11Jun/180

Verbindungsaufbau via SSH

In diesem Tutorial zeigen wir Ihnen, wie Sie sich einfach und schnell via SSH mit einem Linux-Server verbinden können.

Bitte beachten Sie, dass im gesamten Tutorial ein Platzhalter <IP Address> verwendet wird. Diesen müssen Sie durch die IP-Adresse Ihres Servers ersetzen.

Linux

Für den Fall, dass Sie Linux als Betriebssystem auf Ihrem lokalen Computer verwenden, müssen Sie nur eine Konsole öffnen.

Um eine Verbindung zu Ihrem Server via SSH herzustellen, geben Sie bitte folgenden Befehl ein:

Die Option -l definiert den Benutzer, mit welchem sich verbunden werden soll. Hier verwenden wir den Benutzer "root".
Die Option -p definiert den Port, welcher verwendet werden soll. In diesem Fall wird der Standard-SSH-Port 22 verwendet.

Sollte es sich um den ersten Verbindungsaufbau handeln, muss das SSH-Zertifikat akzeptiert werden. Dies wird durch die Eingabe des Wortes "yes" erledigt.

Im Anschluss geben Sie bitte das Passwort Ihres Servers ein. Dieses finden Sie in Ihrer Zugangsdaten E-Mail. Bitte beachten Sie, dass SSH das eingegebene Passwort nicht anzeigt. Sie können das Passwort ebenso via Copy & Paste mit der rechten Maustaste einfügen (wichtig dabei ist, dass Sie keine Leerzeichen am Ende des Passwortes kopieren - Sie können dies prüfen, indem Sie das Passwort z.B. in einer neuen Editor-Session einfügen).

Nach Eingabe des Passwortes bestätigen Sie dieses durch Drücken der "Enter"-Taste.

Die Verbindung wurde nun erfolgreich aufgebaut.

Windows

Für den Fall, dass Sie Windows als Betriebssystem auf Ihrem lokalen Computer verwenden, wird ein geeigneter SSH Client benötigt. Wir empfehlen an dieser Stelle den PuTTy SSH Client.

http://www.putty.org/

Nach der Installation des Clients öffnen Sie diesen und tragen die IP Adresse Ihres Servers ein. Auch der Port, hier der Standard-SSH-Port 22, kann bei Bedarf geändert werden.

Durch den Klick auf "Open" wird die Verbindung aufgebaut. Alle weiteren Optionen bleiben dabei unverändert.

Sollte es sich um den ersten Verbindungsaufbau handeln, muss das SSH-Zertifikat akzeptiert werden.

Im Anschluss erscheint das Login Fenster.

Bitte geben Sie root (login as:) und Ihr Passwort, welches Sie in Ihrer Zugangsdaten E-Mail finden, ein. Bitte beachten Sie, dass SSH das eingegebene Passwort nicht anzeigt. Sie können das Passwort ebenso via Copy & Paste mit der rechten Maustaste einfügen (wichtig dabei ist, dass Sie keine Leerzeichen am Ende des Passwortes kopieren - Sie können dies prüfen, indem Sie das Passwort z.B. in einem neuen Editor-Fenster einfügen).

Nach Eingabe des Passwortes bestätigen Sie dieses durch Drücken der "Enter"-Taste.

Die Verbindung wurde nun erfolgreich aufgebaut.

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28May/180

Ergebnisse der Contabo Kundenumfrage 2018

Ende April haben wir Euch, unsere Bestandskunden, in einer Umfrage in unserem Kundenportal gebeten, einige Fragen zu uns und unseren Diensten zu beantworten. Zuerst einmal möchten wir heute die Gelegenheit nutzen und uns ganz herzlich für die große Beteiligung bedanken: Obwohl die Umfrage nur ein für paar Tage online war, haben sich 7.148 Kunden beteiligt - ein herausragender Wert, wie wir finden! 🙂

94% von Euch zeigten sich mit uns sehr zufrieden oder zufrieden und genau so positiv fiel auch die Weiterempfehlungsrate aus. Darüber freuen wir uns natürlich sehr. Gleichzeitig werden wir in den kommenden Monaten daran arbeiten, auch diejenigen von Euch, die jetzt noch nicht zu 100% mit uns zufrieden sind, vollkommen von uns zu überzeugen. Dabei werten wir die Ergebnisse der Umfrage detailliert aus und prüfen Eure Verbesserungsvorschläge. Schließlich ist es unser erklärtes Unternehmensziel, Euch - unsere Kunden und Eure Wünsche - in den Mittelpunkt zu stellen!

Wie Ihr wisst, haben wir ebenso unter allen Teilnehmern 3 x 100 Euro verlost - als Gutschrift auf Eurem Contabo Kundenkonto, welche zur Bezahlung Eurer gebuchten Leistungen hergenommen werden kann. Die Gewinner wurden mittlerweile ausgelost und von uns benachrichtigt. Über den Gewinn freuen sich:

Frank B. aus Troisdorf
Dragan T. aus Skopje
Matt B. aus Warschau

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

14May/180

Neue Betriebssysteme verfügbar: Fedora 28 und Ubuntu 18.04

Gute Neuigkeiten: Wir haben wieder mal unser Angebot an Betriebssystemen aktualisiert und bieten Euch ab sofort Fedora in der neuen Version 28 (ersetzt Fedora 27) an, ebenso gibt es seit heute Ubuntu 18.04 (LTS), es ersetzt Ubuntu 14.04.

Die beiden neuen Betriebssysteme sind mit dem Software RAID 1 und Webmin kombinierbar, Ubuntu 18.04 zusätzlich mit LAMP sowie Webmin + LAMP. Eine Installation über VNC / SSH ist für beide möglich.

Möchtet Ihr auf eine der neuen Versionen wechseln, so könnt Ihr dies problemlos und bequem über den Kundenlogin machen.

Insbesondere für alle Interessenten wissenswert: Bei uns erhaltet Ihr jederzeit eine große Auswahl der aktuellen Linux-Distributionen (sowie Windows Server 2012 und 2016). Klickt einfach im Bestellvorgang bei Eurem gewünschten (virtuellen) Servermodell auf "Konfigurieren & Bestellen"!

Alle weiteren Infos und eine Produktübersicht gibt's auf unserer Homepage!

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2May/180

Contabo erhält Rechenzentrumspreis 2018

Neues Jahr, und wieder geht der 1. Platz an Contabo: Bereits im vergangenen Jahr wurde uns die Ehre zuteil, für die Modernisierungsmaßnahmen unseres Rechenzentrums am Standort Nürnberg mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis 2017 ausgezeichnet zu werden. Dieses Jahr sind wir erneut angetreten und haben uns mit den nun ebenfalls abgeschlossenen Modernisierungsmaßnahmen in unserem Münchner Rechenzentrum dem Wettbewerb gestellt.

Am 24.04.2018 war es so weit: Die Gewinner des Deutschen Rechenzentrumspreises 2018 wurden ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr hatte eine unabhängige Fachjury, bestehend aus Rechenzentrumsexperten und Planern, darüber entschieden, welche der 51 eingereichten Rechenzentrumsprojekte mit dem Preis ausgezeichnet werden. Die Jury legte dabei insbesondere auf den innovativen bis visionären Charakter der Rechenzentrumsprojekte sowie auf die im Rechenzentrumsbetrieb erreichbare Energieeffizienz großen Wert.

Wir konnten auch in diesem Jahr in der Kategorie 6 - "Energieeffizienzsteigerung durch Umbau in einem Bestandsrechenzentrum" - mit unserem Rechenzentrum, diesmal am Standort München, den ersten Platz erreichen und wurden hierfür mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis 2018 ausgezeichnet.

Damit sind beide von uns betriebenen Rechenzentren mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis prämiert worden - eine riesengroße Anerkennung für all unsere Modernisierungsanstrengungen in den letzten Jahren, über die wir uns sehr freuen.

Im Zuge der energetischen Optimierung unseres nunmehr preisgekrönten Rechenzentrums am Standort München wurden sämtliche Kältemaschinen, die bis dahin zur Kälteversorgung des Rechenzentrums betrieben worden waren, gegen eine Grundwasserkühlanlage ersetzt. Seither reichen wenige Pumpen mit geringer Stromaufnahme aus, um das gesamte Rechenzentrum zuverlässig mit Kälte zu versorgen - dank ganzjährig gleich kühlen Grundwassers.
Nicht nur  Ihr, unsere Kunden, profitiert von dieser Maßnahme in Form sinkender Energie- und damit Mietkosten für den Serverbetrieb: Durch die geringe Stromaufnahme zur Rechenzentrumskühlung wird die Umwelt maximal geschont, das Grundwasser fließt unverändert ins Erdreich zurück.
Sämtliche Arbeiten erfolgten aufgrund intensiver Planungen und Vorsichtsmaßnahmen ohne Betriebsunterbrechung für Eure Server, die bereits tausendfach im Rechenzentrum online waren. Mit anderen Worten: Für Euch, unsere treuen Kunden, erfolgten alle Maßnahmen absolut geräuschlos.

 

 

Der PUE-Wert (PUE = "Power Usage Effectiveness") unseres Rechenzentrums in München konnte damit von 1,4 auf unter 1,1 gesenkt werden, gleichzeitig wurde die Kühlleistung erhöht. Bislang für Lastspitzen der Kältemaschinen im Hochsommer reservierte Stromkapazität konnte für die Unterbringung hunderter neuer Server im Rechenzentrum genutzt werden. Der Strombedarf zur Kühlung des gesamten Rechenzentrums ist für uns damit erstmals vernachlässigbar gering – ganzjährig.

25Apr/180

Rezension über Contabo bei Top10-WebsiteHosting

Immer wieder erreichen uns Anfragen von Hostingportalen und -seitenbetreibern, die gerne über uns schreiben möchten - beispielsweise, weil Sie uns selbst getestet haben und von unseren Leistungen überzeugt sind. Kürzlich haben uns die Experten von top10-websitehosting genauer unter die Lupe genommen und einen Bericht über uns verfasst.

 

 

Besonders angetan waren die Autoren von unserem eigenen Anspruch, Euch, unsere Kunden, in den Mittelpunkt zu stellen und dabei auch Spezialwünsche bei der Serverkonfiguration (betrifft insbesondere unsere dedizierten Server und Colocation) zu erfüllen. Neben unserem guten Preis-/Leistungsverhältnis wurde auch unser Blog hier und insbesondere die Tutorials hervorgehoben, worüber wir uns natürlich sehr freuen 🙂

Den englischsprachigen Artikel findet Ihr unter folgendem Link:

Top10-websitehosting über Contabo

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17Apr/180

Neues Betriebssystem: FreeBSD 11.1

Ab sofort bieten wir euch FreeBSD 11.1 als zusätzliches Betriebssystem für vServer und dedizierte Server an.

Kombinieren könnt Ihr es mit dem Software RAID 1.

Nutzt Ihr bereits Server bei uns, könnt Ihr auch über Euer Kundenlogin auf FreeBSD 11.1 wechseln!

In dem Fall kennt Ihr Euch bereits aus, aber für alle Interessenten ist es ein wichtiger Hinweis:

Bei uns erhaltet Ihr neben FreeBSD 11.1 eine große Auswahl der aktuellen Linux-Distributionen sowie Windows Server 2012 und 2016. Klickt einfach im Bestellvorgang bei Eurem zukünftigen (virtuellen) Servermodell auf "Konfigurieren & Bestellen" und wählt im Bereich "Betriebssystem" das gewünschte aus!

Alle weiteren Infos sowie eine Produktübersicht gibt's auf unserer Homepage!

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21Mar/180

RAID-Controller administrieren unter Windows

Vor Kurzem haben wir Ihnen bereits gezeigt, wie Sie Ihren Raid-Controller unter Linux überwachen können. Nachfolgend finden Sie die entsprechende Anleitung für Windows.

Überwachung eines RAID Arrays

Ein Hardware RAID hat bestimmte Vorzüge, aber auch ein Hardware RAID muss regelmäßig überprüft werden. Wir setzen stets auf bewährte Markenhardware um Defekte möglichst auszuschließen. Es besteht jedoch immer ein bestimmtes Restrisiko, einen Festplattenausfall kann man nicht immer vorhersagen oder gar verhindern. Es ist daher wichtig, auch funktionierende Hardware kritisch zu begutachten.

Bei einem Software RAID generiert das Betriebssystem Meldungen über das RAID, bei einem Hardware RAID macht das der Controller selbst - man benötigt jedoch eine spezielle Software um diese Meldungen auszulesen.

Dieser Blogeintrag zeigt die Installation und Nutzung der Software für Adaptec und LSI Controller auf Windows Betriebssystemen.
Für die Verwaltung von RAID-Controllern stehen ebenfalls grafische Oberflächen zur Verfügung - bspw. ein Webinterface.

Falls Sie nicht genau wissen welcher RAID-Controller verbaut ist, kontaktieren Sie bitte unseren Support per E-Mail.

Bitte installieren Sie keine neue Firmware auf dem Controller oder Treiber im Betriebssystem - das kann unter Umständen zu einem kompletten Datenverlust führen!

1. Adaptec

1.1 Installation des arcconf Binary

Wir öffnen die Powershell als Administrator, standardmäßig ist man nun im "Administrator" Benutzerordner. Anschließend erstellen wir einen neuen Ordner und wechseln zu diesem, bspw.:

mkdir C:\raid; chdir C:\raid

Die "arcconf" Datei können wir ebenfalls in der Powershell herunterladen mit folgendem Befehl:

iwr -URI 'http://download.adaptec.com/raid/storage_manager/arcconf_v2_03_22476.zip' -OUTFILE arcconf_v2_03_22476.zip; start arcconf_v2_03_22476.zip

(alternativ auch hier über den Webbrowser )

Sie sollten nun einige Ordner sehen, darunter auch "windows_x64". Markieren Sie den Ordner und kopieren Sie diesen in das "C:\raid\" Verzeichnis.

1.2 Überwachung des RAID-Controllers

Wechseln Sie nun zurück zu Ihrer Powershell oder öffnen Sie eine neue und geben Sie folgenden Befehl ein:

chdir C:\raid\windows_x64\cmdline

Sie sollten nun die "arcconf.exe" ausführen können; zum Beispiel wird  " .\arcconf.exe getconfig 1" alle Informationen zum 1. RAID-Controller ausgeben.

Falls mehr als ein Controller verbaut wurde kann man den zweiten mit "GETCONFIG 2" ansteuern.

Eine Übersicht der Optionen bekommt man mit dem Befehl ".\arcconf.exe" aufgelistet.

Die wichtigsten Status kann man mit ".\arcconf.exe GETCONFIG 1 | findstr Status" auflisten.

PS C:\raid\windows_x64\cmdline> .\arcconf.exe GETCONFIG 1 | findstr Status


Controller Status                        : Optimal
Status                                   : ZMM not installed
Status of Logical Device                 : Optimal

"ZMM not installed" signalisiert, dass keine BBU (Battery Backup Unit) vorhanden ist, eine BBU kann selbstverständlich auch nachträglich bestellt werden.

Eine ausgefallene Festplatte erkannt man am "Degraded".

PS C:\raid\windows_x64\cmdline> .\arcconf.exe GETCONFIG 1 | findstr Status


Controller Status                        : Optimal
Status                                   : ZMM not installed
Status of Logical Device                 : Degraded

Die defekte Festplatte (in unserem Fall ist es eine SSD) findet man mit folgendem Befehl:

PS C:\raid\windows_x64\cmdline> .\arcconf.exe GETCONFIG 1 PD


Controllers found: 1
----------------------------------------------------------------------
Physical Device information
----------------------------------------------------------------------
Device #0
Device is a Hard drive
State                              : Failed
Block Size                         : 512 Bytes
Failed logical device segments     : True
Supported                          : Yes
Transfer Speed                     : Failed
Reported Channel,Device(T:L)       : 0,0(0:0)
Reported Location                  : Connector 0, Device 0
Vendor                             :
Model                              : Crucial_CT275MX3
Firmware                           :  M0CR040
Serial number                      : 11111111111111
World-wide name                    : 500A075116639956
Total Size                         : 262321 MB
Write Cache                        : Enabled (write-back)
FRU                                : None
S.M.A.R.T.                         : No
S.M.A.R.T. warnings                : 0
Power State                        : Full rpm
Supported Power States             : Full power,Powered off,Standby
SSD                                : Yes
Temperature                        : Not Supported
NCQ status                         : Enabled

Um die Festplatte auszutauschen, benötigt unser Support die entsprechende Seriennummer und den Port. Der Port entspricht der Device ID, in diesem Fall ist es Port 0.

Sobald die Festplatte getauscht wurde, beginnt der Rebuild.

PS C:\raid\windows_x64\cmdline> .\arcconf.exe GETCONFIG 1 | findstr Status


Controller Status         : Optimal
Status                    : ZMM not installed
Status of Logical Device  : Degraded, Rebuilding ( Rebuild : 1 % )

Je nach RAID Setup kann dies einige Stunden dauern.

1.3 Installation des Webinterface

Hierfür muss der MaxView Storage Manager heruntergeladen werden, der Download für Windows befindet sich unter https://storage.microsemi.com/de-de/speed/raid/storage_manager/msm_windows_x64_v2_03_22476_zip.php

Nach dem Entpacken wird ein Ordner "manager" angelegt, in diesem befindet sich der Installer.
Die Installation einfach durch einen Doppelklick auf die "setup_asm_x64.EXE" starten, anschließend ist das Webinterface unter https://<SERVERIP>:8443 erreichbar.

2. LSI

2.1 Installation des StorCLI Binary

Download des Commandline Binary :


iwr -URI 'https://docs.broadcom.com/docs-and-downloads/raid-controllers/raid-controllers-common-files/1.21.16_StorCLI.zip' -OUTFILE StorCLI.zip;explorer.exe .\StorCLI.zip\versionChangeSet\univ_viva_cli_rel\

Der Windows Explorer sollte sich geöffnet haben, kopieren Sie nun "storcli_ALL_OS.zip" in das C:\raid Verzeichnis.

 

Entpacken Sie nun die Datei.

 

2.2 Überwachung des RAID-Controllers

Wechseln Sie zu nun zurück zur Powershell oder öffnen Sie ein neues Fenster.

Geben Sie folgenden Befehl ein um zum soeben entpackten Ordner zu gelangen:

chdir C:\raid\storcli_All_OS\storcli_All_OS\Windows\

Anschließend können Sie die StorCLI.exe ausführen, es ist ebenfalls eine 64 Bit .EXE vorhanden.

Mit dem Befehl

PS C:\raid\storcli_All_OS\storcli_All_OS\Windows> .\storcli64.exe /c0 show

kann man den Status des RAID-Controllers anzeigen lassen.

TOPOLOGY :
========
-----------------------------------------------------------------------------
DG Arr Row EID:Slot DID Type  State BT       Size PDC  PI SED DS3  FSpace
-----------------------------------------------------------------------------
0 -   -   -        -   RAID1 Optl  N  255.656 GB dflt N  N   dflt N
0 0   -   -        -   RAID1 Optl  N  255.656 GB dflt N  N   dflt N
0 0   0   64:4     12  DRIVE Onln  N  255.656 GB dflt N  N   dflt -
0 0   1   64:5     13  DRIVE Onln  N  255.656 GB dflt N  N   dflt -
----------------------------------------------------------------------------


Beispiel einer ausgefallenen HDD:

TOPOLOGY :
========
----------------------------------------------------------------------
DG Arr Row EID:Slot DID Type  State BT Size PDC  PI SED DS3  FSpace
----------------------------------------------------------------------
0 -   -   -        -   RAID1 Dgrd  N  255 GB dflt N  N   dflt N
0 0   -   -        -   RAID1 Dgrd  N  255 GB dflt N  N   dflt N
0 0   0   -        -   DRIVE Msng  -  255 GB -    -  -   -    -
0 0   1   64:5     13  DRIVE Onln  N  255 GB dflt N  N   dflt -
---------------------------------------------------------------------

PS C:\raid\storcli_All_OS\storcli_All_OS\Windows> .\storcli64.exe /c0 /sall show

Controller = 0
Status = Failure
Description = No drive found!
Detailed Status :
===============
----------------------------------------
Drive Status ErrCd ErrMsg
----------------------------------------
/c0/sALL Failure 255 Drives not found
----------------------------------------

Den Rebuild Status kann man mit folgendem Befehl anzeigen lassen:

PS C:\raid\storcli_All_OS\storcli_All_OS\Windows> .\storcli64.exe /c0 /eall /sall show rebuild

Controller = 0
Status = Success
Description = Show Drive Rebuild Status Succeeded.
---------------------------------------------------------
Drive-ID Progress% Status Estimated Time Left
---------------------------------------------------------
/c0/e64/s4 0 In progress -
/c0/e64/s5 - Not in progress -
---------------------------------------------------------

2.3 Installation eines grafischen Interfaces

Über folgenden Link kann man den aktuellen MegaRAID Storage Manager herunterladen:

https://docs.broadcom.com/docs-and-downloads/raid-controllers/raid-controllers-common-files/16.05.04.00_MSM_Windows.zip

Der Installer ist doppelt gepackt, anschließend in den entpackten Ordner wechseln und die "setup.EXE" ausführen.

Für gewöhnlich hat man keinen LDAP Server konfiguriert, in diesem Fall unbedingt den Haken während des Setups entfernen, ansonsten kann man sich nicht mit dem Manager verbinden.

Es wird eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellt, nach dem Aufruf der Verknüpfung und dem Login sollte man folgendes Fenster sehen:

 

 

 

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7Mar/180

RAID-Controller administrieren unter Linux

Wichtige Information vorab: Dieses Tutorial befasst sich mit Linux. Sollten Sie stattdessen Windows verwenden, schauen Sie bitte in unser entsprechendes Tutorial zur RAID-Controller Administration unter Windows.

Überwachung eines RAID Arrays

Ein Hardware RAID hat bestimmte Vorzüge, aber auch ein Hardware RAID muss regelmäßig überprüft werden. Wir setzen stets auf bewährte Markenhardware, um Defekte möglichst auszuschließen. Es besteht jedoch immer ein bestimmtes Restrisiko, einen Festplattenausfall kann man nicht immer vorhersagen oder gar verhindern. Es ist daher wichtig, auch funktionierende Hardware kritisch zu überwachen.

Bei einem Software RAID generiert das Betriebssystem Meldungen über das RAID, bei einem Hardware RAID macht das der Controller selbst - man benötigt jedoch eine spezielle Software um diese Meldungen auszulesen.

Dieser Blogeintrag zeigt die Installation und Nutzung der Software für Adaptec und LSI Controller auf Linux Betriebssystemen.
Für die Verwaltung von RAID-Controllern stehen ebenfalls grafische Oberflächen zur Verfügung - bspw. ein Webinterface.

Falls Sie nicht genau wissen welcher RAID-Controller verbaut ist, kontaktieren Sie bitte unseren Support per E-Mail.

Bitte installieren Sie keine neue Firmware auf dem Controller oder Treiber im Betriebssystem - das kann unter Umständen zu einem kompletten Datenverlust führen!

In diesem Tutorial werden zusätzliche Software-Tools benutzt, zur Vorbereitung des Betriebssystems (in unserem Fall Ubuntu 17.10) installieren Sie diese mit "apt install zip unzip net-tools"

1. Adaptec

Eine Übersicht der verfügbaren Adaptec Software findet man unter https://storage.microsemi.com/en-us/support/series6/index.php

1.1 Installation des arcconf Binary

Das "arcconf" Binary kann unter Linux sehr einfach installiert werden. Über die Linux Commandline kann man den RAID-Controller dann verwalten.

Zunächst wird das Binary heruntergeladen, dieses befindet sich im Menü "Storage Manager Downloads" auf der oben genannten Webseite des Herstellers.
Generell ist das "arcconf" Binary bei allen Adaptec RAID-Controllern identisch. Für unseren Testserver laden wir folgendes Binary herunter: https://storage.microsemi.com/en-us/speed/raid/storage_manager/arcconf_v2_03_22476_zip.php

wget http://download.adaptec.com/raid/storage_manager/arcconf_v2_03_22476.zip && unzip arcconf_v2_03_22476.zip

Nun verschieben wir das entsprechende Binary und machen dieses ausführbar:

mv linux_x64/cmdline/arcconf /usr/sbin/ && chmod +x /usr/sbin/arcconf

Man hat nun den Befehl "arcconf" zur Verfügung und kann diesen jederzeit nutzen.

root@contabo:~# arcconf


Controllers found: 1
| UCLI |  Adaptec by PMC uniform command line interface
| UCLI |  Version 2.03 (B22476)
| UCLI |  (C) Adaptec by PMCS 2003-2016
| UCLI |  All Rights Reserved

1.2 Überwachung des RAID Controllers

Im Normalfall wird das RAID als "OPTIMAL" angezeigt, falls eine Festplatte ausfällt ertönt automatisch ein akustisches Signal. Dieses Signal wird von unseren Technikern im Rechenzentrum wahrgenommen. In einem solchen Fall informieren wir Sie über den Alarm.

Mit den Parametern "arcconf GETCONFIG 1" bekommt man sämtliche Daten vom 1. Controller der erkannt wurde. Falls mehr als ein Controller verbaut wurde, kann man den zweiten mit "arcconf GETCONFIG 2" ansteuern.

Eine Übersicht der Optionen bekommt man mit dem Befehl "arcconf getconfig" aufgelistet.

Die wichtigsten Status kann man mit "arcconf getconfig 1 | grep Status" auflisten.

root@contabo:~# arcconf getconfig 1 | grep Status


Controller Status                        : Optimal
Status                                   : ZMM not installed
Status of Logical Device                 : Optimal

"ZMM not installed" signalisiert, dass keine BBU (Battery Backup Unit) vorhanden ist, eine BBU kann selbstverständlich auch nachträglich bestellt werden.

Eine ausgefallene Festplatte erkannt man am "Degraded".

root@contabo:~# arcconf getconfig 1 | grep Status


Controller Status                        : Optimal
Status                                   : ZMM not installed
Status of Logical Device                 : Degraded

Die defekte Festplatte (in unserem Fall ist es eine SSD) findet man mit folgendem Befehl:

root@contabo:~# arcconf getconfig 1 PD


Controllers found: 1
----------------------------------------------------------------------
Physical Device information
----------------------------------------------------------------------
Device #0
Device is a Hard drive
State                              : Failed
Block Size                         : 512 Bytes
Failed logical device segments     : True
Supported                          : Yes
Transfer Speed                     : Failed
Reported Channel,Device(T:L)       : 0,0(0:0)
Reported Location                  : Connector 0, Device 0
Vendor                             :
Model                              : Crucial_CT275MX3
Firmware                           :  M0CR040
Serial number                      : 11111111111111
World-wide name                    : 500A075116639956
Total Size                         : 262321 MB
Write Cache                        : Enabled (write-back)
FRU                                : None
S.M.A.R.T.                         : No
S.M.A.R.T. warnings                : 0
Power State                        : Full rpm
Supported Power States             : Full power,Powered off,Standby
SSD                                : Yes
Temperature                        : Not Supported
NCQ status                         : Enabled

Um die Festplatte auszutauschen, benötigt unser Support die entsprechende Seriennummer und den Port. Der Port entspricht der Device ID, in diesem Fall ist es Port 0.

Sobald die Festplatte getauscht wurde, beginnt der Rebuild.

root@contabo:~# arcconf getconfig 1 | grep Status


Controller Status         : Optimal
Status                    : ZMM not installed
Status of Logical Device  : Degraded, Rebuilding ( Rebuild : 1 % )

Je nach RAID Setup kann dies einige Stunden dauern.

1.3 Installation des Webinterface

Hierfür muss der MaxView Storage Manager heruntergeladen werden, der Download für Linux befindet sich unter https://storage.microsemi.com/de-de/speed/raid/storage_manager/msm_linux_x64_v2_03_22476_tgz.php

wget http://download.adaptec.com/raid/storage_manager/msm_linux_x64_v2_03_22476.tgz && tar -xzf msm_linux_x64_v2_03_22476.tgz

Es wird ein Ordner "manager" angelegt, in diesem befinden sich die Installer.
Auf dem für das Testsystem genutzte Betriebssystem (Ubuntu 17.04) führen wir folgenden Befehl aus:

dpkg -i manager/StorMan-2.03-22476_amd64.deb

Anschließend ist das Webinterface unter https://<SERVERIP>:8443 erreichbar.

2. LSI

2.1 Installation des StorCLI Binary

Download des Commandline Binary :

wget https://docs.broadcom.com/docs-and-downloads/raid-controllers/raid-controllers-common-files/1.21.16_StorCLI.zip --no-check-certificate && unzip 1.21.16_StorCLI.zip && cd versionChangeSet/univ_viva_cli_rel/ && unzip storcli_All_OS.zip

dpkg -i storcli_All_OS/Ubuntu/storcli_1.21.06_all.deb
ln -s /opt/MegaRAID/storcli/storcli64  /usr/sbin/storcli

2.2 Überwachung des Raidcontrollers

Anschließend kann man mit dem Befehl

root@contabo:~#storcli /c0 show

den Status des RAID-Controllers anzeigen lassen.

TOPOLOGY :
========
-----------------------------------------------------------------------------
DG Arr Row EID:Slot DID Type  State BT       Size PDC  PI SED DS3  FSpace
-----------------------------------------------------------------------------
0 -   -   -        -   RAID1 Optl  N  255.656 GB dflt N  N   dflt N
0 0   -   -        -   RAID1 Optl  N  255.656 GB dflt N  N   dflt N
0 0   0   64:4     12  DRIVE Onln  N  255.656 GB dflt N  N   dflt -
0 0   1   64:5     13  DRIVE Onln  N  255.656 GB dflt N  N   dflt -
----------------------------------------------------------------------------

Beispiel einer ausgefallenen HDD:

TOPOLOGY :
========
----------------------------------------------------------------------
DG Arr Row EID:Slot DID Type  State BT Size PDC  PI SED DS3  FSpace
----------------------------------------------------------------------
0 -   -   -        -   RAID1 Dgrd  N  255 GB dflt N  N   dflt N
0 0   -   -        -   RAID1 Dgrd  N  255 GB dflt N  N   dflt N
0 0   0   -        -   DRIVE Msng  -  255 GB -    -  -   -    -
0 0   1   64:5     13  DRIVE Onln  N  255 GB dflt N  N   dflt -
---------------------------------------------------------------------

root@contabo:~#storcli /c0 /sall show

Controller = 0
Status = Failure
Description = No drive found!
Detailed Status :
===============
----------------------------------------
Drive    Status  ErrCd ErrMsg
----------------------------------------
/c0/sALL Failure   255 Drives not found
----------------------------------------

Den Rebuild Status kann man mit folgendem Befehl anzeigen lassen:

root@contabo:~#storcli /c0 /eall /sall show rebuild


Controller = 0
Status = Success
Description = Show Drive Rebuild Status Succeeded.
---------------------------------------------------------
Drive-ID   Progress% Status          Estimated Time Left
---------------------------------------------------------
/c0/e64/s4         0 In progress     -
/c0/e64/s5         - Not in progress -
---------------------------------------------------------

2.3 Installation eines Webinterfaces

Ein Webinterface für Linux ist leider nicht verfügbar.

 

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19Feb/180

Weitere RZ-Uplinks: AMS-IX und CenturyLink

Wie kürzlich berichtet, schaffen wir immer mehr Platz für neue Server in unseren Rechenzentren. Damit Ihr trotz der vielen neuen Server auch weiterhin zuverlässig und schnell an das Internet angebunden seid, haben wir nun zwei weitere 10 Gbit/s-Uplinks in Betrieb genommen.

Einer der neuen Uplinks verbindet uns mit einem der größten Internet-Austauschknoten weltweit, dem AMS-IX in Amsterdam. Wir erhalten an diesem Internet Exchange Point Zugriff auf die Netzwerke hunderter anderer Internet Service Provider weltweit. Dank unserer Anbindung an den DE-CIX in Frankfurt und fortan auch an den AMS-IX in Amsterdam kann somit ein noch schnellerer und direkterer Datenaustausch zwischen Servern in unserem Rechenzentrum und Servern bzw. Nutzern in anderen Netzwerkbereichen des Internets erfolgen.

Mit dem zweiten neuen Uplink haben wir unsere Gesamtanbindung an den Carrier CenturyLink - bislang bekannt unter dem Namen Level3 - auf 40 Gbit/s erhöht.

Unsere Rechenzentren sind aktuell mit 120 Gbit/s an das Internet angebunden, und das Ende der Fahnenstande ist damit noch lange nicht erreicht. Wir werden die Anzahl unserer Uplinks und angeschlossenen Carrier auch in Zukunft weiter ausbauen, um der steigenden Nachfrage nach Hostinglösungen auf allen Ebenen gerecht zu werden.

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13Feb/180

Neues Betriebssystem: Fedora 27

Kurzes Update zu unseren Linux-Betriebssystemen: Wir bieten Euch ab jetzt Fedora 27 für Eure virtuellen und dedizierten Server an, es löst Fedora 26 ab.

Kombinierbar ist Fedora 27 mit dem Software RAID 1 und Webmin, eine Installation via VNC ist ebenso möglich.

Nutzt Ihr aktuell noch den Vorgänger, so könnt Ihr problemlos über den Kundenlogin auf die neue Version upgraden.

Unsere Bestandskunden wissen es natürlich schon, für Interessenten ist es ein wichtiger Hinweis:
Bei uns erhaltet Ihr eine große Auswahl der aktuellen Linux-Distributionen sowie Windows Server 2012 und 2016. Klickt einfach im Bestellvorgang bei Eurem gewünschten (virtuellen) Servermodell auf "Konfigurieren & Bestellen" und wählt im Bereich "Betriebssystem" das gewünschte aus.!

Alle weiteren Infos und eine Produktübersicht gibt's auf unserer Homepage!

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