8May/170

Rechenzentrumsanbindung: Jetzt 100 Gbit/s

Es gibt eine weitere tolle Neuigkeit: Wir bieten Euch ab sofort zwei weitere Uplinks für unsere Rechenzentren!

Die beiden Carrier Telia und Level 3 wurden mit zusätzlichen jeweils 10 Gbit/s an unser Backbone angeschlossen.

Mit dem konsequenten Ausbau unserer Upstreams via Telia Carrier und Level 3 setzen wir unverändert und kompromisslos auf höchste Qualität und bestmögliche Verfügbarkeit unserer Rechenzentrumsanbindung - und zwar für Euch, unsere Kunden. Das Schöne an der ganzen Sache: Bei Level 3 und Telia Carrier handelt es sich um die Nummer 1 und die Nummer 2 der größten Internetcarrier weltweit - kein anderer Carrier ist global so gut vernetzt, wie diese beiden.

Für Euch ergeben sich daraus entscheidende Vorteile: Zum einen bedeuten die zwei zusätzlichen Rechenzentrums-Uplinks eine noch höhere Redundanz beim potenziellen Ausfall einer Rechenzentrumsleitung und noch mehr zur Verfügung stehende Internetbandbreite. Zum anderen bieten wir Euch damit ein noch besseres, weltweites Routing sowie letztlich einen noch besseren Trafficpreis.

Die Contabo Rechenzentren sind jetzt mit 100 Gbit/s an das Internet angebunden:

  • Telia Carrier: 30 Gbit/s
  • Level 3: 30 Gbit/s
  • DE-CIX: 20 Gbit/s
  • Versatel: 10 Gbit/s
  • M-Net: 10 Gbit/s
5May/170

Contabo gewinnt den Deutschen Rechenzentrumspreis

Tolle Neuigkeiten aus unserem Haus: In einer feierlichen Gala sind am 25.04.2017 die Gewinner des Deutschen Rechenzentrumspreises 2017 ausgezeichnet worden. Eine unabhängige Fachjury hatte im Vorfeld der Preisverleihung darüber entschieden, welche der 65 eingereichten Rechenzentrumsprojekte aus ganz Deutschland mit dem Preis ausgezeichnet werden. Hierbei stand für die Jury vorrangig der innovative bis visionäre Charakter der Rechenzentrumsprojekte sowie die im Rechenzentrumsbetrieb erreichbare (Energie-)Effizienz im Fokus.

Wir konnten in der Kategorie 6 - "Energieeffizienzsteigerung durch Umbau in einem Bestandsrechenzentrum" - mit unserem Rechenzentrum am Standort Nürnberg den ersten Platz erreichen und wurden dafür mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis 2017 ausgezeichnet.

 

Diese Auszeichnung ist für uns eine große Anerkennung der Anstrengungen, die wir in den vergangenen Jahren unternommen haben, um den Betrieb unserer Rechenzentren so energieeffizient und gleichzeitig stabil wie möglich und als Folge davon noch attraktiver für unsere Kunden zu machen. Im Zuge der energetischen Optimierung des nunmehr preisgekrönten Rechenzentrums am Standort Nürnberg wurden beispielsweise zahlreiche Anlagen der Elektro- und Kälteversorgung durch hocheffiziente, neue Maschinen ersetzt. Dabei wurden Maßnahmen wie der Austausch von dutzenden Ventilatoren, der Austausch sämtlicher USV- und Kälteanlagen bis hin zur Herstellung eines neuen Raums zur thermischen Trennung für USV-Batterien umgesetzt. Das Erfreuliche dabei: All dies erfolgte aufgrund intensiver Planungen und Vorsichtsmaßnahmen ohne Betriebsunterbrechung für unsere Kundenserver, die bereits tausendfach im Rechenzentrum online waren - für Euch, unsere Kunden, erfolgten all diese Maßnahmen absolut geräuschlos.

 


Im Ergebnis konnte der für Rechenzentren wichtige PUE-Wert (PUE = "Power Usage Effectiveness") an unserem Standort in Nürnberg innerhalb eines Jahres von ursprünglich 2,0 auf nahezu 1,2 gesenkt werden. Die Stromkosten des Rechenzentrumsbetriebs werden damit im Endausbau um über 1 Million Euro reduziert - pro Jahr. Ein enormer Effizienzvorteil, den wir 1:1 in Form eines hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses aller angebotenen Hosting-Produkte auch in Zukunft an Euch, unsere Kunden, weitergeben.

 

Für uns ist diese Auszeichnung nicht nur eine große Ehre, sondern sie motiviert uns auch, den bereits beschrittenen Weg weiterzugehen und auch zukünftig weiter an der Umsetzung von Verbesserungen rund um unsere Produkte und Rechenzentren zu arbeiten. Schließlich möchten wir Euch weiterhin das bieten, wofür wir heute schon bekannt sind: Hochwertige Produkte und exzellenter Kundenservice bei einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis.

2May/170

Plesk Onyx: Jetzt einen Monat gratis bei Contabo

Wir bieten Euch in Kooperation mit unserem Partner Plesk ab sofort die Möglichkeit, das beliebte Administrationspanel Plesk Onyx einen Monat lang vollkommen unverbindlich und kostenlos zu testen. Dieses Angebot ist für alle unsere VPS, exklusiv bei Contabo, verfügbar und für Neubestellungen gültig.

Dabei könnt Ihr frei wählen, welche der drei von uns angebotenen Plesk Onyx – Versionen Ihr mit einem unserer vServer testen möchtet:

Plesk Onyx Web Admin Edition (Preis nach dem Gratismonat: 2,99 € / Monat)
Plesk Onyx Web Pro Edition (Preis nach dem Gratismonat: 4,99 € / Monat)
Plesk Onyx Web Host Edition (Preis nach dem Gratismonat: 8,99 € / Monat)

Seid Ihr nach dem Gratismonat von Plesk überzeugt, braucht Ihr nichts zu unternehmen: Die Lizenz auf Eurem VPS verlängert sich - soweit Ihr sie nicht während des Testzeitraums wieder gekündigt habt - automatisch und wird ab Monat Nr. 2 kostenpflichtig. Den monatlichen Preis findet Ihr in der Übersicht oben.

Als Gold-Partner haben wir eng mit Plesk zusammengearbeitet, um Euch diesen kostenlosen Testmonat exklusiv bei Contabo zu ermöglichen. Zusätzlich bieten wir Euch einen ausgezeichneten Support für Plesk Onyx, kontaktiert bei spezifischen Fragestellungen einfach unseren Kundensupport.

Dieses Angebot ist nur für einen begrenzten Zeitraum gültig. Also: Worauf wartet Ihr noch? Wählt einfach selbst, welche Edition Ihr ausprobieren wollt und bestellt diese zusammen mit einem unserer VPS.

 

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27Apr/170

Neue Betriebssysteme: Ubuntu 17.04 und CentOS 6.9 verfügbar!

Ab sofort könnt Ihr bei uns die neuen Betriebssysteme Ubuntu 17.04 (ersetzt Ubuntu 16.10) sowie CentOS 6.9 (ersetzt CentOS 6.8) bestellen bzw. in Eurem Kundenlogin auf die neuen Versionen updaten.

Kombinierbar ist Ubuntu 17.04 mit Webmin, LAMP, Webmin+LAMP und dem Software Raid 1.

CentOS 6.9 ist neben Webmin, LAMP, Webmin+LAMP sowie dem Software Raid 1 auch mit cPanel und Plesk kompatibel!

Abgesehen von CentOS und Ubuntu bieten wir Euch noch eine Vielzahl weiterer Linux-Distributionen (sowie Windows Server 2012/2016) an. Klickt dazu einfach beim gewünschten (virtuellen) Server auf "Konfigurieren & Bestellen" - die Details dazu findet Ihr auf unserer Homepage!

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13Apr/170

Installation von Hyper-V auf Windows Server 2016

Willkommen zu unserer Anleitung für die Installation von Hyper-V auf Ihrem dedizierten Server mit dem Betriebssystem Windows Server 2016. Bitte beachten Sie vorab, dass dies ausschließlich auf dedizierten Servern möglich ist.

Schritt 1

Installation von Hyper-V

Nach dem Erhalt der Zugangsdaten möchte man eventuell Hyper-V installieren. Hyper-V ist eine Serverrolle, die im Server-Manager einfach hinzugefügt werden kann.

Oben rechts im Server-Manager Fenster öffnet sich mit einem Klick auf "Verwalten" ein Untermenü, dort kann man unter "Rollen und Features hinzufügen" die Windows Hyper-V Serverrolle hinzufügen.

 

Nachdem man auf den Unterpunkt geklickt hat, wird sich ein neues Fenster öffnen.

Bestätigen Sie mit "Weiter" bis Sie zu dem Punkt "Serverrollen" gelangt sind.

Mit einem Klick auf Hyper-V öffnet sich ein neues Fenster, es sollten alle Features installiert werden. Anschließend auf "Weiter" klicken bis die Installation startet.
Es ist notwendig, dass der Server mindestens einmal neu gestartet wird, dies kann automatisch durchgeführt werden. Hierfür muss das entsprechende Häkchen gesetzt werden.

Die Installation kann einige Zeit beanspruchen, sofern das Häkchen gesetzt wurde wird die Installation vollautomatisch durchlaufen, sobald der Server neu gestartet wurde sollte Hyper-V installiert sein.

 

 

Schritt 2

Konfiguration von Hyper-V

Für die notwendige Konfiguration nutzen wir den Hyper-V Manager, dieser kann durch einen Klick auf "Tools" innerhalb des Server-Manager Fensters geöffnet werden.

Bevor eine virtuelle Maschine erstellt werden kann muss die Netzwerkkonfiguration des Servers aktualisiert werden. Öffnen Sie den "Manager für virtuelle Switches", um die notwendigen Einstellungen vorzunehmen.

Man muss nun einen neuen externen Switch erstellen.

Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung, falls gewünscht, in das jeweilige Feld ein.

Wählen Sie die korrekte Netzwerkkarte aus und stellen Sie sicher, dass "Gemeinsames verwenden dieses Netzwerkadapters für das Verwaltungsbetriebssystem zulassen" ausgewählt wurde.

Schritt 3

Konfiguration des Netzwerks

In der Taskbar finden Sie rechts außen das Netzwerksymbol, mit einem Rechtsklick gelangen Sie in das "Netzwerk- und Freigabecenter".

 

Navigieren Sie nun zu Ihren Netzwerkgeräten.

Führen Sie einen Rechtsklick auf den virtuellen Switch aus und wählen Sie "Eigenschaften".

Wählen Sie nun "Internet Protocol Version 4" aus und drücken Sie erneut auf "Eigenschaften".

Tragen Sie nun die IP Adresse Ihres Servers ein.

Überprüfen Sie unbedingt die angegebenen Daten vor dem Absenden, Ihr Server wird andernfalls nicht mehr erreichbar sein!

Schritt 4

Erstellen einer virtuellen Maschine

Im nächsten Schritt werden wir eine virtuelle Maschine anlegen.

Gehen Sie im Hyper-V Manager auf "Neu", um eine neue VM anzulegen.

Konfigurieren Sie die VM nun nach Ihren Wünschen.

Tipp: Bei aktuellen Windows Betriebssystemen (ab Windows 8 bzw. Windows Server 2012)  in der VM macht es durchaus Sinn, "Generation 2" auszuwählen, da dadurch die Performance gesteigert werden kann.

Als "Verbindung" sollte der von uns im Vorfeld erstellte Switch herangezogen werden.

Wählen Sie nun die .ISO aus und starten Sie die Installation.

Nachdem die Installation der VM abgeschlossen wurde, müssen Sie dieser eine öffentliche IP zuweisen.
Falls Sie weitere zusätzliche IPs benötigen, kontaktieren Sie uns bitte unter support@contabo.de.

Sobald eine öffentliche IP konfiguriert wurde, sollte die VM problemlos mit dem Internet kommunizieren können.

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31Mar/170

Die Qual der Wahl – Windows oder Linux?

Das Betriebssystem ist das Herzstück eines Servers - entsprechend kann man sich vorstellen, wie wichtig die Wahl eines passenden Betriebssystems ist. Im Serverbereich haben sich zwei Betriebssysteme besonders etabliert: Windows und Linux. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual. In dieser kurzen Übersicht möchte ich Ihnen die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Betriebssystemen vorstellen.

 

Kommen wir zunächst zur Stabilität. Während Linux schon immer den Ruf hat, ein äußerst stabiles Serverbetriebssystem zu sein, gilt Windows als eher weniger stabil. Dies mag an veralteten Sichtweisen liegen, denn in der Tat waren ältere Windows-Serverbetriebssysteme wie z.B. Windows 2000 Server etwas eigenwillig. Spätestens seit Windows Server 2008 ist dies jedoch nicht mehr der Fall. Windows Server hat sich in den letzten Jahren zu einem äußerst stabilen Betriebssystem entwickelt - im Hinblick auf die Stabilität nehmen sich Linux und Windows heutzutage nichts mehr.

Der nächste Punkt, den ich ansprechen möchte, ist die Oberfläche, Bedienung und Zugriff, welche wohl die offensichtlichsten Unterschiede zwischen den beiden Betriebssystemen sind. Unter Windows Server erfolgt der Fernzugriff über das von Microsoft entwickelte Protokoll RDP, das zum Verbindungsaufbau benötigte Programm liefert Windows in jeder Heim- und Serverversion mit.

remotedesktop

Einmal mit dem Server verbunden, öffnet sich eine vertraute Windowsoberfläche, wie Sie sie von Ihren Heimrechnern kennen.

remotedesktop2

Und das ist wohl der größte Vorteil von Windows Server. Er lässt sich über eine grafische Oberfläche administrieren. Egal ob Webserver, DNS-Server oder sonstige Dienste - für alles existiert eine GUI.

 

Anders sieht die Sache bei Linux aus. Während dort Desktopversionen ebenfalls über eine grafische Oberfläche verfügen, wird in Serverversionen zugunsten der Performance zumeist vollständig darauf verzichtet. Auch der Zugriff erfolgt nicht über RDP, sondern über SSH.
Windows-Betriebssysteme verfügen über kein standardmäßig installiertes Programm, welches für eine SSH-Verbindung verwendet werden kann, dementsprechend muss ein solches nachinstalliert werden. Es gibt eine Vielzahl solcher Programme, ein bekanntes und bewährtes Programm ist PuTTY.

putty

Im Gegensatz zu Windows öffnet sich hier kein Desktop, sondern lediglich eine Kommandozeile.

putty2

Die Administration des Servers erfolgt hier ausschließlich über Befehle, die in die Kommandozeile eingetippt werden. Während der geübte Linuxuser die wichtigsten Befehle im Kopf hat, kann dies einen Neueinsteiger zur Verzweiflung bringen, was vor allem in Hinblick auf Sicherheit bzw. Serverabsicherung zu Problemen führen kann.

 

Ein weiterer Punkt, auf den ich hier in dieser kurzen Übersicht eingehen möchte, sind die Kosten. Während die meisten Linux-Distributionen (darunter alle auf unserer Website angebotenen) kostenfrei sind, fallen für Windows Server monatliche Lizenzgebühren an, welche zwischen den verschiedenen Versionen bzw. zwischen der Serverhardware, welche dem Betriebssystem zugrunde liegt, variieren können.

 

Prinzipiell gilt, dass beinahe jeder Serverdienst sowohl unter Linux als auch unter Windows realisiert werden kann. Die Wahl des Betriebssystems ist zum großen Teil Geschmackssache. Wer sich erst einmal die Linux-Basics angeeignet hat, wird feststellen, dass man unter Linux alle Aufgaben genauso effektiv verwalten kann wie unter Windows.

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2Mar/170

Passwortänderung unter Windows – The easy way

Willkommen zu unserer kurzen Anleitung, wie man am besten und vor allem schnellsten das Windows Passwort ändern kann.
Diese Anleitung sollte mit allen Windows Versionen seit Windows XP/NT (Windows Server 2003) funktionieren.
Ab Windows 10 gibt es eine Neuerung - online Accounts, hier kann man natürlich nicht so einfach das Passwort ändern,  Server-Betriebssysteme betrifft das jedoch nicht.

Es sind nur wenige Schritte notwendig, zuerst verbindet man sich über RDP auf seinen Server.

Nun starten wir die CMD.exe mit Administrator Rechten, hierfür die "Windowstaste +R" drücken und CMD.exe eingeben.
cmd

Das Fenster sollte schon kurze Zeit später erscheinen, es fehlt jetzt nur noch der passende Befehl.
Der Befehl hat folgende Syntax:

net user <Benutzername des zu ändernden Passworts> <Neues Passwort>

Beispiel:

net user Administrator ein_sicheres_Passwort

Natürlich sollte man nicht das oben genannte Passwort verwenden, hier sollte in jedem Fall ein langes aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehendes Passwort verwendet werden. Indem man "*" statt des neuen Passwortes eingibt, wird eine versteckte Eingabe aufgerufen, so steht das Passwort nicht in Klartext in der Textbox.

Wenn man hierbei ein leeres Passwort eingibt, wird bei Windows Desktop-Betriebssystemen das Passwort entfernt.

pw_ger

 

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9Feb/170

Vorteile von ZFS

ZFS als eher neues Dateisystem bietet diverse Vorteile gegenüber den aktuell weit verbreiteten Dateisystemen, wie z.B. ext3, ext4 und NTFS. Wir haben diese für Sie kurz im folgenden zusammengefasst:

Datenintegrität ist der wichtigste Vorteil von ZFS gegenüber herkömmlichen Dateisystemen

Durch den Einsatz blockweiser Prüfsummen wird Datenintegrität an jedem Punkt der Speicherkette sichergestellt. Dies bedeutet, dass jeder Lesevorgang geprüft wird, was wiederum Datenverfall zu einem Problem der Vergangenheit macht. Zusätzlich wird mittels “Copy on Write” (CoW) verhindert, dass bei einem System-Crash Daten verloren gehen welche gerade in Bearbeitung durch das Dateisystem waren. ZFS ändert die Position der Daten auf dem Speichermedium erst, nachdem der Schreibvorgang abgeschlossen und erfolgreich verifiziert ist.
Zusätzlich zum CoW Feature bietet ZFS erweiterte RAID Sicherheit im Vergleich zu standard RAID Leveln. Mit RAID-Z3 sind maximal drei Fehler im RAID Pool verkraftbar, wobei in einem herkömmlichen RAID nur zwei problemlos wären. Zusätzlich bietet ZFS die Möglichkeit des multi-disk-mirror RAID (nRAID), bei welchem nicht nur eine gespiegelte Platte zur Datensicherheit beiträgt, sondern mehrere als Mirror zur Verfügung stehen. Das beschleunigt außerdem die Lesegeschwindigkeit mit jeder weiteren Mirror-Platte.

Hohe Skalierbarkeit

Die Speicherkapazität mit ZFS Dateisystem wird praktisch nur durch die Hardware begrenzt. Die maximale Größe des Dateisystems ist 16 EiB = 16 * 2^60 Byte, das entspricht drei Millionen 6TB Platten. Ein eingerichteter ZFS Pool kann jederzeit beliebig in seiner Größe erweitert werden. Ein Pool kann schrittweise durch größere Festplatten ersetzt werden, ohne dass es komplizierter Prozeduren bedarf.
Festplatten können physikalisch sogar in anderer Reihenfolge in ein anderes System gesteckt werden und solange die ZFS Version auf dem Zielsystem größer oder gleich ist, können sämtliche Daten, ACLs, Snapshots etc nach dem Import genutzt werden.

Erhöhte Performance

ZFS kann auch maßgeblich die Performance Ihres Systems erhöhen. ZFS erlaubt es, Schreibvorgänge an individuelle physikalische Platten zu senden anstatt nur an einzelne RAID-Volumes. Zusätzlich gibt es keine write penalty, wie z.B. in einem klassischem RAID 5.
Beim Ausfall einer Festplatte in einem RAID-Verbund werden nur die belegten Daten rebuildet, nicht die gesamte Festplatte. Dies reduziert die Rebuild-Zeit und die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Ausfalls. Die implementierten ZFS Algorithmen stellen sicher, dass die meist genutzen Daten auf den schnellsten Massenspeichern befindlich sind, was in Verbindung mit Flash basiertem Schreib-Cache und L2ARC Lese-Cache zu einer Performancesteigerung von bis zu 20% führt.
Ein weiteres Feature von ZFS sind die intelligent entwickelten Snapshot-, Clone- und Vervielfältigungsfunktionen. Diese benötigen nur einen Bruchteil der Zeit im Vergleich zu herkömmlichen Dateisystemen.

Einfache Administration

Das Anlegen eines neuen ZFS-Pools gestaltet sich sehr einfach. Die verfügbaren Datenträger lassen sich mit "rmformat" anzeigen und mit dem Befehl “zpool create -m /mountpunkt Contabo1 DEVICE” kann in wenigen Sekunden ein neuer Pool erstellt werden. Das neue Dateisystem wird automatisch gemountet und ist sofort nutzbar. Ein Formatieren o.ä. ist nicht notwendig.

Sollte der Speicherplatz eines Datenträgers nicht ausreichen, kann man der Pool auf sehr einfache Weise um einen zusätzlichen Datenträger erweitert werden mittels “zpool add Contabo1 DEVICE”. Dies entspricht dem bereits bekannten RAID 0. Die Daten werden auf alle Datenträger verteilt, so dass die Transferrate zunimmt. Allerdings erhöht sich hierdurch auch die Wahrscheinlichkeit von Datenverlust, da der Ausfall von nur einem Datenträger aus dem Pool ausreicht sämtliche Daten unbrauchbar zu machen.

In der Regel ist ein auf Datensicherheit ausgelegter Pool am sinnvollsten. Gespiegelte Platten, das entspricht dem klassischen RAID 1, lassen sich mittels “zpool create Contabo1 mirror DEVICE DEVICE” sehr leicht erstellen. Natürlich können Verbunde mit mehreren Mirrors hinzugefügt werden, indem einfach ein weiterer Mirror an den Befehl gehängt wird. Mittels der "add" Option lässt sich dies auch nachträglich erledigen. RAID-Z Verbunde können ähnlich einfach erstellt werden mittels “zpool create Contabo1 raidz DEVICE DEVICE DEVICE DEVICE”. Der Befehl erstellt einen RAID-Pool mit vier Datenträgern, wobei maximal ein Datenträger ausfallen darf. Wird statt "raidz" die Option "raidz2" verwendet, können bis zu zwei Datenträger ausfallen.

Es gibt außerdem die Option, Reserveplatten, die sogenannten Hot Spares, in einen Verbund einzubinden. Im Normalbetrieb werden sie nicht genutzt und erst dann aktiviert, wenn eine im Betrieb befindliche Platte ausfällt. Bei einem Problem wird automatisch ein rebuild gestartet. Nach Abschluss des Vorgangs ist die Redundanz der Datenträger wieder gegeben. Dazu verwendet man den Befehl “zpool add Contabo1 spare DEVICE” und die letzte Platte in unserem Beispiel wird somit als Hot Spare im Pool verwendet.
Mittels "zpool list" werden alle ZFS-Pools inklusive Größe, aktueller Belegung sowie dem Gesundheitszustand aufgelistet.
Es empfiehlt sich die Anleitungen der zwei wichtigsten Befehle und Ihrer Optionen mittels “man zfs” und “man zpool” durchzulesen.

Hier nochmal eine kurze Übersicht zu den wichtigsten Befehlen:

- Anlegen eines RAID-Z Pools
zpool create NAME raidz DEVICE DEVICE DEVICE
- Anlegen eines MIRROR Pools
zpool create NAME mirror DEVICE DEVICE
- Anzeigen der angelegten Pools
zpool list
- I/O für die Pools anzeigen
zpool iostat 1
- Eigenschaften der Pool Geräte anzeigen
zpool vdevs
- Platte/Device zum Pool hinzufügen
zpool add NAME DEVICE
- Pool löschen
zpool destroy NAME
- Anlegen eines ZFS Dateisystem mit gleichzeitigem Einhängen
zfs create POOL/NAME
- Anzeigen der aktuellen ZFS Dateisysteme
zfs list
- Anlegen eines ZFS Dateisystem und einhängen unter einem nicht-default Pfad
zfs create POOL/NAME /MOUNTPOINT
- Snapshot eines Dateisystems
zfs snapshot POOL/FILESYSTEM@SNAPSHOTNAME
- ZFS Dateisystem mounten
zfs mount POOL/FILESYSTEM /MOUNTPOINT
- Dateisystem entfernen
zfs destroy POOL/NAME

Welche Betriebssysteme sind mit ZFS kompatibel?

ZFS wurde ursprünglich auf Solaris entwickelt, kann aber heutzutage auf FreeBSD, FreeNAS, den meisten Linux Distributionen und Proxmox genutzt werden.

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13Jan/170

Windows Updates bearbeiten (WS 2016)

Mit der Einführung von Windows Server 2016 hat sich auch die Verwaltung der Windows Updates leicht geändert. In diesem Tutorial möchten wir Ihnen jetzt erklären, welche Einstellungsmöglichkeiten bezüglich der Windows Updates von Windows Server 2016 bereitgestellt werden.

Bitte verbinden Sie sich über RDP mit Ihrem Server und öffnen die "Settings" App über das Windows Startmenü.

Daraufhin klicken Sie bitte auf "Update & Security", woraufhin Sie auf folgenden Bildschirm gelangen.

Alle Update Einstellungsmöglichkeiten können von diesem Bildschirm aus verwaltet werden.

Es gibt den Button "Check for updates", welcher nach den neuesten Updates sucht und diese automatisch herunterlädt und installiert. Sollte ein installiertes Update einen Neustart erfordern, wird Windows einen Zeitpunkt hierfür automatisch planen. Über den Link "Change active hours" kann man einen Zeitraum festlegen in dem der Neustart nicht durchgeführt werden darf.

Über den Link "Restart options" kann man einen exakten Zeitpunkt für den Neustart festlegen.

Der Link "Update history" öffnet eine Übersicht der bereits installierten Updates. Hier ist es möglich, Updates zu deinstallieren und weitere Wiederherstellungsoptionen einzusehen.

Über den Link "Advanced options" kann man unter anderem einstellen, dass auch andere Microsoft Produkte über das Windows Update aktuell gehalten werden. Man hat ebenfalls die Möglichkeit "Defer feature updates" zu aktivieren. Diese Option wird von Microsoft wie folgt beschrieben: "Wenn defer upgrades aktiviert ist, werden keine neuen Windows Features für mehrere Monate heruntergeladen und installiert. Diese Einstellung hat keinen Einfluss auf Sicherheitsupdates, welche weiterhin installiert werden".

Über den Link "Privacy settings" kommt man zu den allgemeinen Datenschutz Einstellungen von Windows.

21Dec/160

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Zum Ende des Jahres möchten wir die Gelegenheit nutzen und uns bei Euch, unseren treuen Kunden, für die allzeit gute Zusammenarbeit bedanken.

Das gesamte Contabo-Team wünscht Euch und Euren Familien frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

Und sollte mal etwas sein: Wir sind an den Feiertagen, zwischen den Feiertagen und überhaupt das ganze nächste Jahr täglich von 8 bis 23 Uhr für Euch da!

Unsere Kontaktdaten findet Ihr hier!

 

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