin für volle Kompatibilität. Diese Version ist noch in der Testphase.

:~# mkdir /var/www/phpmyadmin
:~# cd /var/www/phpmyadmin/
:~# wget https://files.phpmyadmin.net/phpMyAdmin/5.0.0-alpha1/phpMyAdmin-5.0.0-alpha1-all-languages.zip
&& unzip phpMyAdmin-5.0.0-alpha1-all-languages.zip
:~# mv phpMyAdmin-5.0.0-alpha1-all-languages/* .

Wir importieren nun die Datenbank und erstellen einen Nutzer.
Passwörter können mittels "pwgen" erstellt werden:

:~# mysql < sql/create_tables.sql
:~# mysql

CREATE USER 'phpmyadminuser'@'localhost'  IDENTIFIED BY 'USE ONLY SECURE PASSWORDS !!';
GRANT SELECT, INSERT, UPDATE, DELETE ON phpmyadmin.* TO 'phpmyadminuser'@'localhost'
IDENTIFIED BY 'USE ONLY SECURE PASSWORDS !!'; FLUSH PRIVILEGES;

Jetzt konfigurieren wir phpMyAdmin in der config.inc.php Datei, folgende Zeilen müssen angepasst werden:

/* User used to manipulate with storage */
  $cfg['Servers'][$i]['controlhost'] = 'localhost';
  $cfg['Servers'][$i]['controlport'] = '3306';
  $cfg['Servers'][$i]['controluser'] = 'phpmyadminuser';

:~# cp -p config.sample.inc.php config.inc.php
:~# pwgen 32 1 #Copy the password for blowfish secret
:~# chown www-data: /var/www/phpmyadmin -R

Abschließend können wir die Seite über NGINX erreichbar machen, wir nutzen hier wieder den Hostnamen unseres Servers und tragen in der server {} Sektion folgende Konfiguration ein:

    location /phpmyadmin {
           root /var/www/phpmyadmin/;
           index index.php index.html index.htm;
           location ~ ^/phpmyadmin/(.+\.php)$ {
                   try_files $uri =404;
                   root /var/www/phpmyadmin/;
                   fastcgi_pass unix:/run/php/php7.3-fpm.sock;
                   fastcgi_index index.php;
                   fastcgi_param SCRIPT_FILENAME $document_root$fastcgi_script_name;
           }
           location ~* ^/phpmyadmin/(.+\.(jpg|jpeg|gif|css|png|js|ico|html|xml|txt))$ {
                   root /var/www/phpmyadmin/;
           }
    }

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5Sep/190

Webspace: In unter 5 Minuten zum eigenen Blog

In diesem Tutorial möchten wir anhand von einigen Bildern/Screenshots darstellen, wie Sie schnell eine Webseite weltweit verfügbar machen können.

Voraussetzung für die Installation von WordPress mittels Softaculous ist ein Webspace Paket L oder größer. WordPress kann auch auf kleineren Paketen manuell installiert werden.

1. Nach Erhalt der E-Mail mit den Zugangsdaten loggt man sich in cPanel ein.

2. Unter "Softaculous Apps Installer" klicken wir auf WordPress, es erscheint folgende Seite:

3. Auf dieser Seite stehen die WordPress Installationen, die man bereits installiert hat zur Verfügung. Außerdem hat man die Möglichkeit, neue Installationen durchzuführen.
Wir möchten eine neue Seite installieren und klicken daher auf "Install Now".

Möchte man den Blog auf einer Subdomain oder in einem extra Verzeichnis haben, dann kann man dies hier einstellen. Soll die Haupt-Domain für den Blog genutzt werden, dann muss "wp" bei der "In Verzeichnis" Option gelöscht werden, das Feld bleibt also leer.

Man wählt nun ein sicheres Passwort, passt die Optionen nach seinen Bedürfnissen an und klickt auf "Installation starten".

Fertig. Der Blog ist nun unter der Adresse erreichbar und kann angepasst werden.

Damit man lange viel Spaß mit dem eigenen Blog hat, empfiehlt es sich, automatische Updates oder zumindest regelmäßig manuell Updates einzuspielen.
WordPress ist eine sehr verbreitete Software und daher auch oft Ziel von Hackerangriffen. Sicherheitslücken in veralteten Versionen oder veralteten/unsicheren Plugins werden oft genutzt, um die Webseite mit Malware zu kompromittieren.

Falls man statt WordPress eine andere Software oder den Contabo Homepage-Baukasten nutzen möchte, kann man die WordPress Seite jederzeit wieder löschen.
Hierfür wieder in das WordPress Menü in Softaculous (erreichbar über den cPanel Login) gehen und die betroffene Webseite löschen.

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8Aug/190

Installation einer grafischen Nutzeroberfläche in Linux

Alle Linux-Server-Betriebssysteme werden standardmäßig ohne eine grafische Nutzeroberfläche (GUI) ausgeliefert. Eine GUI kann auf einem dedizierten Server nur mit einer angeschlossenen KVM genutzt werden. Der KVM Zugang ist nicht standardmäßig verfügbar für unsere dedizierten Server, dieser muss zusätzlich bestellt werden. Dieses Tutorial ist eine einfache Anleitung zur Installation der zwei verbreitetsten GUIs für Debian, CentOS und Ubuntu. Um diese anschließend nutzen zu können, müssen Sie sich per VNC auf Ihren VPS verbinden oder via KVM bei einem dedizierten Server. Bitte beachten Sie, dass Sie einen neuen Benutzer für das Login ins GUI anlegen müssen, da ein Login als root nicht möglich ist.

Bitte beachten Sie auch, dass VNC KEINE verschlüsselte Verbindung erlaubt. Wenn Sie Ihren Sevrer ausschließlich über eine GUI administrieren wollen, nutzen Sie bitte xRDP stattdessen.

Ubuntu 16.04 / 18.04

Bitte verbinden Sie sich per SSH als root auf Ihren Server, erstellen Sie einen neuen User und vergeben Sie ein Passwort:

useradd -m NewUserName && passwd NewUserName

Jetzt können Sie mit folgendem Befehl die Ubuntu-Desktop GUI installieren (es werden Updates installiert, die GUI installiert und der Server automatisch neu gestartet):

apt update && apt upgrade -y && apt install ubuntu-desktop -y && init 6

Als Alternative können Sie mit folgendem Befehl die Kubuntu-Desktop GUI installieren (es werden Updates installiert, die GUI installiert und der Server automatisch neu gestartet):

apt update && apt upgrade -y && apt install kubuntu-desktop -y && init 6

Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS, oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können.

Ubuntu (ab Version 18.10)

Bitte verbinden Sie sich per SSH als root auf Ihren Server, erstellen Sie einen neuen User und vergeben Sie ein Passwort:

useradd -m NewUserName && passwd NewUserName

Sie können mit Hilfe des "tasksel" Tools aus diversen GUIs wählen und diese bequem installieren.

apt update && apt upgrade -y && tasksel

Installieren Sie bitte nicht mehrere Desktop Umgebungen parallel zueinander. Starten Sie Ihren Server nach erfolgreicher Installation neu. Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können.

CentOS 6

Bitte verbinden Sie sich per SSH als root auf Ihren Server, erstellen Sie einen neuen User und vergeben Sie ein Passwort:

useradd -m NewUserName && passwd NewUserName

Sie müssen Ihre "/etc/inittab" anpassen, damit Ihr Server nach dem reboot automatisch Runlevel 5 startet:

nano /etc/inittab

Bitte ändern Sie folgende Zeile:

id:3:initdefault:  ->  id:5:initdefault:

Speichern Sie die Datei und schließen Sie den Editor mit strg+o, enter, strg+x.

Um die GNOME GUI zu installieren, nutzen Sie bitte folgenden Befehl (es werden auch Updates installiert und der Server wird neu gestartet):

yum update -y && yum -y groupinstall "Desktop" "X Window System" "Fonts" && init 6

Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS, oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können. Alternativ können Sie auch die KDE GUI mit folgendem Befehl installieren:

yum update -y && yum -y groupinstall "KDE desktop" "X Window System" "Fonts" && init 6

Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS, oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können.

CentOS 7

Bitte verbinden Sie sich per SSH als root auf Ihren Server, erstellen Sie einen neuen User und vergeben Sie ein Passwort:

useradd -m NewUserName && passwd NewUserName

Sie können die KDE GUI mit folgendem Befehl installieren (es werden auch Updates installiert und der Server wird neu gestartet):

yum update -y && yum -y groupinstall "KDE Plasma Workspaces" && ln -sf /lib/systemd/system/runlevel5.target /etc/systemd/system/default.target && init 6

Alternativ können Sie die GNOME GUI mit folgendem Befehl installieren (es werden auch Updates installiert und der Server wird neu gestartet):

yum update -y && yum -y groupinstall "GNOME Desktop" "Graphical Administration Tools" && ln -sf /lib/systemd/system/runlevel5.target /etc/systemd/system/default.target && init 6

Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS, oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können.

Debian (ab Version 8)

Bitte verbinden Sie sich per SSH als root auf Ihren Server, erstellen Sie einen neuen User und vergeben Sie ein Passwort:

useradd -m NewUserName && passwd NewUserName

Sie können die KDE GUI mit folgendem Befehl installieren (es werden auch Updates installiert und der Server wird neu gestartet):

apt update && apt upgrade -y && apt install kde-standard -y && init 6

Alternativ können Sie die GNOME GUI mit folgendem Befehl installieren (es werden auch Updates installiert und der Server wird neu gestartet):

apt update && apt upgrade -y && apt install gnome -y && init 6

Jetzt verbinden Sie sich bitte per VNC auf Ihren VPS, oder per KVM auf Ihren dedizierten Server, um Ihre neue GUI nutzen zu können.

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24Jul/192

Debian & Ubuntu Upgrade

Bei Contabo erhalten Sie jederzeit die aktuellen Versionen vieler beliebter Linux-Betriebssysteme. In diesem Tutorial beschreiben wir, wie Sie von einer älteren Version auf die aktuelle (stable) Version von Debian bzw. Ubuntu upgraden können.

Wichtig :
Vorher unbedingt ein Backup anfertigen !
Falls es sich um einen VPS mit 100% SSD handelt genügt auch ein Snapshot.
Je nach Anzahl der installierten Software, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Upgrade fehlschlägt.

1. Vorbereitung

Es müssen alle aktuell verfügbaren Updates installiert werden, das stellt sicher, dass später keine oder zumindest weniger Paket-Konflikte entstehen.
Alte Pakete sollten zudem gelöscht werden:

:~#apt-get update && apt-get upgrade -y
:~#apt-get autoremove

2. Anpassung der apt.conf (Debian)

Der Befehl wird den Codenamen stretch durch buster in jeder Konfiguration ersetzen, auch zusätzlich hinzugefügte Repositories werden angepasst.
Sofern nachträgliche Repos hinzugefügt wurden, müssen diese ggf. weiter angepasst werden, für das Upgrade müssen diese ggf. temporär deaktiviert werden (das Upgrade kann fehlschlagen, Paketkonflikte können entstehen).

:~#sed -i 's/stretch/buster/g' /etc/apt/sources.list
:~#sed -i 's/stretch/buster/g' /etc/apt/sources.list.d/*

In der Regel sollte man keine zusätzlichen Repos haben, die /etc/apt/sources.list Datei sollte zudem lediglich folgende Einträge haben:

:~# cat /etc/apt/sources.list
deb http://asi-fs-n.contabo.net/debian buster main non-free contrib
deb http://security.debian.org/debian-security buster/updates main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org/debian-security buster/updates main contrib non-free
deb http://asi-fs-n.contabo.net/debian buster-updates main contrib non-free

3. a) Upgrade starten (Debian)

Folgende Befehle werden das Upgrade starten:

:~#apt clean && apt update
:~# apt upgrade -y
:~# apt dist-upgrade -y
:~# apt autoremove
:~# cat /etc/os-release
PRETTY_NAME="Debian GNU/Linux 10 (buster)"
NAME="Debian GNU/Linux"
VERSION_ID="10"
VERSION="10 (buster)"
VERSION_CODENAME=buster
ID=debian
HOME_URL="https://www.debian.org/"
SUPPORT_URL="https://www.debian.org/support"
BUG_REPORT_URL="https://bugs.debian.org/"

3. b) Upgrade starten (Ubuntu)

Ubuntu hat ein sehr einfaches und nützliches Tool "do-release-upgrade" übernimmt das Upgrade auf die nächste LTS Version, also bspw. von 14.04 LTS auf 16.04 oder 16.04 LTS auf 18.04 LTS
Sollte das Paket nicht installiert sein, dann kann dies mittels folgendem Befehl nachinstalliert werden:

:~# apt-get install update-manager-core

4. Server neu starten

Damit der aktuelle Kernel geladen wird ist ein Neustart notwendig, der neue Kernel wird dann automatisch geladen.
Anschließend nutzt man die aktuellste stable Debian bzw. Ubuntu LTS Version im vollen Umfang.

Bei Fragen dazu steht Ihnen unser Kundensupport gerne zur Verfügung.

Posted by: Gianni-Donato | Filed under: Tutorials 2 Comments
6Jun/190

Migrationen mit Plesk

Der Umzug einer Website ist für jeden Website Betreiber ein Schreckgespenst. Neben Rankingverlusten in Suchmaschinen, fehlerhaften Verlinkungen oder der berühmten 404-Fehlermeldung lauern weitere Gefahren. Allerdings ist es oftmals viel gefährlicher nicht zu migrieren und die Website, zum Beispiel aufgrund veralteter Software, zu einem Sicherheitsrisiko werden zu lassen.

Plesk Migrator

Wenn Sie von einem bestehenden Plesk-Server mit einem älteren Betriebssystem oder einer EOL-Plesk Version, cPanel, Confixx, Helm oder DirectAdmin-Server migrieren wollen, stellt Plesk den sogenannten Plesk Migrator zur Verfügung.

Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung, die installiert werden muss. Bei Plesk geht man dafür unter „Erweiterungen“, sucht nach Plesk Migrator und installiert diesen dann.

Nach Abschluss der Installation kann der Plesk Migrator dann über den Reiter „Meine Erweiterungen“ aufgerufen werden.

Im nächsten Schritt kann man über „Neue Migration starten“ den Panel-Typen auswählen, von dem man migrieren möchte. Wichtig: Man benötigt hierbei den root-Zugriff zu dem Server. Alternativ kann man auch den SSH-Key hinterlegen.

Falls man nur den FTP-Zugriff hat, bitte zum nächsten Absatz springen und bei Site Importer weiterlesen.

Nachdem man die Zugangsdaten eingegeben hat, wird der Quell-Server eingelesen und – je nach Server – die verschiedenen Migrations-Möglichkeiten angezeigt.

Bei einer Plesk-zu-Plesk Migration stehen im nächsten Schritt die Abonnements, Kunden, Reseller und Hosting Pläne zur Verfügung.

Man kann darüber hinaus entweder die Kunden in der Reseller-Struktur übernehmen oder einem neuen Reseller zuweisen. Mit einem abschließenden Klick auf „Migrieren“ kann die Migration angestoßen werden. Im ersten Schritt wird dann eine Prüfung durchgeführt, wo z.B. auf unterschiedliche Apache-Module oder PHP-Versionen geprüft wird. Werden keine Probleme gefunden (oder man möchte die Hinweise ignorieren) kann man die Migration starten. Im Anschluss kann man den aktuellen Status der Migration einsehen.

Möchte man nach einigen Tagen eine erneute Synchronisiering anstoßen, kann man dies ebenfalls mit einem Klick auf „Erneut synchronisieren“ durchführen.

In der Plesk-eigenen Dokumentation gibt es darüber hinaus weitere Informationen im Plesk Migration Guide sowie in einem Support-Artikel.

Site Importer

In vielen Fällen verfügt man bereits über eine Website und möchte diese gerne mit wenigen Klicks migrieren; entweder weil man neu mit Plesk anfängt und die Website über ein anderes Admin-Panel wie cPanel oder DirectAdmin oder auch über gar keine eigene Oberfläche, sondern direkt über eine reine LAMP-Installation verwaltet wurde.

Hierzu bietet Plesk eine Erweiterung namens Site Import an.

Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung, die installiert werden muss. Bei Plesk geht man dafür unter „Erweiterungen“, sucht nach Site Import und installiert diesen dann.

Im Anschluss kann man nun auf zwei verschiedenen Wegen zum Ziel kommen:

Wenn man als Server-Admin über „Erweiterungen“ und dort „Meine Erweiterungen“ auf den Site Importer geht, kann man im Anschluss das Ziel-Abonnement auswählen. Alternativ kann man auch als Admin oder als der Customer über das jeweilige Abonnement „Website import“ auswählen. Im nächsten Schritt muss man dann die Zugangsdaten eingeben; entweder SSH oder FTP.

Anschließend wird die Verbindung zum Quellserver aufgebaut und die benötigten Informationen abgefragt.

Wenn die Datei-Struktur nicht automatisch erkannt werden kann, kann man zusätzliche Verbindungsoptionen sowie das Hauptverzeichnis angeben.

Anwendungen wie WordPress, Joomla, Drupal und PrestaShop werden automatisch erkannt und können problemlos importiert werden. Weitere Informationen gibt es in der Plesk-Dokumentation.

Neben Webseiten können über diese nützliche Erweiterung auch Mailimporte angestoßen werden. Hierfür muss über das jeweilige Abonnement „Mail Importing“ ausgewählt werden. Dann über den Klick auf „Import mail messages“ werden die notwendigen Daten sowie das Ziel-Postfach abgefragt. Falls über den Login nicht der Mail-Server herleitbar ist, kann dieser (und andere Zusatzoptionen) über Advanced Settings angegeben werden. Mit „OK“ kann der Import gestartet werden.

Zusätzliche Informationen sind ebenfalls in der Plesk Doku aufgeführt.

Fazit

Mit Plesk können wir die Risiken eines Umzugs nicht eliminieren aber minimieren, denn Plesk bietet einige Hilfsmittel, die eine Migration vereinfachen und die Fehlerquelle Mensch reduzieren. Dennoch ist der Garant für eine erfolgreiche Migration detaillierte und durchdachte Planung im Vorfeld.

Bestellen Sie einen unserer virtuellen Server und Sie erhalten dazu die Plesk Edition Ihrer Wahl einen Monat lang kostenlos zur Verfügung gestellt! Weitere Informationen haben wir für Sie auf unserer Plesk-Seite zusammengestellt.

Posted by: Torsten | Tagged as: , , , , , No Comments
24Jan/190

Aufsetzen von Softaculous unter Plesk und cPanel

Bei Softaculous handelt es sich um ein automatisches Installationsprogramm mit vielen bereits enthaltenen Skripten, welches unter Plesk und cPanel genutzt werden kann. Bei Plesk kann Softaculous nur auf einem Linux Betriebssystem aktiviert werden. Bei der kostenlosen Version kann auf mehr als 50 Skripte und bei der kostenpflichtigen auf rund 450 Skripte zugegriffen werden. Eine Übersicht der von Softaculous unterstützten Skripte finden Sie bitte hier.

Vorgehensweise bei Plesk:

Installation für Plesk Versionen 12.0+

Die Installation von Softaculous unter Plesk ist denkbar einfach und erfolgt direkt über den „Softaculous Auto Installer“. Verbinden Sie sich dafür als root mit Ihrer Plesk Administration und wählen Sie den Punkt „Erweiterungen“ aus. Anschließend können Sie über den „Katalog der Erweiterungen“ den „Softaculous Auto Installer“ ausführen.

Nach Abschluss der Installation kann Softaculous anschließend über den Reiter „Meine Erweiterungen“ aufgerufen werden.

Hierbei handelt es sich um die kostenlose Version mit eingeschränkten Features. Sollten Sie alle Funktionen von Softaculous nutzen wollen, können Sie die dafür benötigte Lizenz über den „Kaufen“ Button erwerben.

Sollten Sie eine ältere Plesk Version verwenden, gestaltet sich die Installation von Softaculous wie folgt:

1. ionCube Loader Aktivierung

Vor Beginn der Installation von Softaculous prüfen Sie bitte, ob der ionCube Loader nicht bereits unter Plesk aktiviert ist.

Falls Sie eine Prüfung durchführen wollen, ob der ionCube Loader bereits installiert ist, verbinden Sie sich als root per SSH mit Ihrem Server und führen Sie anschließend den folgenden Befehl aus:

find / -name 'ioncube_loader_*'

Um zu prüfen ob der ionCube Loader aktiviert ist, nutzen Sie den folgenden Befehl:

php -m | grep -i ioncube

2. Installation von Softaculous

Sollte der ionCube Loader bereits aktiviert sein, prüfen Sie bitte auch die Aktivierung von POSIX. Hierfür können Sie als root unter SSH folgenden Befehl ausführen:

php -m | grep -i posix

Sollte POSIX noch nicht aktiviert sein, aktivieren Sie diesen unter „Tools & Einstellungen“ → „PHP Einstellungen“ → Wählen Sie anschließend die gewünschte PHP Version und führen Sie die weiteren Schritte aus.

Sobald feststeht, dass der ionCube Loader und POSIX aktiviert sind, verbinden Sie sich bitte als root per SSH mit Ihrem Server und führen Sie die folgenden Befehle aus:

wget -N http://files.softaculous.com/install.sh
chmod 755 install.sh
./install.sh

Anschließend wird der „Installer“ mit dem Installationsprozess von Softaculous beginnen. Während des Installationsvorgangs werden Skripte heruntergeladen. Dies können Sie auf dem Screen nachvollziehen. Nach Abschluss der Installation können Sie Softaculous in Ihrer Plesk Administration verwenden.

Vorgehensweise bei cPanel:

1. ionCube Loader Aktivierung

Um Softaculous zu nutzen, muss vorab der ionCube Loader aktiviert werden. Bitte gehen Sie dafür wie folgt vor:

a) Melden Sie sich als root in WHM an.
b) Wechseln Sie zu Server-Konfiguration > Optimierungseinstellungen > PHP.
c) Setzen Sie ionCube als PHP-Loader und klicken Sie auf „Speichern“.
=> Anschließend ist der ionCube Loader unter cPanel aktiviert.

ioncube_loader_aktivierung_cpanel

2. Installation von Softaculous

Nach der Aktivierung des ionCube Loaders kann nun Softaculous installiert werden. Verbinden Sie sich dafür als root per SSH mit Ihrem Server. Da Softaculous per Auto-Installer auf Ihrem Server installiert wird, geben Sie nun nacheinander die folgenden Befehle ein:

wget -N http://files.softaculous.com/install.sh
chmod 755 install.sh
./install.sh

Sobald die Installation abgeschlossen wurde, wechseln Sie in WHM > Plugins > Softaculous – Instant Installs

Sollte die Installation erfolgreich durchgeführt worden sein, sollte sich anschließend die folgende Webseite öffnen:

softaculous_de

Dort können Sie bei Bedarf auch die kostenpflichtige Version erwerben.

Allgemeines zu Softaculous:

Weitere Informationen rund um Softaculous und eine Übersicht aktueller Apps entnehmen Sie bitte den folgenden Links:

https://www.softaculous.com/
https://www.softaculous.com/softaculous/apps

31Aug/182

SRV Records – Wie nutze ich sie richtig?

Was ist ein SRV-Record?

Mit Hilfe eines Service Resource Record (kurz SRV-Record) können Dienste auf bestimmten Ports via DNS-Hostnamen erreichbar gemacht werden. Der große Vorteil hier ist, dass sich Ihre User keine umständlichen IP/Port-Kombinationen, sondern nur einen Hostnamen merken müssen. Wichtig bei der Nutzung von SRV-Records ist: Diese funktionieren nur, wenn eine Anwendung explizit so programmiert wurde, dass SRV-Records genutzt werden sollen. Das ist zum Beispiel bei Teamspeak3 oder Minecraft der Fall. Mit SRV-Records können keine allgemeingültigen Verweise auf IP-Adressen/Ports realisiert werden.

Beispiel Teamspeak:
Teamspeak 3 nutzt standardmäßig das Protocol UDP über Port 9987. Haben Sie nun einen Server mit der IP-Adresse 123.124.125.126, muss jeder Client der den Teamspeak Server nutzen möchte, sich via 123.124.125.126:9987 verbinden. Benutzerfreundlicher wäre natürlich, wenn sich alle Benutzer über ts.meinedomain.de verbinden könnten. Die Lösung hierfür sind SRV-Records.

Der Aufbau ist generell immer gleich:

_SERVICE._PROTOCOL.yourdomain.tld 86400 IN SRV PRIORITÄT GEWICHTUNG PORT SERVER

Sowohl bei Priorität als auch bei Gewichtung können sie in der Regel die Standard-Werte verwenden. Diese sind nur relevant, wenn mehrere gleiche SRV-Einträge vorhanden sind. Zu beachten ist außerdem, dass im Feld "Daten" keine IP-Adresse, sondern ein gültiger Hostname angegeben werden muss, der wiederum über einen A-Eintrag zur gewünschten IP-Adresse auflösen muss.

Oder in einem konkreten Beispiel für Teamspeak:

_ts3._udp.ts.meinedomain.de 86400 IN SRV 0 5 9987 ts.meinedomain.de

Wie kann ich das in meiner DNS Zone bei Contabo verwirklichen?

  1. Loggen Sie sich in Ihrem Kundenlogin unter https://my.contabo.de ein
  2. Unter dem Menüpunkt "DNS-Zonen-Verwaltung" können Sie für Ihre Domain einen neuen Eintrag erstellen
  3. Der Typ muss natürlich SRV sein
  4. Wie das ganze ausgefüllt aussieht, kann man hier sehen (bitte klicken Sie zum Vergrößern auf das Bild):
  5. Der fertige SRV Record schaut dann so aus:

_ts3._udp.ts.meinedomain.de 86400 IN SRV 0 5 9987 ts.meinedomain.de

Ab sofort können sich Ihre Teamspeak User via ts.meinedomain.de verbinden.

Für Minecraft könnte ein solcher Eintrag beispielsweise so aussehen:

_minecraft._tcp.mc.meinedomain.de 86400 IN SRV 0 5 25565 server01.meinedomain.de

Ob Ihre gewünschte Anwendung oder Ihr gewünschter Dienst SRV-Einträge unterstützt, entnehmen Sie bitte der Dokumentation.

Posted by: Markus | Tagged as: , , , , 2 Comments
9Aug/180

Full Monitoring

Contabo bietet mit dem Upgrade Full Monitoring ein umfassendes Monitoringtool an. Wir möchten Ihnen die Möglichkeiten dieses Werkzeugs in diesem Tutorial vorstellen.

Warum Full Monitoring?

Mit Hilfe eines Monitoring Systems können Ausfälle schnell erkannt werden.

Der Hauptnutzen dieses Tools ist die sofortige Benachrichtigung per SMS und/oder E-Mail, sollte ein kompletter Serverausfall oder auch nur ein Ausfall eines einzelnen Dienstes auf dem Server eingetreten sein. Eine Downtime ist immer ein sehr unerfreuliches Ereignis und in einer solchen Situation ist es von großem Vorteil, wenn man diese Downtime sofort mitbekommt. Hierdurch können zum einen sofort Maßnahmen ergriffen werden, den Server schnellstmöglich wieder online zu bringen. Zum anderen können weitere Aktionen, wie zum Beispiel die Information an wichtige Kunden, geschehen.

Die zu überwachenden Dienste und die zu benachrichtigenden Kontakte können getrennt voneinander verwaltet werden. Die Kontakte (das können E-Mail- oder SMS-Kontakte sein) können dann beliebig den zu überwachenden Diensten zugeordnet werden.

Außerdem können mit Full Monitoring Traffic-Graphen für VPS und Dedicated Server angezeigt werden.

Funktionsweise

Nachdem Sie sich mit den speziellen Zugangsdaten in das Full Monitoring eingeloggt haben, könnte der Bildschirm wie folgt aussehen:

Unter Benachrichtigungskontakte fügen Sie zuerst mittels "Kontakt hinzufügen" die zu benachrichtigenden Personen hinzu. Sie können jeweils auswählen, ob Sie per SMS oder per E-Mail benachrichtigt werden sollen. Dabei sind Sie vollkommen flexibel: Sie können mehrere Kontakte hinterlegen und jeweils individuell entscheiden, wer per SMS, wer per E-Mail und wer über beide Kommunikationswege informiert werden muss. Insbesondere können Sie auch verschiedene Kontakte den jeweiligen Diensten zuweisen. Im Screenshot können Sie zum Beispiel sehen, dass für Port 22 ein anderer Kontakt und ein anderes Kommunikationsmittel als für Port 80 gewählt wurde.

Unter "Services" können Sie Dienste nach Protokoll und Port hinzufügen und benennen. Dabei lassen sich auch hier unterschiedliche Kontakte den "Services" zuordnen. Sie sehen im oberen Bild, dass der VPS online ist und alle Dienste laufen.

 

Nun haben wir den Fall reproduziert, dass ein Serverausfall vorliegt:

 

Wir würden also eine E-Mail an die angegebene Adresse und eine SMS an die angegebene Telefonnummer schicken.

Würde angenommen nur der Webserver ausfallen, also Port 80, der Server aber ansonsten online sein und alle anderen Dienste laufen, so würde in diesem Beispiel nur eine SMS an die Nummer 4987654321 gesendet werden.

 

Als zusätzliches Feature ist die Anzeige der Trafficgraphen für VPS und Dedicated Server implementiert. Sie sehen im Bild Graphen für die verschiedenen Zeitabschnitte "Täglich", "Wöchentlich", "Monatlich" und "Jährlich". Für jeden Zeitabschnitt sehen Sie die verbrauchte Bandbreite für ein- und ausgehenden Traffic.

Sie finden das Upgrade während Ihrer Online-Bestellung unter "Service und Zusatzdienste". Selbstverständlich können Sie es auch im Nachhinein dazu buchen. Gerne können Sie sich bei Fragen zu Full Monitoring an unseren Kundenservice wenden.

Posted by: Alois | Tagged as: , , , , No Comments
13Jul/180

Einbinden lokaler HDDs via RDP

Mit Hilfe des RDP Protokolls ist es nicht nur möglich, sich auf Windows Server zu verbinden, sondern man kann auch lokale HDDs remote einbinden, um Daten direkt zu transferieren. Wie das geht wird in diesem Tutorial Schritt für Schritt beschrieben.

Übrigens: In einem separaten Tutorial erklären wir für verschiedene Betriebssysteme, wie Sie eine RDP-Verbindung zu Ihrem Windows-Server herstellen.

Öffnen Sie bitte Ihre Remotedesktopverbindung:

In den Optionen wechseln Sie ins Untermenü "Lokale Ressourcen". Unter dem Punkt "Weitere" öffnet sich ein Checkbox Menü, wo Sie die gewünschten Festplatten auswählen können, die via RDP in das Windows System gemountet werden sollen.



Sobald Sie Ihre Festplatte ausgewählt haben, können Sie mit dem "Verbinden" Button wie gewohnt die Verbindung zu Ihrem Server herstellen. Es folgt eine Bestätigung, dass der Remotecomputer auf Ihre Laufwerke zugreifen darf.

Nach dem Verbinden werden die ausgewählten Laufwerke direkt im Explorer angezeigt und können verwendet werden: